KODE® Best Practice Award

KODE® Best Practice Award 2019
Jetzt Unterlagen einreichen!

Haben Sie oder Ihr Unternehmen in den letzten drei Jahren ein Best Practice-Beispiel für gelungenes Kompetenzmanagement zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen auf den Weg gebracht? Oder mit einem Praxis-Konzept zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen neue Wege beschritten? Oder vielleicht ein überzeugendes neues unterstützendes Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzept für die Anwendung in Ihrer Branche entwickelt?

 

 

Dann bewerben Sie sich jetzt für den KODE® Best Practice Award 2019!

 

Auch in diesem Jahr vergibt KODE GmbH während des KODE® Brush Up wieder den KODE® Best Practice Award und prämiert die Sieger in den einzelnen Kategorien!

Die Gewinner dürfen die Auszeichnung KODE® Best Practice 2019 tragen, erhalten ein Siegel, werden auf der Bestenliste 2019 gelistet und in sämtlichen Veröffentlichungen der KODE GmbH genannt.

 

Nutzen auch Sie die Gelegenheit und reichen bis zum 30. August 2019 Ihre Best Practice Unterlagen ein!

Prämiert werden:
  • Best Practice Beispiele für gelungenes Kompetenzmanagement zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen im Mittelstand
  • Unterstützende Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzepte für die Anwendung im Mittelstand
  • Praxis-Konzepte zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen

 

Sonderpreise:
  • Einbindung von KODE® oder KODE®X in die das Geschäftsmodell eines Beratungs-, Coaching- oder Trainings-Unternehmens
  • KODE®- oder KODE®X Außendarstellung und Vermarktung

 

Was kann ich gewinnen?

Der 1. Platz wird mit 800,-€ und der 2. Platz mit 400,-€ prämiert.

 

Wann und wo erfolgt die Bekanntgabe der Sieger?

Während dem jährlich stattfindenden KODE® Brush Up werden die Gewinner des KODE® Best Practice Awards bekanntgegeben und prämiert.

Merken Sie sich jetzt den Termin der Preisverleihung vor!

 

Safe the date Brush Up 2019

KODE® Brush Up 2018 Workshop Review: Agile Kompetenz- und Werteentwicklung

Agile Werte- und Kompetenzentwicklung statt „Vorratslernen“

Der KODE® Brush Up ist die branchenübergreifend größte Veranstaltung zum Thema Kompetenzen und Kompetenzmanagement. Am 19. und 20. Oktober kamen Personalexperten, Wissenschaftler und Berater aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in Nürnberg auf dem KODE® Brush Up zusammen, um sich über die Zukunft der Kompetenz und – Werteentwicklung auszutauschen.

Im Laufe der vielseitigen Formate auf der Veranstaltung, hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit an fünf Workshops teilzunehmen. Im Folgenden fassen wir die spannenden Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Workshop „Agile Kompetenz- und Werteentwicklung?“ von Prof. Dr. Werner Sauter zusammen.

 

Die Arbeits- und Lernwelt im Rahmen der digitalen Transformation

Im Workshop „Agile Werte- und Kompetenzentwicklung“ tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen zu innovativen Konzeptionen der Werte- und Kompetenzentwicklung aus. Zunächst beschrieb Prof. Dr. Werner Sauter in seinem Impulsreferat die agile Arbeits- und Lernwelt im Rahmen der digitalen Transformation.

 

Was wir für die Arbeitswelt von morgen wirklich brauchen

Die Arbeitswelt wird in diesem Kontext immer mehr durch Agilität, die Fähigkeit, sich kontinuierlich an die komplexe, turbulente und unsichere Zukunft anzupassen, aber auch durch grundlegend neue Handlungsweisen sowie den zunehmenden Werte- und Kompetenzwettbewerb geprägt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, gemeinsame Werte als Ordner selbstorganisierten Handelns und Kompetenzen aufzubauen, Prinzipien agilen Arbeitens in die Lernwelt zu übertragen und kulturelle Veränderungen im Sinne des „Agilen Mindset“ zu initiieren. Deutlich wurde, dass die bisher vorherrschende Form des „Vorratslernens“ angesichts dieser Herausforderungen durch eine Werte- und Kompetenzentwicklung abgelöst werden muss. Diese bedeutet, dass das Lernen zukünftig vor allem im Rahmen von Praxis- und Projektaufträgen in Verbindung mit Coaching (Lernbegleitung) und Co-Coaching (Lernpartnerschaften) erfolgen wird. Entsprechend der Nutzung der digitalen Medien im Arbeitsprozess werden diese auch im Lernbereich integraler Bestandteil der Lernkonzeptionen.

