Neujahrsgrüße 2019

Prosit Neujahr!

Wir wünschen Ihnen ein glückliches, gesundes und erfolgreiches 2019!

 

Es ist von grundlegender Bedeutung, jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor!"

-Peter Ustinov

Ab dem 07. Januar 2019 sind wir wieder für Sie da!

 

 

Unsere aktuellen Seminar-Angebote

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brandeins – Das Gespräch mit Prof. Dr. John Erpenbeck

Warum Wissen nicht automatisch Kompetenz bedeutet

In "brand eins - Das Gespräch" (Original Podcast) seziert Jörg Thadeusz jede Woche exklusiv bei Audible in Zweigesprächen mit Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, was Erfolg und Misserfolg ausmacht. Er lässt sich von seinen Gästen erzählen, wie man seine Karriere kuratiert und was es braucht, um Zukunft nicht passieren zu lassen, sondern mitzugestalten.

In Folge 17 spricht der Journalist und Moderator mit Prof. Dr. John Erpenbeck zum Thema: „Warum Wissen nicht automatisch Kompetenz bedeutet und wie man Menschen auf Jobs vorbereiten kann, die gegenwärtig noch gar nicht existieren“
Professor Erpenbeck ist der Überzeugung: „Die Art, wie Wissen vermittelt wird, ist meist sehr ineffektiv.“

 

Autor: brand eins - Das Gespräch
Gesprochen von: Jörg Thadeusz
Spieldauer: 01 Std. 02 Min.
Original Podcast (exclusiv)

Veröffentlicht: 14.02.2018

Anbieter: Audible GmbH
https://www.audible.de/pd/Bildung-Wissen/Flg-17-John-Erpenbeck-Hoerbuch/B079NS8HSR

Herzlich Willkommen im KODE® Netzwerk

Das KODE® Netzwerk ist mit über 1.000 lizenzierten KODE® und KODE®X Beratern flächendeckend der größte und best vernetze Zusammenschluss von lizenzierten Experten im Bereich Kompetenzmanagement.

 

Wir begrüßen herzlich die KODE® und KODE®X Berater, die in den vergangenen Monaten als neue Mitglieder dem internationalen KODE® Netzwerk beigetreten sind.

Sie sind beschäftigt als Berater, Coaches und Trainer, viele sind Psychologen, Wirtschaftspsychologen, Human Ressource Manager, Personalleiter, Personalentwickler, Geschäftsführer von KMU-Unternehmen oder Beratungsunternehmen, es sind Pädagogen, Dozenten, Lehrer, Doktoren und Professoren genauso wie Mitarbeiter aus kommunalen Einrichtungen und Organisationen des öffentlichen Rechts.

 

