KODE® im Gespräch: Peter Spiegel

Zukunftsforscher Peter Spiegel über Social Innovations

Peter Spiegel hat eine inspirierende Rede zur Rolle des neuen WeQ-Paradigmas für die künftige Bedeutung von Schlüsselkompetenzen und die Transformation in eine Weconomy gehalten. Im Interview mit Matthias Koprek erklärt der Zukunftsforscher, was Social Innovations sind und warum sie so wichtig sind.

Herr Spiegel, Ihr Thema sind Social Innovations. Können Sie uns erklären, was soziale Innovationen genau sind und wie sich diese von digitalen Innovationen unterscheiden?

Eine soziale Innovation ist eine Art von Innovation, die aus einer bestimmten Motivation hervorkommt. Nämlich wirklich etwas zu tun, dass die Menschen – auch jene die von der Gesellschaft abgehängt sind oder sich so fühlen – gestärkt werden und ein ganz anderes Selbstbewusstsein bekommen. Eine stärkere Rolle zur Bewältigung des eigenen Lebens. Zwei Beispiele, die man unter dem Innovationsbegriff normalerweise nicht zusammenbringen würde, machen das deutlich.

In Bangladesch hat Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger, die Idee von Kleinstkrediten für die Ärmsten gehabt. Er hat das Bankenprinzip auf den Kopf gestellt. Bei seiner Bank bekommen nur Menschen einen Kredit, die nachweisen können, dass sie keine Sicherheiten haben. Bei uns bekommt keiner einen Kredit, der keine Sicherheiten hat. Es ist ein Bankensystem entstanden, das tadellos funktioniert. Die Ambition dabei war Menschen aus der Armut zu helfen. Das hat wunderbar funktioniert.

Ein anderes Beispiel ist Wikipedia. Da war die soziale Idee Menschen den Zugang zum Brockhaus zu geben, ohne dass sie dafür tausende von Euro bezahlen müssen. Plus viele andere Vorteile, wie das Weltlexikon jederzeit in der Hosentasche dabei zu haben.

Von dieser neuen Art von Innovationen gibt es tausende. Digitale, technische aber auch welche die völlig frei von Technik sind. Sozialtechniken und Design Thinking zum Beispiel. Die Genossenschaftsidee war auch mal eine soziale Innovation.

 

Sie haben über 200 solcher Innovationen untersucht und beobachtet. Welche davon hat Sie am meisten fasziniert, bewegt, inspiriert?

Immer die nächste, die ich entdecke (lacht). Es ist einfach so faszinierend, auf was für verrückte Ideen man da kommen kann. In Kolumbien gibt es ein vollkommen neues Bildungssystem. Die haben alles infrage gestellt. Aus einem ganz einfachen Grund: Weil sie mussten.

In halb Kolumbien herrschte über Jahrzehnte Terrorismus. Ein riesiges Problem. Deshalb ist kein Lehrer in die betroffenen Regionen gegangen und die meisten Lehrer sind auch nicht dortgeblieben. Kolumbien war ein fast lehrerfreies Land. Größer als Deutschland und es gab einfach keine Lehrer. Die mussten Bildung sowas von neu denken. Nachdem das Kultusministerium Änderungen am Bildungssystem vorgenommen hat, stellten sie fest, dass diese Zurückgebliebenen – im doppelten Wortsinne – den staatlichen Schülern im Durchschnitt um eineinhalb Jahren voraus waren. Wenn man neu denkt, kommt man auf fantastische Ideen. Unglaublich!

Wir müssen uns als erstes Mal vom Wissen befreien. Wissen ist eine schöne und gleichzeitig eine ganz schreckliche Sache. Je mehr Wissen wir erwerben, desto mehr meinen wir, das ist jetzt DAS Wissen. Um diese Wissensschätze bauen wir eine Mauer und verlieren die Fähigkeit, anders zu denken. Wir merken gar nicht, dass die Zeit voranschreitet und man an Themen und Probleme ganz anders herangehen kann, so wie Muhammad Yunus. Einfach mal alles auf den Kopf stellen und schauen, was dabei rauskommt. So radikal geht es.