 

 

Nach einer Reflexion zu den Konsequenzen für das  Corporate Learning im eigenen Bereich der Teilnehmer folgte ein zweites Impulsreferat, in dem der Moderator die Konzeption des Social Blended Learning, das sich nach und zu einem Social Workplace Learning entwickelt, skizzierte. Damit wird Lernern immer mehr im Prozess der Arbeit stattfinden, Arbeiten ist gleich Lernen. Die Diskussion machte deutlich, dass dies einen digital gestützten Ermöglichungsrahmen erfordert, der das selbstorganisierte Lernen der Mitarbeiter optimal fördert. Die Rolle der bisherigen Personalentwicklung, die zentral individuelle Lernprozesse steuern will, wandelt sich zu einem Werte- und Kompetenzmanagement, das selbstorganisiertes Lernen der Mitarbeiter ermöglicht. Die Trainer wandeln ihre Rolle zum Lernbegleiter. Dies erfordert veränderte Kompetenzen, für die die KODE GmbH im Rahmen ihrer KODE Academy gezielte Entwicklungsmaßnahmen anbietet.

 

 

Unsere Angebote für Fach- und Führungskräfte

Corporate Learning Professional
€ 1950,-
Entwickeln Sie in einem Social Blended Learning Arrangement mit Ihren Kollegen, anderen Teilnehmern und unseren erfahrenen Experten Ihre Kompetenz als Corporate Learning Professional zur Planung, Umsetzung und Implementierung von bedarfsgerechten Lernarrangements für die digitale Arbeitswelt.
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Corporate Learning Workshop
€ 950,-
Erfahren Sie in unserem Intensiv-Workshop im praxisbezogenen Austausch mit den anderen Teilnehmern und unserem Entwicklungs-Experten, wie Sie Ihre betriebliche Bildungskonzeption bedarfsgerecht gestalten und damit im Kompetenzwettbewerb der Zukunft bestehen können.
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Wertemanagement
Workshop
€ 950,-
Erfahren Sie in unserem Intensiv-Workshop im praxisbezogenen Austausch mit anderen Teilnehmern und unseren Wertemanagement-Experten, wie Sie Ihr betriebliches Wertemanagement initiieren, konzipieren, gestalten und erfolgreich implementieren können.
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Entscheidend ist nicht was wir wissen, sondern was wir können

Entscheidend ist nicht was wir wissen, sondern was wir können

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2016 trafen sich am 26. und 27. Oktober 2018 erneut die unterschiedlichsten Akteure aus allen bildungsrelevanten Bereichen auf dem EduAction Bildungsgipfel. Allesamt Lehrende und Lernende, Bildungsforscher, Vordenker, Innovatoren und Praktiker sowie Akteure aus Wirtschaft, Verbänden, Stiftungen und Kommunen die an der Bildungswelt von morgen, dem Erwerb von agilen Zukunftskompetenzen und der Vermittlung von zukunftsrelevantem Wissen, arbeiten. Angereist waren in diesem Jahr 1400 Teilnehmer und mehr als 150 Referenten, um an den Veranstaltungen rund um das Motto: „Zukunftskompetenzen gemeinsam entwickeln“ teilzunehmen. Im Zentrum der Diskussionen stand die Frage:

 

Welche Fähigkeiten brauchen wir, um im Zeitalter digitaler Vernetzung agil, selbstwirksam und erfolgreich zu sein?

Prof. Dr. Andreas Schleicher, Direktor für Bildung der OECD läutete den Tag mit seinem Impuls zum weltweiten Umbruch in der Bildung und Fortbildung ein. In seinem Vortag beschrieb er eine Welt, die sich rasant verändert und verändert hat.