  • Desanka Pesa itworks Personalservice und Beratung
  • Daniela Schenk itworks Personalservice und Beratung
  • Andrijana Dedic itworks Personalservice und Beratung
  • Mag. Gabriele Madl itworks Personalservice und Beratung
  • Alexandra Pekarek itworks Personalservice und Beratung
  • Mag. Haris Teskeredzic AKI-Tirol
  • Mag. Veronika Aschbacher AKI-Tirol
  • Elisabeth Pazourek itworks Personalservice und Beratung
  • Mag. Helene Sageder bellaflora Gartencenter GmbH
  • Michael Sawires Student
  • Bernhard Almer
  • Mag. Patricia Kathan-Simma Kathan & Partner Personaberatung GmbH
  • Kerstin Kringel Berliner Wasserbetriebe
  • Andrea Haase-Ristau Berliner Wasserbetriebe
  • Jana Bülow Berliner Wasserbetriebe
  • Berndt Otte Berliner Wasserbetriebe
  • Kirsten Thieme Berliner Wasserbetriebe
  • Frank Haase Berliner Wasserbetriebe
  • Julia Blaison Coaching, Facilitation, Visual Sense-Making
  • Maren-Verena Sunderhoff weitblick – personalpartner GmbH
  • Ulrike Herten Finanz Informatik GmbH & Co. KG
  • Prof. Dr. Marion Eich-Born ceb-Führungskräftecoaching
  • Dipl.-Psych. Ingo Steinke COATRAIN coaching & personal training GmbH
  • Dilek Geveze freilich – leben-lernen-sein
  • Karin Pressa KATHREIN-Werke KG
  • Kathrin Eutermoser KATHREIN-Werke KG
  • Anian Pritzl KATHREIN-Werke KG
  • Vanessa Hochrein KATHREIN-Werke KG
  • Dipl.Päd.Ursula Müller DVBS,
  • Dipl.Psych.Thérèse Dudeck DVBS,
  • Reiner Filla DVBS, Betriebswirt - stark sehbeeinträchtigt
  • Petra Hünert DVBS,
  • Magdalena Hilfiker FHS St.Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften
  • Andreas Mohs Stiftung Kreuznacher Diakonie
  • Volkmar Helfrecht HelfRecht Unternehmerische Planungsmethoden AG
  • Michaela Wendt BA
  • Bianca Sundermeyer BA
  • Andrea Dorn BA
  • Gundula Stephan Polizeidirektion Braunschweig
  • Thomas R. Löwenberg PMC International AG
  • Mag. Elmar Türk Mag. Elmar Türk - Klären und Gestalten
  • Christian Ocenasek
  • Corinna Ladinig Corinna Ladinig Coaching und Training KG
  • Dipl. Vw. Heike Reising IQM GmbH
  • Angelika Specht Beratung Training Coaching
  • Mag. Boglarka Simonics Festo Gesellschaft m.b.H.
  • Dr. Annette Becker Becker Health Consult
  • Volkmar Helfrecht, HelfRecht Unternehmerische Planungsmethoden AG
  • Tanja Martin, Allert + Martin Personalmanagement Organisationskultur GbR
  • Holger Martens Arbeitsagentur Hannover
  • Melanie Marschall-Wagner BZ Saalfeld GmbH
  • Mag. Claudia Schauer voestalpine Stahl GmbH
  • Rieke Hofmann Arbeitsagentur Düsseldorf
  • Kerstin Kringel Berliner Wasserbetriebe
  • Andrea Haase-Ristau Berliner Wasserbetriebe
  • Jana Bülow Berliner Wasserbetriebe
  • Berndt Otte Berliner Wasserbetriebe
  • Kirsten Thieme Berliner Wasserbetriebe
  • Frank Haase Berliner Wasserbetriebe
  • Dipl.-Psych. Ingo Steinke COATRAIN coaching & personal training GmbH
  • Dilek Geveze freilich – leben-lernen-sein
  • Prof. Dr. Bert Kiel FH Münster
  • Norbert Schumann Sandra Schumann
  • Mag. Elmar Türk Mag. Elmar Türk - Klären und Gestalten
  • Christian Ocenasek
  • Corinna Ladinig Corinna Ladinig Coaching und Training KG
  • Dipl. Vw. Heike Reising IQM GmbH
  • Angelika Specht Beratung Training Coaching
  • Mag. Boglarka Simonics Festo Gesellschaft m.b.H.

 

Wir freuen uns, dass Sie sich der Herausforderung stellen Menschen zu entwickeln!

Auszeichnung TOP Consultant 2018

Top Consultant 2018
KODE®Consulting gehört zur Elite der Beratungsunternehmen

KODE® Consulting, die Beratungs-Sparte der KODE GmbH, schafft in 2018 den Sprung in die Riege der  deutschen Top-Consultants. Seit Gründung der KODE GmbH, haben sich die Berater der KODE® Consulting vor allem mit ihrer Expertise im Bereich Kompetenz und Wertemanagement in der Personal- und Organisationsentwicklung einen Namen gemacht. Christian Wulff überreichte auf dem „deutschen mittelstands summit“ die Trophäe.

KODE GmbH zählt nun zu den besten Mittelstandsberatern Deutschlands. In der Kategorie Organisationsentwicklung wurde dieses Ergebnis im Beratervergleich TOP CONSULTANT von der wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGBM) ermittelt. Grundlage der Auszeichnung ist eine wissenschaftlich fundierte Kundenbefragung. Im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands-Summit in Ludwigsburg gratulierte Bundespräsident a. D. Christian Wulff dem geschäftsführenden Gesellschafter der KODE GmbH Stephan Coester zu diesem Erfolg.