 

Sie sagen, der Grund dafür, dass wir im Moment so viele soziale Innovationen haben, liegt am Bedürfnis nach mehr Gemeinwohlorientierung. Woran machen Sie das fest? Trifft das wirklich auf alle Bereiche der Gesellschaft zu?

Dieses Bedürfnis gibt es in allen Schichten der Gesellschaft. Das ist überhaupt nicht mehr auf die sogenannte Gutmenschenwelt beschränkt. Aber es ist gesellschaftlich noch nicht ganz durch. Offensichtlich nicht, wenn man sich die AfD und die tägliche Zeitung anschaut.

Wir leiden unter diesem aberwitzigen Unsinn, dass nur Konkurrenz uns voranbringt. Es gibt Menschen, die haben die gesamte Evolutionsgeschichte nicht nur beim Menschen, sondern auch in der Tierwelt beschrieben. Genau aus dem anderen Blickwinkel. Sie beweisen, dass Evolution nur durch Kollaboration stattfindet. Das ist der ganz große Treiber. Aber uns wurde immer eingeimpft, dass es Wettbewerb geben muss und so weiter. Das ist Schwachsinn, kompletter Humbug.

In Konkurrenzsituationen kann ich mir einen Vorteil verschaffen – keine Frage. Aber wenn gleichzeitig eine Kultur da ist, eine Gruppe von Menschen, die zusammenarbeitet, lernt mit ihren Fehlern umzugehen, dann können Sie mal vergleichen, wer weiterkommt. Es sind die kollaborationsorientierten Menschen. Geniale Menschen können Leistungen sehr wohl auch im Konkurrenzmodus erbringen, aber sie kommen dann irgendwann an einen Endpunkt. Und je komplexer die Welt wird, desto mehr geht das Pendel in Richtung Gemeinwohlorientierung. Die ist eigentlich der neue Egoismus. Das ist der intelligente Egoismus. Der andere ist der dumme Egoismus.

 

Wir brauchen einen Übergang von der Economy zur Weconomy, sagen Sie, und haben Ihr Institut dementsprechend in WeQ umbenannt. Können Sie mir sagen, was der Begriff Weconomy bedeutet und wieso dieser Transformationsprozess so wichtig ist?

WeQ sind die Wir-Qualitäten, die wir lernen müssen. Vor allem die Kompetenzen, die ja auch KODE® im Blick hat. Da stimme ich voll mit KODE® überein. Das ist die Zukunft! Das muss auf allen Ebenen durchgezogen und umgesetzt werden, also auch in der Ökonomie.

Die Frage, wo die Macht heute ist, beantworten 100 Prozent aller Menschen gleich. Sie ist in der Wirtschaft. Wir können machen, zappeln und protestieren. Was immer wir wollen. Wenn die Wirtschaft sich nicht ändert, dann wird sich maximal etwas für uns individuell verändern oder für eine kleine Community. Aber nicht für die Gesellschaft, nicht für die Systeme und nicht für die Logik, wie Wirtschaft funktioniert. Also muss das Umdenken in der Wirtschaft stattfinden. Die kollaborative Intelligenz muss entwickelt werden. Die Kompetenzen die dafür notwendig sind, sind vor allem zwischenmenschlicher Natur.

Aber auch der Umgang mit der künstlichen Intelligenz muss gelernt werden. Mit künstlicher Intelligenz lassen sich in Zukunft eigentlich alle technologischen Entwicklungen vorantreiben. Jetzt stehen wir vor der Bedrohung, dass künstliche Intelligenz uns beherrschen könnte. Das wäre keine gute Entwicklung. Die kollaborative Entwicklung muss deshalb dahingehen, dass wir lernen wie wir mit Menschen besser zusammenarbeiten, aber eben auch wie wir mit der Technik gut umgehen, um die Regentschaft des Menschen über die Technik nicht zu verlieren.