Wo wir vor genau zehn Jahren das Wissen der Welt noch in unseren Händen hielten, verschwimmen heute die Realitäten zwischen der virtuellen und der realen Welt. Mittlerweile sind wir alle vernetzt. Unzählige Dinge, die dadurch auf den ersten Blick vereinfacht wirken, sind bei genauem Hinsehen komplexer und schwieriger geworden. Als ein Beispiel greift Prof. Schleicher den Vergleich zwischen dem Nachschlagen in einem Lexikon und der Antwortsuche über Google auf. Während die niedergeschriebenen Zeilen in einem Lexikon wenig hinterfragt und als allgemein gültig für sich standen, muss sich der Suchende auf Google für die richtige Antwort entscheiden.

Der OECD-Direktor sieht die Notwendigkeit, dass die Gesellschaft sich der Digital Natives bewusst wird, denn unsere Jugend wächst in einer Welt auf, in der alles vernetzt ist und sich Vieles in digitalen Räumen abspielt.

 

 Die Hälfte der 15-Jährigen sagt, sie fühlen sich schlecht, wenn Sie nicht connected sind. Die virtuelle Welt ist für viele junge Menschen die reale Welt geworden.“

- Prof. Dr. Andreas Schleicher

Wissen in der Digitalisierung

Was unterscheidet uns Menschen von den Technologien unserer Zeit? Prof. Schleicher legte in seiner Keynote nahe, dass wir uns genau auf diese Aspekte und Unterschiede besinnen müssen, welche uns einzigartig machen. „Die Herausforderung heute ist nicht zweitklassige Roboter auszubilden, sondern erstklassige Menschen“. Es ist unabdingbar, dass wir ein tiefergehendes Verständnis für die Strukturen von Wissen entwickeln. „Kann ich wie ein Naturwissenschaftler, wie ein Historiker, wie ein Philosoph denken? Die Welt belohnt uns nicht mehr für das was wir wissen, Google weiß alles, die Welt belohnt uns für das was wir mit unserem Wissen tun können.“ Menschen vollzustopfen mit Fachwissen, welches schnell wieder seinen Wert verliert sollte nicht mehr das Ziel sein.

 

Soziale und emotionale Kompetenzen als Chance begreifen

Gegenwärtig und zukünftig benötigen wir in erster Line soziale und emotionale Kompetenzen am Arbeitsplatz, so Andreas Schleicher. Das bedeutet für Ihn, die Fähigkeit gemeinsam mit Menschen zu arbeiten, die anders sind und anders denken als man selbst. Um mit den Technologien, die immer vernetzter sind mithalten zu können, besteht die Notwendigkeit, dass sich auch die Menschen vernetzen und mit anderen Menschen zusammenarbeiten. Die eigene Selbstwirksamkeit, sollte dabei im Zentrum stehen, denn es werden handlungsfähige Menschen, die ihre kognitiven, sozialen und emotionalen Kompetenzen mobilisieren können erfordert.

 

Es geht nicht nur darum, was wir vermitteln, es geht darum jungen Menschen einen eigenen Kompass mitzugeben. Die Navigationsfähigkeit sich selber in dieser Welt zu finden.“

- Prof. Dr. Andreas Schleicher

KODE® Brush Up 2018 Workshop Review: Kompetenz- und Wertemanagement mit Konzept

Was sind Werte und warum brauchen Sie Wertemanagement für Unternehmen?

Der KODE® Brush Up ist die branchenübergreifend größte Veranstaltung zum Thema Kompetenzen und Kompetenzmanagement. Am 19. und 20. Oktober kamen Personalexperten, Wissenschaftler und Berater aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in Nürnberg auf dem KODE® Brush Up zusammen, um sich über die Zukunft der Kompetenz und – Werteentwicklung auszutauschen und sich der Frage zu stellen was Werte und Wertemanagement für Unternehmen bedeutet.