 

 

Top Consultant 2018, Stephan Coester

Dieses Gütesiegel im 20. Jubiläumsjahr der KODE® Verfahren zu erhalten ist eine sehr große Anerkennung. Wir haben uns vorgenommen Menschen zu entwickeln und Unternehmen zu unterstützen und in der globalen Transformation handlungsfähig zu bleiben. Wir freuen uns also sehr über diese Auszeichnung“ - Stephan Coester, KODE GmbH

Die KODE® Consulting ist eine Sparte der KODE GmbH und eine hochspezialisierte Beratung, welche sich auf das Kompetenzmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen und Organisationen fokussiert hat. Mit KODE® und KODE®X stehen den Beratern von KODE®Consulting, die führenden Verfahren im Kompetenzmanagement zur Verfügung. In einer Vielzahl von Projekten unterstützt die KODE® Consulting Unternehmen, Behörden und Institutionen des öffentlichen Bereichs in der Umsetzung von Kompetenzmanagement-Projekten. Immer mit dem Ziel, die Kunden in einer relativ kurzen und intensiven Beratungsphase zu befähigen, die jeweiligen Elemente des Kompetenzmanagements eigenständig anzuwenden und weiterzuentwickeln. Mit dem umfassenden Beratungskonzept zum Thema Kompetenzmodelle und Kompetenzmanagementsysteme, gehören die Berater der KODE® Consulting nach den Ergebnissen der WGBM zu den Besten Mittelstandsberatern in Deutschland.

Professionalität, Kompetenz und natürlich zufriedene Kunden – das sind die zentralen Kriterien des Beratervergleichs TOP CONSULTANT. Der Wettbewerb wurde im Jahr 2010 von compamedia ins Leben gerufen. Seitdem dient die Auszeichnung mittelständischer Unternehmen als verlässliche Orientierungshilfe auf dem unübersichtlichen Beratermarkt.

 

KODE® Consulting schaffte verdient den Sprung in die Riege der Top-Consultants“ - Bianka Knoblach, wissenschaftliche Leiterin der WGBM

Top Consultant 2018 - KODE®Consulting, Prof. Fink, St. Coester, B. Knobloch

Unser KODE® Beratungskonzept schließt alle Teile – von der Entwicklung eines auf das Unternehmen abgestimmten Kompetenzmodells bis hin zur erfolgreichen Implementierung des Kompetenzmanagement-Konzepts mit KODE® und KODE® X ein. Wir sehen uns als Partner auf Augenhöhe mit den Kunden und begleiten dessen Kompetenzmanagement-Projekte über den gesamten HR-Lifecycle hinweg“ - Stephan Coester, KODE GmbH

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Insgesamt befinden sich laut Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach, Leiter der wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung, rund 14.000 Mitbewerber auf dem Markt für Mittelstandsberatung. Die Auszeichnung bildet daher eine wichtige Orientierung, wenn es darum geht, den richtigen Partner und die nachhaltigsten Verfahren für die Personal und Organisationsentwicklung auszuwählen. Schließlich wurden für die Auswertung unterschiedlichste Referenzkunden aus dem Mittelstand und der Industrie befragt und zusätzlich Unternehmensdaten wie die geschäftliche und personelle Entwicklung unter die Lupe genommen.

 

Ein Porträt über KODE® Consulting/ KODE  GmbH findet sich auf dem Onlineportal: https://www.beste-mittelstandsberater.de/interview/kode-gmbh-2018.html .

Welche Unternehmen mit dem TOP CONSULTANT-Siegel ausgezeichnet werden, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung des Wettbewerbs: Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach. Die beiden Geschäftsführer der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in Bonn befragen im Auftrag von compamedia Referenzkunden der teilnehmenden Beratungsunternehmen. Die Ergebnisse dieser Kundenbefragung werden anschließend gemeinsam mit weiteren Unternehmensdaten ausgewertet. Das TOP CONSULTANT-Siegel wird nur an Beratungshäuser verliehen, die hierbei ein sehr gutes oder gutes Ergebnis erzielen. In diesem Jahr werden insgesamt 111 Unternehmen ausgezeichnet, 142 Kandidaten hatten sich beworben.

Dank seines wissenschaftlich fundierten Auswahlverfahrens sorgt TOP CONSULTANT für mehr Transparenz auf dem Beratermarkt.

 

Der Markt boomt. Deshalb verkauft sich im Moment fast alles und fast jeder – das gilt leider auch für zweifelhafte Anbieter. Das TOP CONSULTANT-Siegel macht in dieser Situation die Qualität eines Beratungsunternehmens auf den ersten Blick sichtbar und bietet Mittelständlern damit eine wertvolle Orientierungshilfe.“ - Prof. Dr. Dietmar Fink

KODE®Jubiläum

Was in der traditionellen Industrie eher eine kleine Meldung wäre, ist für die noch vergleichsweise jungen Kompetenzmess- und Entwicklungsverfahren KODE® und KODE®X ein echtes Ereignis.