In der Tat ist es so, dass in der Wirtschaft immer mehr Unternehmensführer sehen, dass nicht die digitalen Kompetenzen das wirklich entscheidende sind. Letztlich ist es der Spirit, das Zwischenmenschliche und dieses Kollaborative, das darüber entscheidet, wie innovativ und kreativ man mit der digitalen Welt umgehen kann und auch wie verantwortungsvoll. Das Silicon Valley hat Design Thinking entwickelt, also diese Methode kollaborative Innovationen zu entwickeln. Das ist das wichtigste Momentum der Innovationsentwicklung und die eigentliche Bedeutung des Silicon Valley. Die digitale Seite war nur das Technische daran.

 

Das heißt, wir müssen in Unternehmen heute quasi zwei Entwicklungsstränge verfolgen: Einerseits den digitalen, aber wir müssen auch die Kompetenzen der Menschen entwickeln, die die Weconomy schließlich leben müssen?

Wer angesichts des Zerfallens der politischen Steuerbarkeit und des Zerfalls der Gesellschaft immer noch nicht verstanden hat, dass auch die Wirtschaft keine Zukunft hat, wenn wir nicht radikal etwas ändern, ist verloren. Wenn wir nichts ändern, werden alle gesellschaftlichen Systeme kaputtgehen. Es gibt keine Zukunft für die Wirtschaft, wenn es keinen Planeten gibt, der den Menschen noch einen Lebensraum bietet. Wir müssen zuerst die ökologischen Probleme lösen. Wenn wir das nicht tun, ist alles vorbei. Deswegen ist es im doppelten Wortsinn notwendig und zwingend, dass wir jetzt die Gemeinwohlorientierung verstehen und dass das der intelligentere Weg ist für Innovationsentwicklung, für Mitarbeiterführung, für gesellschaftliche Problemlösungen, für alles. Das ist Weconomy!

Im Dezember veranstalteten Sie in Berlin eine Konferenz zum Thema Weconomy, bei der unter anderem auch Prof. Dr. Werner Sauter, KODE GmbH mitgewirkt hat. Um was ging es an diesem Tag?

Das Ziel war es, mit dieser Veranstaltung eine Erstpräsentation zu machen, mit der wir Förderer für die Weconomy-Initiative zu gewinnen. Das ist das Hauptziel war: Leute aus der Wirtschaft und aus allen anderen Bereichen, die eine wichtige Rolle spielen, können und wollen, zusammenkommen und die Idee mittragen.

Wir spüren ganz deutlich, dass es in allen Sektoren eine starke Offenheit für einen solchen Transformationsprozess gibt. Auch in der Wirtschaft. Gerade hier entwickelt sich dieser Prozess aktuell sehr schnell. In der Wirtschaft muss ja jedes Unternehmen überleben, was ein großer Druck ist. Die Unternehmen merken ja auch, dass die alten Methoden gefährdet sind. Da kommt irgendwo eine komische disruptive Innovation um die Ecke und plötzlich ist man als Audi und Mercedes in Konkurrenz mit einem Digitalunternehmen. Deswegen öffnet sich die Wirtschaft erstaunlich schnell. Schneller als andere Sektoren.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Matthias Koprek für KODE®.

 

 

Die Initiative „Economy to Weconomy“

Am 3. Dezember 2018 wurde die Initiative, das Startmanifest und die nächsten Schritte für die praktische Transformation am Pariser-Platz zusammen mit den Partnern WeQ-Institute, KODE GmbH, Akademie Deutscher Genossenschaften und Unternehmensberatung Heiligenfeld & Pietzko vorgestellt.

Wollen auch Sie unternehmerisch oder Privat die Zukunft mitgestalten? Dann kontaktieren Sie uns oder direkt die WeQ Initiative. Wir nehmen Ihre Kontaktanfrage ernst und freuen uns über jeden neuen Wegbegleiter!

KODE® Best Practice Award 2019
Jetzt Unterlagen einreichen!

Haben Sie oder Ihr Unternehmen in den letzten drei Jahren ein Best Practice-Beispiel für gelungenes Kompetenzmanagement zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen auf den Weg gebracht? Oder mit einem Praxis-Konzept zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen neue Wege beschritten? Oder vielleicht ein überzeugendes neues unterstützendes Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzept für die Anwendung in Ihrer Branche entwickelt?