Im Laufe der vielseitigen Formate der Veranstaltung, hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit an fünf Workshops teilzunehmen. Im Folgenden fassen wir die spannenden Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Workshop „Kompetenz- und Wertemanagement mit Konzept“ von Prof. Dr. John Erpenbeck und Roman Sauter zusammen.

 

Kompetenz- und Wertemanagement mit Konzept

Im Workshop „Werte- und Wertemanagement“ diskutierten die Teilnehmer unter Anleitung von Prof. Dr. John Erpenbeck und Roman Sauter darüber, was Werte sind und warum Wertemanagement für Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung an Bedeutung gewonnen hat.
Prof. Dr. John Erpenbeck erläuterte in seinem Impulsvortrag wie sich Werte im Alltag zeigen und welchen Einfluss Werte auf das tägliche Handeln ausüben. Jeder Mensch wertet in nahezu jedem Augenblick seines Handelns. Er richtet sich, oft mehr ahnend als wissend, danach, welchen Genuss oder Nutzen, welches ethische Gefühl oder welche politische Bestärkung ihm sein Handeln zu vermitteln vermag.

 

 

 

Werte sind Ordner selbstorganisierten, kompetenten Handelns."

-Prof. Dr. John Erpenbeck

In der anschließenden Diskussion wurde festgehalten, dass die Begriffe der Werte nicht immer einfach zu fassen sind, da diese sich teilweise mit anderen überschneiden. Das heißt in der Praxis vermischen sich oftmals Begriffe wie Motive, Werte, Bedürfnisse und Kompetenzen. Geklärt werden konnte jedoch, dass Motive auf Emotionen ruhen, Bedürfnisse zu den Grundlagen von Werten gehören, und Werte Kerne von Kompetenzen sind.

 

Werte sind Kerne von Kompetenzen"

- Prof. Dr. John Erpenbeck

KODE®W - Ein Tool um Transparenz zu schaffen

Daraufhin folgte ein kurzer Impuls von Roman Sauter Thema Wertemanagement. Als Grundlage dienten die KODE®W Fragebögen, welche zuvor an alle Workshop Teilnehmer ausgeben wurden. An einem praktischen Beispiel zeigte Roman Sauter auf, wie die Wertemanagement Fragebögen im Unternehmen zum Einsatz kommen können. Dabei sind vor allem drei Ebenen auschlaggebend: Die Individual-, die Team- und die Organisationsebene. Organisationales Wertemanagement, das durch die obere Führung strategisch gesteuert und über ein Wertemanagement-Team unternehmensweit umgesetzt wird. Wertemanagement auf der Teamebene, das jeweils durch die verantwortlichen Führungskräfte verantwortet und Wertemanagement auf der Mitarbeiterebene, das durch die Mitarbeiter selbst organisiert wird.

 

 

Als problematisch sahen die Teilnehmer, dass Wertemanagement in Unternehmen bisher überwiegend Top-Down stattfindet, was häufig auf der Ebene der Dokumentation, der Information und der Symbolik endet (Wieland 2004, S. 8). Das möchte KODE®W ändern und liefert mit seinem Tool und Konzept eine Lösung um Transparenz zu schaffen und um Wertemanagement, abgeleitet aus den Zielen der Organisation, auf allen Ebenen zu etablieren. Voraussetzung ist, dass die Befragung der Mitarbeiter anonym stattfindet. KODE®W stellt dabei Fragen zu den persönlichen Wertvorstellungen und zu den erlebten und zu den erwünschten Werten im Team und in der Organisation und gleicht diese mit den Soll-Werten der Organisation und des Teams ab. Die KODE GmbH bietet zu KODE®W  im Rahmen ihrer KODE Academy gezielte Entwicklungsmaßnahmen an.

Positives Feedback gab es von Teilnehmerseite besonders für die Praktikabilität, also die einfache Handhabung, die Verständlichkeit und den leichten Zugang zum Tool.

Unsere aktuellen Seminar-Angebote

Corporate Learning
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Wertemanagement
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Die Gewinner des KODE® Best Practice Awards 2018

Im Rahmen der Leitkonferenz KODE® Brush Up 2018 wurde am Samstag den 20. Oktober im feierlichen Rahmen die KODE® Best Practice Awards 2018 verliehen. In diesem Jahr waren sechs Projekte nominiert, aus denen die unabhängige Fachjury gleich vier Preisträger für drei Plätze ausgewählt hat!

