Planungsfähigkeit

(vormals Planungsverhalten)
Fähigkeit, vorausschauend und planvoll zu handeln

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Analysiert vorausschauend Produktentwicklungen und das Handeln am Markt
Erweitert stetig den fachlich-methodischen Wissensstand, um das Handeln der Arbeitsgruppe wie des Unternehmens zukunftsorientiert zu gestalten
Plant nicht nur eng betriebswirtschaftlich, sondern auch in größeren politisch-ökonomischen Zusammenhängen
Leitet aus der Vorausschau konkrete Maßnahmen ab

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Planungsfähigkeit bezieht sich auf die gedankliche Tätigkeit der Handlungsvorbereitung – insbesondere des betriebswirtschaftlichen Handelns – die im Wesentlichen von der Fähigkeit bestimmt wird, fachlich-methodisches Wissen nach Feststellung entsprechender Wissenslücken auszumachen, zu strukturieren, sich anzueignen und im Handeln sachgerecht einzusetzen. Es bezieht sich damit vor allem auf die erste Stufe geplanten Handelns, um ein fachlich-methodisch fundiertes Ziel zu erreichen, nicht auf das gesamte Handeln, das die Handlungsausführung und Kontrolle einschließt. Planungsfähigkeit bezieht sich damit auf die gedankliche Vorwegnahme des Handelns durch Abwägen verschiedener Handlungsalternativen und rationale Entscheidung für den günstigsten Weg. Planungsfähigkeit bedeutet also die sachgemäße Vorbereitung zukunftsgerichteter Entscheidungen, durch die der betriebliche Prozessablauf als Ganzes oder in Teilen festgelegt wird. Das schließt die Aufnahme, Auswahl und die Umsetzung von Wissen und Methoden ein.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

Handelt, als sei alles strukturierbar und planbar; sammelt unnötige Informationen, sträubt sich gegenüber Improvisationen und Spontanreaktionen...