Organisationsfähigkeit

Fähigkeit, organisatorische Aufgaben aktiv und erfolgreich zu bewältigen

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Setzt ein umfassendes Wissen über fachlich-methodische Zusammenhänge im organisationalen Bereich des Unternehmens ein
Erkennt und nutzt die beeinflussbaren Parameter organisatorischer Zusammenhänge innerhalb vielfältiger betrieblicher Verflechtungen
Beeinflusst und gestaltet einmal erkannte Zusammenhänge tatkräftig
Führt erfolgreich neue Organisationsformen und -beziehungen in die betriebliche Praxis ein

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Organisationsfähigkeit vereint die Komponente methodischen Wissens mit der Fähigkeit, dieses Wissen mit Tatkraft und Engagement praktisch umzusetzen. Das setzt voraus, in der realen, dynamischen Vielfalt betrieblicher Abläufe Zusammenhänge und funktionale Abhängigkeiten gedanklich isolieren und nach wesentlichen und unwesentlichen Parametern klassifizieren zu können.
Zugleich erfordert es die Erkenntnis, welche dieser Parameter aktiv zu verändern und durch persönliche Einflussnahme zu gestalten sind.
Je dynamischer Unternehmen und je offener seine Strukturen sind, desto mehr ist Organisationsfähigkeit seiner Mitarbeiter und Führungskräfte gefragt.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

Handelt mit organisatorischem Überengagement, mit übertriebenen Veränderungsabsichten und Improvisationen...