Lehrfähigkeit

Fähigkeit, anderen Wissen und Erfahrungen erfolgreich zu vermitteln

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Gibt Wissen in Lehrprozessen auf hohem didaktischen Niveau weiter und verfügt dafür über entsprechende fachliche und methodische Kenntnisse
Lernt sozial und betrachtet dies als Teil der eigenen Lehrfähigkeit; betrachtet Lehrprozesse immer auch als soziale Kommunikations- und Veränderungsprozesse
Schätzt sich selbst kritisch ein, reflektiert den eigenen Lehrprozess und verfügt über die notwendigen Kriterien einer kritischen Selbsteinschätzung
Nutzt die eigene Lehrfähigkeit für den Arbeits- und Unternehmenserfolg

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Lehrfähigkeit bezeichnet das Vermögen, über fachliches und methodisches Wissen auf hohem Niveau zu verfügen und es in Lehr-Lern-Prozessen kommunizieren und nachfolgend den Erfolg dieser sozialen Kommunikation bewerten zu können.
Gute Lehrfähigkeit setzt damit immer Lernfähigkeit voraus: Soziales Lernen ist Teil der eigenen Lehrfähigkeit. Jeder Lernende braucht seine eigene „Ansprache“ – bei jedem lernt der Lehrende (möglichst intuitiv und schnell), wie jener „genommen“ werden muss, um den bestmöglichen Lernerfolg zu erzielen. Sozial-kommunikatives Lernen ist also Voraussetzung für den Lehrerfolg. Was zwischen Lehrendem und Lernendem vorgeht, entzieht sich letztlich der Kategorisierung. Gute Lehrfähigkeit ist ebenso wichtig für den Arbeits- und Unternehmenserfolg wie das vorhandene Wissen und muss wie dieses erarbeitet, gemanagt und nach zu erarbeitenden Kriterien eingeschätzt werden. Eingeschlossen sind auch Qualitäten wie Selbstkontrolle, Reife durch Bewährung und Vorbildwirkung des Lehrenden.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

Verhält sich stark „dozierend“, belehrend und distanziert...