Disziplin

Fähigkeit, in gebilligter Disziplin zu handeln

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Handelt freiwillig und selbstverantwortlich gemäß einmal akzeptierten und persönlich angeeigneten Werten und Normen
Folgt fachlich-methodisch gewonnenen Einsichten unbeirrt, auch wenn sich unbequeme persönliche Konsequenzen ergeben
Sorgt im Unternehmen, dem Arbeitsbereich, der Arbeitsgruppe... dafür, dass sich verbindliche Werthaltungen ausbilden
Hilft mit, dass einmal erarbeitete Werthaltungen und Normen auch von den anderen praktisch umgesetzt werden

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Disziplin kennzeichnet das an sozialen Normen und Werten gemessene und mit fachlich-methodischen Erfordernissen übereinstimmende persönliche Verhalten des Menschen. Die Normen, Werte und Erfordernisse können allgemeineren sozialen Zusammenhängen oder aber dem Unternehmen, der Arbeitsumgebung, dem augenblicklichen Arbeitszusammenhang entstammen.
Sinnvoll und handlungsförderlich ist Disziplin nur, wenn die Zusammenhänge wirklich verstanden, die Normen und Werte jedoch verinnerlicht und zur Basis eines freiwilligen, selbst verantworteten Entscheidens geworden sind. Nur eine bewusste, freiwillig eingehaltene Disziplin ist letztlich arbeitsfördernd.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

Verhält sich überdiszipliniert; wirkt auf andere als zu streng und zu eingeengt/einengend...