Mitarbeiterförderung

Fähigkeit, andere zu fördern

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Praktiziert Mitarbeiterförderung als persönliches Anliegen und als Mittel, um die soziale Kooperation und Kommunikation zu verbessern
Fördert zeitweilige Arbeitsphasen mit ungesteuerter, ungebundener, weitgehend kritikfreier Ideenproduktion im Sinne eines Brainstormings
Fördert intensive Lernphasen verschiedener Formen für interessierte Mitarbeiter
Unterstützt aktiv reflexive, selbstkritische Auseinandersetzungen der Mitarbeiter mit den eigenen Problemlösungsprozessen

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Mitarbeiterförderung beinhaltet das persönliche Bedürfnis des Fördernden, die gegenständlichen und sozialen Bedingungen für innovatives Verhalten der Mitarbeiter in Arbeitsprozessen kontinuierlich zu verbessern. Sie zielt damit nicht allein auf die Besetzung von bestimmten Positionen mit geeigneten Mitarbeitern ab.
Zur Mitarbeiterförderung gehören neben anspruchsvollen Zielvereinbarungen, vielfältigen Informationsbeziehungen und anregenden Kooperations- und Kommunikationsbeziehungen, vor allem das Setzen breiter Tätigkeitsspielräume, die Gewinnung von Anregungen und Anforderungen aus der Gruppe, Vorkehrungen zur Stützung des Selbstvertrauens und der Motivation der Mitarbeiter, die Schaffung kreativer Freiräume und die Ermöglichung eines intensiven Lernens in den unterschiedlichsten Formen.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

Setzt sich übermäßig für die Mitarbeiter ein; vertraut zu „blauäugig“ auf die Entwicklungsbereitschaft und Eigenverantwortung der Mitarbeiter...