 

Die KODE® Verfahren feiern in diesem Jahr 20-jähriges Bestehen!

Das mit diesem Namen verbundene Verfahrenssystem wurde in Deutschland 1998 zum ersten Mal in der Ausbildung lizenzierter KODE® Berater eingesetzt. Basierend auf vielen Jahren theoretischer und empirischer Arbeit und einem selbstorganisationstheoretischen Modell von Prof. Dr. John Erpenbeck und Prof. Dr. Volker Heyse wurden die beiden Verfahren entwickelt. Und bis heute bieten KODE® und KODE®X weltweit einzigartige Verfahren zur direkten Messung und Entwicklung individueller Handlungsfähigkeiten, die kontinuierlich, auch dank Ihnen, weiterentwickelt werden.

 

Hierfür möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken!

Lassen Sie uns persönlich beim diesjährigen KODE® Brush Up anstoßen und zusammen das Jubiläumsjahr feiern!"

-Stephan Coester

Als Dankeschön schenke ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen KODE® Brush Ups 20 KODE® Software-Einheiten im Wert von 240,00 EUR!

Eine kernige Arbeitswelt

Eine kernige Arbeitswelt...

Seit 20 Jahren gibt es KODE®. Das mit diesem Namen verbundene Verfahrenssystem wurde in Deutschland erstmals 1998 in der Ausbildung lizenzierter KODE® Berater eingesetzt und seither kontinuierlich weiterentwickelt. Prof. Dr. John Erpenbeck gehört  zu den Pionieren auf dem Gebiet der Kompetenzdiagnostik und –entwicklung. Bereits 1996 entwickelte er zusammen mit Prof. Dr. Volker Heyse das erste und immernoch weltweit einzige Verfahren zur direkten Messung und Entwicklung individueller Handlungsfähigkeiten.

Wie kommen Sie von der Biophysik zur Kompetenzdiagnostik?

Ich habe Biochemie studiert und als Physiker promoviert. Dann bin ich in einen Bereich der philosophisch Probleme in der Wissenschaftsentwicklung behandelt, gegangen. Das interessierte mich und in diesem Bereich habe ich dann hauptsächlich philosopohische Probleme der Psychologie behandelt. Und zwar war das zu Anfang Motivationspsychologie. Meine erste Arbeit hieß „Erkenntnistheorie und Psychophysik kognitiver Prozesse“ und dann kamen quasi die weiteren Schritte nach: ein Buch über Motivation und ihre Philosophie und Psychologie zu schreiben. Motivation liegt ja schon ein wenig näher an den Kompetenzen und dann in den 90-er Jahren auch auf Initiative von Volker Heye, wurde ich in diesen Themenkreis überhaupt hereingezogen und habe dann angefangen, mich mit Kompetenzen und Kompetenzentwicklung zu beschäftigen. Ich habe lange in einer Arbeitsgruppe für Lernkultur und Kompetenzentwicklung gearbeitet und bin dann letzen Endes an den Lehrstuhl für Kompetenzmanagement an der Steinbeis Universität gegangen. Den habe ich nicht mehr, weil ich aus der unmittelbaren Lehrtätigkeit ausgestiegen bin. Ich bin aber immer noch an der School of International Business and Entrepreneurship, SIBE und bearbeite dort Kompetenzentwicklung und Digitalisierung.

 

Sie sagten gerade, dass Herr Prof. Heyse Sie in das Thema Komeptenzentwicklung eingeführt hat. Wie haben Sie sich kennen gelernt?

Das ist eine sehr langwierige Geschichte. Wir haben uns mal in der Bahn miteinander sehr nett unterhalten, dann hatten wir keinen Kontakt und irgendwann ist er in ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegangen und hat mich zur Mitarbeit bewegt. Und seitdem arbeiten wir zusammen.

 

Was hat Sie am Themenbereich der Kompetenzdiagnostik und -entwicklung fasziniert?

Der normale Weg ist eigentlich, dass man Persönlichkeitstests und Persönlichkeitsmessung durchführt. Das Interessante daran ist, dass Persönlichkeitsmessung und überhaupt die Feststellung der Persönlichkeit eigentlich nichts aussagt über das, was Menschen tatsächlich können. Jemand kann eine ganz tolle Persönlichkeit sein, aber er tut nichts. Es gibt auch Persönlichkeitseigenschaften, wo man denkt, dahinter steht eine große Kompetenz, sie tut es aber nicht. Menschen, die beispielsweise eine hohe Aktivität haben, können sehr stark im Vertrieb sein, sie können einen aber auch alle nerven.