 

 

Dann bewerben Sie sich jetzt für den KODE® Best Practice Award 2019!

 

Auch in diesem Jahr vergibt KODE GmbH während des KODE® Brush Up wieder den KODE® Best Practice Award und prämiert die Sieger in den einzelnen Kategorien!

Die Gewinner dürfen die Auszeichnung KODE® Best Practice 2019 tragen, erhalten ein Siegel, werden auf der Bestenliste 2019 gelistet und in sämtlichen Veröffentlichungen der KODE GmbH genannt.

 

Nutzen auch Sie die Gelegenheit und reichen bis zum 30. August 2019 Ihre Best Practice Unterlagen ein!

Prämiert werden:
  • Best Practice Beispiele für gelungenes Kompetenzmanagement zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen im Mittelstand
  • Unterstützende Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzepte für die Anwendung im Mittelstand
  • Praxis-Konzepte zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen

 

Sonderpreise:
  • Einbindung von KODE® oder KODE®X in die das Geschäftsmodell eines Beratungs-, Coaching- oder Trainings-Unternehmens
  • KODE®- oder KODE®X Außendarstellung und Vermarktung

 

Was kann ich gewinnen?

Der 1. Platz wird mit 800,-€ und der 2. Platz mit 400,-€ prämiert.

 

Wann und wo erfolgt die Bekanntgabe der Sieger?

Während dem jährlich stattfindenden KODE® Brush Up werden die Gewinner des KODE® Best Practice Awards bekanntgegeben und prämiert.

Merken Sie sich jetzt den Termin der Preisverleihung vor!

 

Safe the date Brush Up 2019

Die Gewinner des KODE® Best Practice Awards 2018

Im Rahmen der Leitkonferenz KODE® Brush Up 2018 wurde am Samstag den 20. Oktober im feierlichen Rahmen die KODE® Best Practice Awards 2018 verliehen. In diesem Jahr waren sechs Projekte nominiert, aus denen die unabhängige Fachjury gleich vier Preisträger für drei Plätze ausgewählt hat!

Platz 1. ging an
Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Dekan der Fakultät für Sportmanagement an der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning

Prof. Dr. Thomas Apitzsch erhielt die mit 800 Euro dotierte Auszeichnung für die "Kompetenzidentifikation und Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern und Trainern des Nachwuchsleistungszentrums des Fußballbundesligisten 1. FC Nürnberg".

Das Best Practice-Beispiel verfolgt drei Ziele, die es stimmig zueinander in Bezug setzt:

  • Persönliche Entwicklung der Mitarbeiter/innen und Trainer, dann das Identifizieren und Fördern von Kompetenzen, die zum Erreichen strategischer Ziele des Nachwuchsleistungszentrums erforderlich sind sowie schließlich eine Grundlage zu schaffen für die Zertifizierung durch den Deutschen Fußballbund (DFB).
  • Der Kompetenzgedanke von KODE® ist der rote Faden in diesem Vorhaben, das wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso einbezieht wie die individuellen Sichtweisen der Mitarbeiter/innen und Trainer. Dabei kamen KODE® und KODE®X als Leitmethoden zum Einsatz.
  • Das Beispiel hat Benchmark-Charakter für andere Einrichtungen im Sport, ist innovativ und hat Zukunftsperspektiven. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®. Die Einbindung von Studierenden fördert, als willkommener Nebeneffekt, die anwendungsorientierte Verbreitung des Kompetenzgedankens.

 

 

1. Platz - Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Ich bin sehr überrascht und freue mich diese Auszeichnung bekommen zu haben. Es ist für uns als Hochschule eine tolle Anerkennung. Mein Dank gilt auch dem 1. FC Nürnberg und dem dortigen Trainerteam, das die Bedeutung von Kompetenzen erkannt und aufgegriffen hat."

-Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Dr. Karl Kreuser begründete die Jury-Entscheidung bei der Preisverleihung damit, dass das Projekt von Dr. Apitzsch und dem 1. FC Nürnberg Benchmark-Charakter für andere Einrichtungen im Sport hat, innovativ ist und Zukunftsperspektiven aufweist. "Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®.", so das langjährige Jury-Mitglied.