Platz 1. ging an
Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Dekan der Fakultät für Sportmanagement an der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning

Prof. Dr. Thomas Apitzsch erhielt die mit 800 Euro dotierte Auszeichnung für die "Kompetenzidentifikation und Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern und Trainern des Nachwuchsleistungszentrums des Fußballbundesligisten 1. FC Nürnberg".

Das Best Practice-Beispiel verfolgt drei Ziele, die es stimmig zueinander in Bezug setzt:

  • Persönliche Entwicklung der Mitarbeiter/innen und Trainer, dann das Identifizieren und Fördern von Kompetenzen, die zum Erreichen strategischer Ziele des Nachwuchsleistungszentrums erforderlich sind sowie schließlich eine Grundlage zu schaffen für die Zertifizierung durch den Deutschen Fußballbund (DFB).
  • Der Kompetenzgedanke von KODE® ist der rote Faden in diesem Vorhaben, das wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso einbezieht wie die individuellen Sichtweisen der Mitarbeiter/innen und Trainer. Dabei kamen KODE® und KODE®X als Leitmethoden zum Einsatz.
  • Das Beispiel hat Benchmark-Charakter für andere Einrichtungen im Sport, ist innovativ und hat Zukunftsperspektiven. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®. Die Einbindung von Studierenden fördert, als willkommener Nebeneffekt, die anwendungsorientierte Verbreitung des Kompetenzgedankens.

 

 

1. Platz - Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Ich bin sehr überrascht und freue mich diese Auszeichnung bekommen zu haben. Es ist für uns als Hochschule eine tolle Anerkennung. Mein Dank gilt auch dem 1. FC Nürnberg und dem dortigen Trainerteam, das die Bedeutung von Kompetenzen erkannt und aufgegriffen hat."

-Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Dr. Karl Kreuser begründete die Jury-Entscheidung bei der Preisverleihung damit, dass das Projekt von Dr. Apitzsch und dem 1. FC Nürnberg Benchmark-Charakter für andere Einrichtungen im Sport hat, innovativ ist und Zukunftsperspektiven aufweist. "Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®.", so das langjährige Jury-Mitglied.

 

Dr. Karl Kreuser, KODE® Best Practice Jurymitglied

"Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®."

-Dr. Karl Kreuser

Platz 2. ging an
Ina Bühren & Prof. Dr. Olaf Passenheim

Hochschule Emden/Leer, Fachbereich Wirtschaft

Der mit 400 Euro dotierte 2. Platz ging an Ina Bühren und Prof. Dr. Olaf Passenheim vom Fachbereich Wirtschaft an der Hochschule Emden/Leer, die für die "Kompetenzorientierung durch agile Praxisprojekte und Planspielentwicklung" ausgezeichnet wurden.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass die entwickelte Lernarchitektur der Hochschule Emden/Leer innovativ und beispielgebend für die Hochschuldidaktik ist.

Das Best Practice-Beispiel zeigt, wie Kompetenzentwicklung bei Studierenden in verschiedenen Modulen von Fallstudien, Planspiel und agiler Projektarbeit bewusst gemacht und initiiert werden kann. Leitgedanke dabei ist die für Kompetenzlernen unverzichtbare Voraussetzung der persönlichen Bezugnahme und Betroffenheit, die sogenannte „emotionale Labilisierung“. Methodisch unterstützt wird der selbstreflexive Lernprozess über zwei Semester vor allem durch KODE® Selbst- und Fremdeinschätzungen sowie ein persönliches Lerntagebuch. Auch im Alltagsleben erfahrene Kompetenzen werden einbezogen.
Besonders hervorzuheben ist hier der Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung gegenüber der Kompetenzdiagnostik. Fallstudien und Planspiel dienen der Heranführung und Sensibilisierung, das Praxisprojekt mit regionalen mittelständischen Unternehmen schafft dann einen Handlungsrahmen, in dem Kompetenzen ausgebaut werden können.
Die Lernarchitektur ist innovativ und beispielgebend für die Hochschuldidaktik. Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut. Das Instrument KODE® wird im Prozess entwicklungsorientiert genutzt, was sehr zur Akzeptanz und zur Förderung des Kompetenzgedankens beiträgt.

 

2. Platz - Prof. Dr. Olaf Passenheim, Ina Bühren

Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut."

-Dr. Karl Kreuser

Platz 3.

teilen sich zwei Preisträger

Beide haben sie das militärische bzw. polizeiliche Anwendungsfeld gemein. Zum einen erhielt den dritten Platz des KODE® Best Practice Awards:

 

 

Natascha Aust,

Personaldezernat 13, Polizeidirektion Braunschweig

Natascha Aust, Personaldezernat der Polizeidirektion Braunschweig, erhielt den KODE® Best Practice Award für ihre neuen Wege in der Personalentwicklung bei der Polizei. In dem Best Practice-Beispiel von Frau Aust wird KODE® sowie KODE®X zur Individualisierung und Verbesserung der Fort- und Weiterbildungsarbeit der mittleren Führungsebene sowie zur kompetenzbasierten Personalauswahl eingesetzt. Als Folge eines schlüssig begründeten und erfolgreichen Vorgehens befassen sich zunehmend auch andere Polizeidienststellen des Landes Niedersachsen mit dem Kompetenzgedanken. Die Fachjury dazu:

 

Die aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklung stellt für Sicherheitsbehörden wie die Polizei eine besondere Herausforderung dar.

 

Dr. Karl  Kreuser, Jurymitglied, KODE® Best Practice Award

Die Arbeit von Natascha Aust ist eine Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel bei der Polizei. Diese Intention und die Übertragbarkeit auf vergleichbare Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben waren besonders ausschlaggebend für die Verleihung eines 3. Platzes." -Dr. Karl Kreuser

Zum anderen:

 

ObstdhmfD Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic

Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung (Österreich)

Oberst Dr. Reinhard Slanic vom österreichischen Institut für Offiziersausbildung wurde für das "Feststellen und entwickeln von Schlüsselkompetenzen in der militärischen Hochschullandschaft Österreichs" ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit, dass dieses Best Practice die systematische Integration von KODE® in einen akademischen militärischen Personalentwicklungsprozess zeigt.

Mit dem Fokus „Militärisches Entscheiden in Extremsituationen“ zeigt dieses Best Practice-Beispiel die systematische Integration von KODE® in einen akademischen militärischen Personalentwicklungsprozess. Das Konzept weist eine eindeutige strategische Anbindung an den Auftrag der Theresianischen Militärakademie und ihrem Führungsmodell  auf, ferner ist der Zweck von KODE® im Prozess klar definiert. Wesentliche Bestandteile des Konzepts im Sinn des Kompetenzentwicklungsgedankens von KODE® sind strukturierte Entwicklungsplanung und -kontrolle sowie regelmäßige Begleitung durch Entwicklungsgespräche.  KODE® Selbst- und Fremdeischätzungen bieten dabei den methodischen Handlungsrahmen.

Für das in sich stimmige Konzept, die bewusste Strategieanbindung und vor allem für die innovative Antwort auf die persönliche Entwicklung von militärischem Führungsnachwuchs, die auf vergleichbare Institutionen übertragen werden kann, wurde der 3. Platz  verliehen.

 

Dr. Karl  Kreuser, Jurymitglied, KODE® Best Practice Award

Das Konzept weist eine eindeutige strategische Anbindung an den Auftrag der Theresianischen Militärakademie und ihrem Führungsmodell auf."

3. Platz - ObstdhmfD Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic,Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung & Natascha Aust, Polizeidirektion Braunschweig

Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut."

