Die Zukunftskompetenz No. 1 ist…

Wir haben es herausgefunden! In seiner Studie zum aktuellen Band 11 „Mittelstand 4.0 – die digitale Herausforderung. Führung und Kompetenzentwicklung im Spannungsfeld des digitalen Wandels“ der Waxmann-Reihe „Kompetenzmanagement in der Praxis“ hat Stephan Coester, geschäftsführender Gesellschafter der KODE GmbH, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch Fragen zur Einschätzung des heutigen und zukünftigen Kompetenzbedarfs und zur Rolle von erforderlichen Kompetenzen in der Zusammenarbeit für profitables Wachstum gestellt. Er untersuchte den Bedarf sowie die Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung in den globalen Transformationen und erforschte gleichzeitig die wichtigsten Zukunftskompetenzen.

Um die Perspektiven der Interview Teilnehmer auf die Frage nach den ihrer Meinung nach zukünftig besonders wichtigen Kompetenzen zu vergleichen, wurden die Aussagen folgendermaßen umgesetzt: Jede Aussage wurde interpretiert und den 64 Schlüsselkompetenzen im erweiterten KompetenzAtlas des KODE®-KODE®X Systems zugeordnet. Die Aussagen wurden durch kleine Reagenzgläser mit variabler Füllhöhe dargestellt, so dass sich die Tendenz der Aussagen leicht verständlich und schnell ablesen lässt. Ein volles Reagenzglas steht für die Aussage „besonders wichtig“ von drei Befragten, ein halbes für die Aussage von zwei Befragten und ein Drittel gefülltes für die Aussage eines Befragten. Für den Gesamtvergleich wurden alle Aussagen der Interviewten mit den jeweils verschiedenen Farben in einem KompetenzAtlas zusammengeführt, um einen schnelleren Überblick zu geben und besonders markante Werte leicht erkennbar zu machen.

 

Auf diese Weise entstand eine „Kompetenzlandschaft“ die veranschaulicht, wo die Kompetenz-Schwerpunkte nach Ansicht der Befragten aus dem Mittelstand, den Startups und der Berater liegen. Wo ergeben sich Gemeinsamkeiten? Wo liegen die Unterschiede?  Nach diesem System wurden alle Aussagen der Interviewten den Teilkompetenzen zugeordnet, so dass sich ein KompetenzAtlas der Kompetenzaussagen von jedem einzelnen ergab. Die einzelnen KompetenzAtlanten der Befragten wurden anschließend zusammengeführt und erbrachten folgendes Ergebnis:

 

 

Werteorientierung ist die Zukunftskompetenz No. 1!

Werteorientierung ist die Bereitschaft, auf der Grundlage von verinnerlichten ethisch-moralischen, politisch-weltanschaulichen, nutzensorientierten oder genussorientierten Werte im Rahmen allgemein gültiger und z. B. im eigenen Unternehmen erarbeiteter Normen sowie Soll-Werte selbstverantwortlich zu handeln.

Gerade in offenen, unsicheren Situationen ist die feste personale Verankerung von Wertevorstellungen wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Wirken.

In der Regel werden Werteorientierungen sehr früh und außerhalb der Arbeitssphäre erworben – im Elternhaus, in persönlichen Beziehungen und Freundschaften, im sozialen Umfeld.

Umso wichtiger ist es, von Anfang an sorgfältig zu hinterfragen, welche Werte Ihr Handeln bestimmen.

In einem Artikel, im Jahrbuch eLearning & Wissensmanagement 2018 beleuchten Prof. Dr. John Erpenbeck und Prof. Dr. Werner Sauter das Thema Werte und Wertemanagement genauer. Die Überschrift des Artikels trifft es auf den Punkt:

Fähigkeit, ethisch zu handeln

• Handelt konsequent, verantwortungsbewusst und wertorientiert.
• Handelt durchweg ehrlich, pflichtbewusst und zuverlässig.
• Handelt mit hohen Ansprüchen an sich selbst und an andere.
• Verankert wichtige Werte in der Unternehmenskultur.

Digitalisierung erfordert Wertemanagement

Die beiden Professoren sehen als Konsequenz der zunehmenden Digitalisierung, dass die Mitarbeiter für die Bewältigung ihrer Herausforderungen in digitalisierten Arbeitsprozessen zunehmend Handlungsanker – also Werte – benötigen, welche sie selbstorganisiert aufbauen.

Werte sind wie Ordner, welche die individuell-psychische und die sozial-kooperative sowie kommunikative menschliche Selbstorganisation des Handelns bestimmen oder zumindest stark beeinflussen. Jedes absichtsvolle menschliche Handeln ist Werte-gegründet, so Prof. Erpenbeck. Weiter referiert er in dem Artikel, dass erst Werte ein Handeln unter Unsicherheit ermöglichen. Werte überbrücken oder ersetzen fehlendes Wissen, schließen die Lücke zwischen Wissen einerseits und dem Handeln andererseits. Ohne sie gibt es keine Kompetenzen, also keine Fähigkeiten zu selbstorganisiertem, kreativem Handeln.

Somit ist klar, dass Werte und Wertemanagement eine ganz neue Bedeutung erlangt haben.

 

Wertemanagement ist eine Investition in die Zukunft!

Damit auch Sie am Puls der Zeit bleiben arbeitet Stephan Coester zusammen mit Prof. Dr. John Erpenbeck und Prof. Dr. Werner Sauter an der Entwicklung eines Wertemess-Verfahrens KODE®W und einem umfassenden Werteentwicklungs-Programm.

Die Ausbildung zum zertifizierten KODE®W Wertemanager wird gegen Ende 2018 als Lizenzausbildung in der KODE® Academy angeboten.

Ziel der Ausbildung ist es, Sie in die Lage zu versetzen, Wertemanagement professionell in Ihre Beratungsprozesse zu integrieren bzw. KODE®W optimal in Ihrer Organisation einzusetzen.
Im Rahmen der Lizenzausbildung werden Sie mit allen zum Einsatz notwendigen Arbeitsmitteln (fachliche Unterlagen, Softwarepaket, Präsentationsmaterial) ausgestattet, so dass Sie direkt im Anschluss an die Lizenzausbildung mit dem Einsatz von KODE®W starten können.

Stellen auch Sie sich einer neuen Herausforderung und entwickeln Sie handlungsfähige Menschen mit Wertemanagement!

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