Aus der Persönlichkeitseigenschaft allein kann man nicht schließen, welche Kompetenzen, welche Handlungsfähigkeiten die Menschen haben. Und das hat mich interessiert, dahinter zu blicken und das auch festzustellen. Für Unternehmen ist es wichtiger festzustellen, welche Handlungsfähigkeiten Menschen haben, als festzustellen, welche Persönlichkeitseigenschaften sie besitzen.

 

Welche Themen beschäftigen Sie aktuell?

In letzter Zeit habe ich ganz viel geabreitet zum Zusammenhang von Werten und Kompetenzen. Werte sind Kerne von Kompetenzen, aber es ist nicht immer klar, wie Werte und Kompetenzen zusammenhängen. Wenn Sie z.B. jemanden haben, der eine hohe Sozialkompetenz hat, dann kann er das einfach genießen, mit anderen Menschen zusammen zu sein, also eine Genusswertung. Er kann das für sich nützlich finden, also eine Nutzenswertung. Er kann ein ethischer Mensch sein, der anderen gerne hilft und Ratschläge gibt, also eine ehtische Wertung. Und er kann eine Gesellschaft verändern wollen, auch Unternehmen verändern wollen, etwas neu gestalten. Also eine politische Wertung. Alle vier Wertungen können unter der Feststellung stehen, dass jemand eine hohe Sozialkompetenz hat. Daher ist es interessant heruaszufinden, welche Werthaltung die Kompetenz tatsächlich antreibt. Ich habe in diesem Jahr mit meinem Kollegen Werner Sauter zwei Bücher über Werte geschrieben.

 

Was treibt Sie an? Was motiviert Sie, in diese Richtung zu forschen?

Wenn man erst einmal in so einer Entwicklung drin steckt, ist man dabei. Allein die Brush Up’s sind ja einerseits Bestätigung, anderseits aber auch ein Hineinziehen in eine weitere interessante Entwicklung. Insofern bleibt man ja auch in seinem Gebiet. Man wechselt ja nicht völlig und ständig. Und deshalb werde ich das jetzt auch, erweitert um die Wertethematik, weiter erforschen.

 

Wo sehen Sie die Unternehmen heute in Hinblick auf die Kompetenzdiagnostik und –entwicklung?

Die Unternehmen haben bis jetzt noch nicht verstanden, dass man in Situationen, die auf einen Schlag alles verändern, wie bspw. die “Digitale Disruption”, nicht mehr mit Wissen und Wisenserweiterung im Sinne von Weiterbildung auskommt. In einer solchen Situation brauche ich Menschen, die handlungsfähig sind und sich in kürzester Zeit Wissen zusammen suchen und sich völlig umstellen können. Mich faszinieren im Augenblick insbesondere exponentielle Unternehmen, die gar nicht mehr die Dinge besitzen, für die sie arbeiten wie z.B. Uber, die keine Autos besitzen oder das große Handelsunternehmen AliBaba, das kein Lager hat usw. Diese Art der Unternehmung erfordert gänzlich andere Kompetenzen, die mich mit solchen Systemen umgehen und arbeiten lassen. Das hat nichts mehr mit den “normalen” Unternehmen zu tun, wo ich hingehe, meine Arbeit leiste und wieder nach Hause gehe.

 

Ist das für Sie ein Arbeiten 4.0?

Ich mag diese Punktbeschreibungen nicht. Sie sind sehr schnell veraltet. Aber im Grunde genommen geht es darum, dass wir in einer neuen Industrialisierung sind, nämlich nach der Revolution der Werkzeuge, nun die Phase der “Denkzeuge”. Wir müssen alle mit dieser “Revolution der Denkzeuge” fertig werden, davon ist die Digitalisierung ein Ausbruch.

 

Welche Rolle spielt Kompetenzdiagnostik und –entwicklung bei der Entwicklung dieser “Denkzeuge”?

