Lernfähigkeit

(vormals Lernbereitschaft)
Fähigkeit, gern und erfolgreich zu lernen

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Interessiert sich aktiv für Erfahrungen anderer und ist offen gegenüber Neuem
Lernt mit einer hohen Entwicklungsbereitschaft und Selbstmotivation
Lernt unaufgefordert und selbstorganisiert mit einem hohen freiwilligen Engagement und nimmt gern an sinnvollen Weiterbildungsmaßnahmen teil
Lernt informell im Prozess der Arbeit, im sozialen Umfeld und im Freizeitbereich

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Lernfähigkeit kennzeichnet die Bereitwilligkeit, fehlendes fachliches und methodisches Wissen, tätigkeitsspezifische Qualifikationen und Erfahrungen durch entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen oder auf anderen Wegen zu erwerben.
Weiterbildungsbereitschaft ist ein Teil der Lernfähigkeit. Sie ist darauf gerichtet, vorhandene Qualifikationen im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen den sich ständig ändernden Anforderungen der Tätigkeit anzupassen. Lernfähigkeit schließt aber auch das Lernen im Prozess der Arbeit und das Lernen im sozialen Umfeld (Region, Verein, Familie, Freizeit...) ein. Die Offenheit für ein solches informelles Lernen wird ein zunehmend wichtiges Kriterium für die Lernfähigkeit.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

Interessiert sich „für alles“, ist ständig neuen Erfahrungen hinterher und verzettelt sich; häuft Wissen an, ohne es umfassend zu verarbeiten...