 

Dr. Karl Kreuser, KODE® Best Practice Jurymitglied

"Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®."

-Dr. Karl Kreuser

Platz 2. ging an
Ina Bühren & Prof. Dr. Olaf Passenheim

Hochschule Emden/Leer, Fachbereich Wirtschaft

Der mit 400 Euro dotierte 2. Platz ging an Ina Bühren und Prof. Dr. Olaf Passenheim vom Fachbereich Wirtschaft an der Hochschule Emden/Leer, die für die "Kompetenzorientierung durch agile Praxisprojekte und Planspielentwicklung" ausgezeichnet wurden.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass die entwickelte Lernarchitektur der Hochschule Emden/Leer innovativ und beispielgebend für die Hochschuldidaktik ist.

Das Best Practice-Beispiel zeigt, wie Kompetenzentwicklung bei Studierenden in verschiedenen Modulen von Fallstudien, Planspiel und agiler Projektarbeit bewusst gemacht und initiiert werden kann. Leitgedanke dabei ist die für Kompetenzlernen unverzichtbare Voraussetzung der persönlichen Bezugnahme und Betroffenheit, die sogenannte „emotionale Labilisierung“. Methodisch unterstützt wird der selbstreflexive Lernprozess über zwei Semester vor allem durch KODE® Selbst- und Fremdeinschätzungen sowie ein persönliches Lerntagebuch. Auch im Alltagsleben erfahrene Kompetenzen werden einbezogen.
Besonders hervorzuheben ist hier der Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung gegenüber der Kompetenzdiagnostik. Fallstudien und Planspiel dienen der Heranführung und Sensibilisierung, das Praxisprojekt mit regionalen mittelständischen Unternehmen schafft dann einen Handlungsrahmen, in dem Kompetenzen ausgebaut werden können.
Die Lernarchitektur ist innovativ und beispielgebend für die Hochschuldidaktik. Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut. Das Instrument KODE® wird im Prozess entwicklungsorientiert genutzt, was sehr zur Akzeptanz und zur Förderung des Kompetenzgedankens beiträgt.

 

2. Platz - Prof. Dr. Olaf Passenheim, Ina Bühren

Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut."

-Dr. Karl Kreuser

Platz 3.

teilen sich zwei Preisträger

Beide haben sie das militärische bzw. polizeiliche Anwendungsfeld gemein. Zum einen erhielt den dritten Platz des KODE® Best Practice Awards:

 

 

Natascha Aust,

Personaldezernat 13, Polizeidirektion Braunschweig

Natascha Aust, Personaldezernat der Polizeidirektion Braunschweig, erhielt den KODE® Best Practice Award für ihre neuen Wege in der Personalentwicklung bei der Polizei. In dem Best Practice-Beispiel von Frau Aust wird KODE® sowie KODE®X zur Individualisierung und Verbesserung der Fort- und Weiterbildungsarbeit der mittleren Führungsebene sowie zur kompetenzbasierten Personalauswahl eingesetzt. Als Folge eines schlüssig begründeten und erfolgreichen Vorgehens befassen sich zunehmend auch andere Polizeidienststellen des Landes Niedersachsen mit dem Kompetenzgedanken. Die Fachjury dazu:

 

Die aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklung stellt für Sicherheitsbehörden wie die Polizei eine besondere Herausforderung dar.

 

Dr. Karl  Kreuser, Jurymitglied, KODE® Best Practice Award

Die Arbeit von Natascha Aust ist eine Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel bei der Polizei. Diese Intention und die Übertragbarkeit auf vergleichbare Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben waren besonders ausschlaggebend für die Verleihung eines 3. Platzes." -Dr. Karl Kreuser

Zum anderen:

 

ObstdhmfD Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic

Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung (Österreich)

Oberst Dr. Reinhard Slanic vom österreichischen Institut für Offiziersausbildung wurde für das "Feststellen und entwickeln von Schlüsselkompetenzen in der militärischen Hochschullandschaft Österreichs" ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit, dass dieses Best Practice die systematische Integration von KODE® in einen akademischen militärischen Personalentwicklungsprozess zeigt.

Mit dem Fokus „Militärisches Entscheiden in Extremsituationen“ zeigt dieses Best Practice-Beispiel die systematische Integration von KODE® in einen akademischen militärischen Personalentwicklungsprozess. Das Konzept weist eine eindeutige strategische Anbindung an den Auftrag der Theresianischen Militärakademie und ihrem Führungsmodell  auf, ferner ist der Zweck von KODE® im Prozess klar definiert. Wesentliche Bestandteile des Konzepts im Sinn des Kompetenzentwicklungsgedankens von KODE® sind strukturierte Entwicklungsplanung und -kontrolle sowie regelmäßige Begleitung durch Entwicklungsgespräche.  KODE® Selbst- und Fremdeischätzungen bieten dabei den methodischen Handlungsrahmen.

Für das in sich stimmige Konzept, die bewusste Strategieanbindung und vor allem für die innovative Antwort auf die persönliche Entwicklung von militärischem Führungsnachwuchs, die auf vergleichbare Institutionen übertragen werden kann, wurde der 3. Platz  verliehen.

 

Dr. Karl  Kreuser, Jurymitglied, KODE® Best Practice Award

Das Konzept weist eine eindeutige strategische Anbindung an den Auftrag der Theresianischen Militärakademie und ihrem Führungsmodell auf."

3. Platz - ObstdhmfD Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic,Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung & Natascha Aust, Polizeidirektion Braunschweig

Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut."

-Dr. Karl Kreuser

Zwei weitere Best Practice-Beispiele würdigte die Fachjury mit den Worten:

"Beste Praxis im Sinn der Bewertungskriterien"
  • Praxisbezug
  • Qualität
  • Innovation
  • Kompetenzentwicklungsgedanke

 

Norbert Schumann

Schumann DIE TALENTENTWICKLER

Optimierung bei der Besetzung und Auswahl von Führungspositionen auf der 2. Führungsebene

Am Beispiel eines Dienstleistungsunternehmens der Pflege- und Gesundheitsbranche mit ca. 400 Mitarbeitern zeigte Norbert Schumann, wie in einer Branche, die zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, ein strukturiertes Auswahlverfahren für Führungskräfte mit KODE®/KODE®X etabliert werden kann, das sowohl strategische Anbindung als auch hohe Akzeptanz bei den Beteiligten hat.

Hervorzuheben ist dabei eine schlüssige Vorgehensweise. Besondere Würdigung verdient, dass der Kompetenzgedanke sowie KODE® als Instrument über das Projektziel hinaus als nützlich wahrgenommen und als Standard für die persönliche Weiterentwicklung von Führungskräften etabliert wurden.

 

Christian Schachtner

Dr. Oberhauser & Schachtner Organisationsberatung

Einführungskonzept zu New Work-Elementen in gemeinnützigen Organisationen

Christian Schachtner zeigte am Beispiel einer gemeinnützigen Einrichtung, die Schulungen und Expertenberatung anbietet, wie KODE®X-Kompetenzprofile im Verbund von innovativen Methoden der Strategiearbeit stimmig eingesetzt werden können.

Das Konzept setzt bei Innovationskultur und innerorganisatorischer Wertehaltung an. Damit folgt es einem Kerngedanken von KODE®. Erwähnenswert ist die erfolgreiche Umsetzung bei einer gemeinnützigen Organisation im Fokus des gesellschaftlichen Wandels und den Herausforderungen einer sich radikal verändernden Arbeitswelt.

KODE Best Practice Award Nominierungen

KODE® Best Practice 2018

Eine Woche vor der Verleihung des KODE® Best Practice Award stehen die Nominierungen für 2018 fest. Die Award Verleihung findet wie schon in den vergangenen Jahren im Rahmen der Leitkonferenz KODE® Brush Up  in Nürnberg statt. Der 1. Platz wird mit 800,-€ und der 2. Platz mit 400,-€ prämiert.