Ich habe Professoren in Ulm kennen gelernt, die Kompetenzen in den Unterricht der Softwaretechnik einführen wollten. Und man denkt, dass sich in so einem Fach Softwaretechniker hinstellen und eine Vorlesung über Softwaretechnik halten. Das wäre so natürlich wie sinnlos, da so heute leider Universität funktioniert. Die Professoren haben jedoch etwas gemacht, das ich toll finde. Sie haben mit Studienantritt in den Unternehmen gefragt, welche Apps die Unternehmen brauchen könnten, nicht welche es bereits gibt. Die Liste haben sie zu Anfang ihren Studenten gegeben und ihnen gesagt, dass sie ein halbes Jahr Zeit hätten, diese Apps zu entwickeln. Daraufhin haben die Studenten in diesem halben Jahr intensiv gearbeitet, sich zusammengesetzt und Wissen herangezogen. Sie haben das Wissen selber aufgebaut. Wenn sie gute Apps entwickelt haben, gab es dafür sogar Geld. Manche sind auch gescheitert, aber das war auch hocheffektiv für die Kompetenzentwicklung.
Solche Schritte sind unheimlich wichtig, weil sie nicht zum “Bulimielernen” führen: Stoff aufnehmen, lernen, in den Klausueren ausspucken und vergessen. Sondern es führt zu einer Kompetenzentwicklung. Das wird sowohl in der betrieblichen Weiterbildung eine Rolle spielen, als auch in der universitären Weiterbildung.

 

Wo sehen Sie in dieser Entwicklung KODE® in Zukunft?

Wenn die Prognose stimmt, dass die Entwicklung von der Wissenvermittlung zur Kompetenzentwicklung geht, dann brauchen wir ein Analyseinstrument, das die Kompetenzen in irgendeiner Weise charakterisiert, die die Menschen erwerben. Und auch, dass man Kompetenzen in irgendeiner Form zensieren kann. Bis heute gibt es in der Schule keine Möglichkeit Kompetenzen zu zensieren. Es wird einfach nur “angefressenes Wissen” zensiert. Da sehe ich eine ganz große Möglichkeit von KODE und auch der Brücke zwischen KODE und KODE X, Kompetenzen festzustellen, zu entwickeln und zu zensieren. Da werden alle Kompetenzentwickler irgendwann darauf zurückgreifen. Insofern ist die Kompetenzentwicklung ein Unternehmen mit großer Zukunft.

 

Zum Abschluss würde ich gerne auf den bevorstehenden KODE® Brush Up 2018 kommen.

Sie sitzen beim KODE® Dialog mit auf dem Podium. Das Thema lautet: „Kompetenz- und Wertemanagement – Die Antwort auf die agile Arbeitswelt?“ Wie sehen Sie das Arbeiten in agilen Arbeitswelten?

Die agile Arbeitswelt ist kompetenzorientiert. Werte, als Ordner von Selbstorganisation, sind die Kerne von Kompetenzen. Kompetenzen als Fähigkeiten, selbstorganisiert zu handeln, bedürfen zwingend dieser Kerne. Eine kernige Arbeitswelt...

 

Vielen Dank für das Gespräch Prof. Erpenbeck

 

Dieses Interview führte Silke Hallström.

KODE Best Practice Award Nominierungen

KODE® Best Practice 2018

Eine Woche vor der Verleihung des KODE® Best Practice Award stehen die Nominierungen für 2018 fest. Die Award Verleihung findet wie schon in den vergangenen Jahren im Rahmen der Leitkonferenz KODE® Brush Up  in Nürnberg statt. Der 1. Platz wird mit 800,-€ und der 2. Platz mit 400,-€ prämiert.

Die unabhängige Fachjury mit Prof. Dr. Lothar Schäffner als Vorsitzenden, Prof. Dr. John Erpenbeck und  Dr. Karl Kreuser vergibt den KODE® Best Practice Award und prämiert die Sieger in den folgenden Kategorien:

  • Kompetenzmanagement Projekt zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen
  • Unterstützende Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzepte
  • Praxis-Konzepte zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen

Nominiert für den KODE® Best Practice Award 2018 sind:

Polizeidirektion Braunschweig - Personaldezernat 13/ Aus- und Fortbildung

Natascha Aust
Best Practice Projekt: Neue Wege in der Personalentwicklung

 

Hochschule für angewandtes Management - Fakultät für Sportmanagement

Prof. Dr. Thomas Apitzsch
Best Practice Projekt: Kompetenzidentifikation und Kompetenzentwicklung für Mitarbeiter*innen und Trainer des Nachwuchsleistungszentrums des Fußballbundesligisten 1. FC Nürnberg

 

Die Talententwickler

Norbert Schumann
Best Practice Projekt: Optimierung bei der Besetzung und Auswahl von Führungspositionen auf der 2. Führungsebene

 

Hochschule Emden/Leer - