Beharrlichkeit

Fähigkeit, beharrlich zu handeln

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Analysiert Widersprüche tiefgründig, und erkundet eigene Handlungsmöglichkeiten
Überwindet auftretende Widerstände, Belastungen und Hindernisse standhaft und hartnäckig
Realisiert bei der Analyse und beim Tätigwerden stets – fremd oder selbst – gesetzte, konkrete Handlungsziele konsequent
Verfolgt die selbst gesetzten Ziele ausdauernd

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Beharrlichkeit beschreibt die aktive, konsequente und dauerhafte Zielverfolgung beim Auftreten gegensätzlicher Wissensbestände, unterschiedlicher methodischer Möglichkeiten und widersprüchlicher Handlungsbedingungen. Dabei wirken dann das fachlich-methodische Wissen und die persönliche Aktivität, Willensstärke und Motivation eng zusammen. Nur in dieser Hinsicht (nicht in Bezug auf die Durchsetzung privater Bedürfnisse und Wünsche) wird Beharrlichkeit hier betrachtet. Beharrlichkeit ist eine wichtige Voraussetzung, um fachliche Sprunghaftigkeit und Unbeständigkeit zu vermeiden.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

Handelt starrsinnig, unbeweglich, ist nur sehr eingeschränkt anpassungsfähig...