Die unabhängige Fachjury mit Prof. Dr. Lothar Schäffner als Vorsitzenden, Prof. Dr. John Erpenbeck und  Dr. Karl Kreuser vergibt den KODE® Best Practice Award und prämiert die Sieger in den folgenden Kategorien:

  • Kompetenzmanagement Projekt zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen
  • Unterstützende Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzepte
  • Praxis-Konzepte zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen

Nominiert für den KODE® Best Practice Award 2018 sind:

Polizeidirektion Braunschweig - Personaldezernat 13/ Aus- und Fortbildung

Natascha Aust
Best Practice Projekt: Neue Wege in der Personalentwicklung

 

Hochschule für angewandtes Management - Fakultät für Sportmanagement

Prof. Dr. Thomas Apitzsch
Best Practice Projekt: Kompetenzidentifikation und Kompetenzentwicklung für Mitarbeiter*innen und Trainer des Nachwuchsleistungszentrums des Fußballbundesligisten 1. FC Nürnberg

 

Die Talententwickler

Norbert Schumann
Best Practice Projekt: Optimierung bei der Besetzung und Auswahl von Führungspositionen auf der 2. Führungsebene

 

Hochschule Emden/Leer - Fachbereich Wirtschaft

Prof. Dr. Olaf Passenheim , Ina Bühren, Katrin Vollmer,
Best Practice Projekt: Hochschuldidaktik neu gedacht: Kompetenzorientierung durch agile Praxisprojekte und Planspielentwicklung

 

Dr. Oberhauser & Schachtner Organisationsberatung

Christian Schachtner
Best Practice Projekt: Einführungskonzept zu New Work-Elementen in gemeinnützigen Organisationen

 

Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung (Österreich) Fachbereich für Pädagogik, Psychologie und Körperausbildung am Institut für OffiziersausbildungObstdhmfD

Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic
Best Practice Projekt: Feststellen und entwickeln von Schlüsselkompetenzen in der militärischen Hochschullandschaft Österreichs

 

Auszeichnung TOP Consultant 2018

Top Consultant 2018
KODE®Consulting gehört zur Elite der Beratungsunternehmen

KODE® Consulting, die Beratungs-Sparte der KODE GmbH, schafft in 2018 den Sprung in die Riege der  deutschen Top-Consultants. Seit Gründung der KODE GmbH, haben sich die Berater der KODE® Consulting vor allem mit ihrer Expertise im Bereich Kompetenz und Wertemanagement in der Personal- und Organisationsentwicklung einen Namen gemacht. Christian Wulff überreichte auf dem „deutschen mittelstands summit“ die Trophäe.

KODE GmbH zählt nun zu den besten Mittelstandsberatern Deutschlands. In der Kategorie Organisationsentwicklung wurde dieses Ergebnis im Beratervergleich TOP CONSULTANT von der wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGBM) ermittelt. Grundlage der Auszeichnung ist eine wissenschaftlich fundierte Kundenbefragung. Im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg gratulierte Bundespräsident a. D. Christian Wulff dem geschäftsführenden Gesellschafter der KODE GmbH Stephan Coester zu diesem Erfolg.

 

 

Top Consultant 2018, Stephan Coester

Dieses Gütesiegel im 20. Jubiläumsjahr der KODE® Verfahren zu erhalten ist eine sehr große Anerkennung. Wir haben uns vorgenommen Menschen zu entwickeln und Unternehmen zu unterstützen und in der globalen Transformation handlungsfähig zu bleiben. Wir freuen uns also sehr über diese Auszeichnung“ - Stephan Coester, KODE GmbH

Die KODE® Consulting ist eine Sparte der KODE GmbH und eine hochspezialisierte Beratung, welche sich auf das Kompetenzmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen und Organisationen fokussiert hat. Mit KODE® und KODE®X stehen den Beratern von KODE®Consulting, die führenden Verfahren im Kompetenzmanagement zur Verfügung. In einer Vielzahl von Projekten unterstützt die KODE® Consulting Unternehmen, Behörden und Institutionen des öffentlichen Bereichs in der Umsetzung von Kompetenzmanagement-Projekten. Immer mit dem Ziel, die Kunden in einer relativ kurzen und intensiven Beratungsphase zu befähigen, die jeweiligen Elemente des Kompetenzmanagements eigenständig anzuwenden und weiterzuentwickeln. Mit dem umfassenden Beratungskonzept zum Thema Kompetenzmodelle und Kompetenzmanagementsysteme, gehören die Berater der KODE® Consulting nach den Ergebnissen der WGBM zu den Besten Mittelstandsberatern in Deutschland.

