Belastbarkeit

Fähigkeit, unter äußeren und inneren Belastungen zu handeln

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Organisiert sich gut bei Unbestimmtheiten, Schwierigkeiten, Widerständen und unter Stress für einen überschaubaren Zeitraum
Realisiert auch unter komplizierten Bedingungen Vorhaben und wird durch erhöhte Anforderungen herausgefordert und aktiviert
Macht durch das eigene Verhalten auch anderen Mut, sich Belastungen zu stellen und diese als Herausforderungen für die Entwicklung der eigenen Person oder der Gruppe, Abteilung... anzunehmen
Behandelt zurückliegende Konflikte und kritische Bewährungssituationen als persönliche Entwicklungs- und Reifeimpulse

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Unter Belastbarkeit wird vorwiegend die personale Fähigkeit verstanden, auch unter schweren seelischen, sozialen und körperlichen Anspannungen Fehlreaktionen weitgehend zu vermeiden und zielorientiert und sachlich zu handeln.
Belastbarkeit setzt umfassende persönliche Erfahrungen im Umgang mit Stress (seitens der Arbeitsbedingungen und -umwelt) und sozialen Konflikten voraus.
Mit zunehmender Komplexität, Dynamik und Unübersichtlichkeit im Arbeitsprozess und damit abnehmender Vorhersagbarkeit von Ereignissen und Folgen nehmen die Anforderungen an die Belastbarkeit von Führungskräften, Mitarbeitern, Teams und ganzen Organisationen... zu. Insbesondere gilt es, mit Risiken, Unbestimmtheiten, Widersprüchen mental anders umzugehen: sie als „normal“ anzunehmen, hierin Möglichkeiten der Selbstentwicklung zu sehen und sie gestaltend anzunehmen.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

„Holt sich zu viel auf den Tisch“; hält mehr aus als andere und mutet deshalb sich und anderen zu viel zu...