-Dr. Karl Kreuser

Zwei weitere Best Practice-Beispiele würdigte die Fachjury mit den Worten:

"Beste Praxis im Sinn der Bewertungskriterien"
  • Praxisbezug
  • Qualität
  • Innovation
  • Kompetenzentwicklungsgedanke

 

Norbert Schumann

Schumann DIE TALENTENTWICKLER

Optimierung bei der Besetzung und Auswahl von Führungspositionen auf der 2. Führungsebene

Am Beispiel eines Dienstleistungsunternehmens der Pflege- und Gesundheitsbranche mit ca. 400 Mitarbeitern zeigte Norbert Schumann, wie in einer Branche, die zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, ein strukturiertes Auswahlverfahren für Führungskräfte mit KODE®/KODE®X etabliert werden kann, das sowohl strategische Anbindung als auch hohe Akzeptanz bei den Beteiligten hat.

Hervorzuheben ist dabei eine schlüssige Vorgehensweise. Besondere Würdigung verdient, dass der Kompetenzgedanke sowie KODE® als Instrument über das Projektziel hinaus als nützlich wahrgenommen und als Standard für die persönliche Weiterentwicklung von Führungskräften etabliert wurden.

 

Christian Schachtner

Dr. Oberhauser & Schachtner Organisationsberatung

Einführungskonzept zu New Work-Elementen in gemeinnützigen Organisationen

Christian Schachtner zeigte am Beispiel einer gemeinnützigen Einrichtung, die Schulungen und Expertenberatung anbietet, wie KODE®X-Kompetenzprofile im Verbund von innovativen Methoden der Strategiearbeit stimmig eingesetzt werden können.

Das Konzept setzt bei Innovationskultur und innerorganisatorischer Wertehaltung an. Damit folgt es einem Kerngedanken von KODE®. Erwähnenswert ist die erfolgreiche Umsetzung bei einer gemeinnützigen Organisation im Fokus des gesellschaftlichen Wandels und den Herausforderungen einer sich radikal verändernden Arbeitswelt.

KODE Best Practice Award Nominierungen

KODE® Best Practice 2018

Eine Woche vor der Verleihung des KODE® Best Practice Award stehen die Nominierungen für 2018 fest. Die Award Verleihung findet wie schon in den vergangenen Jahren im Rahmen der Leitkonferenz KODE® Brush Up  in Nürnberg statt. Der 1. Platz wird mit 800,-€ und der 2. Platz mit 400,-€ prämiert.

Die unabhängige Fachjury mit Prof. Dr. Lothar Schäffner als Vorsitzenden, Prof. Dr. John Erpenbeck und  Dr. Karl Kreuser vergibt den KODE® Best Practice Award und prämiert die Sieger in den folgenden Kategorien:

  • Kompetenzmanagement Projekt zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen
  • Unterstützende Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzepte
  • Praxis-Konzepte zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen

Nominiert für den KODE® Best Practice Award 2018 sind:

Polizeidirektion Braunschweig - Personaldezernat 13/ Aus- und Fortbildung

Natascha Aust
Best Practice Projekt: Neue Wege in der Personalentwicklung

 

Hochschule für angewandtes Management - Fakultät für Sportmanagement

Prof. Dr. Thomas Apitzsch
Best Practice Projekt: Kompetenzidentifikation und Kompetenzentwicklung für Mitarbeiter*innen und Trainer des Nachwuchsleistungszentrums des Fußballbundesligisten 1. FC Nürnberg

 

Die Talententwickler

Norbert Schumann
Best Practice Projekt: Optimierung bei der Besetzung und Auswahl von Führungspositionen auf der 2. Führungsebene

 

Hochschule Emden/Leer - Fachbereich Wirtschaft

Prof. Dr. Olaf Passenheim , Ina Bühren, Katrin Vollmer,
Best Practice Projekt: Hochschuldidaktik neu gedacht: Kompetenzorientierung durch agile Praxisprojekte und Planspielentwicklung

 

Dr. Oberhauser & Schachtner Organisationsberatung

Christian Schachtner
Best Practice Projekt: Einführungskonzept zu New Work-Elementen in gemeinnützigen Organisationen

 

Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung (Österreich) Fachbereich für Pädagogik, Psychologie und Körperausbildung am Institut für OffiziersausbildungObstdhmfD

Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic
Best Practice Projekt: Feststellen und entwickeln von Schlüsselkompetenzen in der militärischen Hochschullandschaft Österreichs