Professionalität, Kompetenz und natürlich zufriedene Kunden – das sind die zentralen Kriterien des Beratervergleichs TOP CONSULTANT. Der Wettbewerb wurde im Jahr 2010 von compamedia ins Leben gerufen. Seitdem dient die Auszeichnung mittelständischer Unternehmen als verlässliche Orientierungshilfe auf dem unübersichtlichen Beratermarkt.

 

KODE® Consulting schaffte verdient den Sprung in die Riege der Top-Consultants“ - Bianka Knoblach, wissenschaftliche Leiterin der WGBM

Top Consultant 2018 - KODE®Consulting, Prof. Fink, St. Coester, B. Knobloch

Unser KODE® Beratungskonzept schließt alle Teile – von der Entwicklung eines auf das Unternehmen abgestimmten Kompetenzmodells bis hin zur erfolgreichen Implementierung des Kompetenzmanagement-Konzepts mit KODE® und KODE® X ein. Wir sehen uns als Partner auf Augenhöhe mit den Kunden und begleiten dessen Kompetenzmanagement-Projekte über den gesamten HR-Lifecycle hinweg“ - Stephan Coester, KODE GmbH

TC-Bildmaterial_Copyright_RainerJensen-JörgBluhm

Insgesamt befinden sich laut Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach, Leiter der wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung, rund 14.000 Mitbewerber auf dem Markt für Mittelstandsberatung. Die Auszeichnung bildet daher eine wichtige Orientierung, wenn es darum geht, den richtigen Partner und die nachhaltigsten Verfahren für die Personal und Organisationsentwicklung auszuwählen. Schließlich wurden für die Auswertung unterschiedlichste Referenzkunden aus dem Mittelstand und der Industrie befragt und zusätzlich Unternehmensdaten wie die geschäftliche und personelle Entwicklung unter die Lupe genommen.

 

Ein Porträt über KODE® Consulting/ KODE  GmbH findet sich auf dem Onlineportal: https://www.beste-mittelstandsberater.de/interview/kode-gmbh-2018.html .

Welche Unternehmen mit dem TOP CONSULTANT-Siegel ausgezeichnet werden, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung des Wettbewerbs: Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach. Die beiden Geschäftsführer der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in Bonn befragen im Auftrag von compamedia Referenzkunden der teilnehmenden Beratungsunternehmen. Die Ergebnisse dieser Kundenbefragung werden anschließend gemeinsam mit weiteren Unternehmensdaten ausgewertet. Das TOP CONSULTANT-Siegel wird nur an Beratungshäuser verliehen, die hierbei ein sehr gutes oder gutes Ergebnis erzielen. In diesem Jahr werden insgesamt 111 Unternehmen ausgezeichnet, 142 Kandidaten hatten sich beworben.

Dank seines wissenschaftlich fundierten Auswahlverfahrens sorgt TOP CONSULTANT für mehr Transparenz auf dem Beratermarkt.

 

Der Markt boomt. Deshalb verkauft sich im Moment fast alles und fast jeder – das gilt leider auch für zweifelhafte Anbieter. Das TOP CONSULTANT-Siegel macht in dieser Situation die Qualität eines Beratungsunternehmens auf den ersten Blick sichtbar und bietet Mittelständlern damit eine wertvolle Orientierungshilfe.“ - Prof. Dr. Dietmar Fink

Neujahrsgrüße 2019

Prosit Neujahr!

Wir wünschen Ihnen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches 2019!

 

Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor!"

-Peter Ustinov

Ab dem 07. Januar 2019 sind wir wieder für Sie da!

 

 

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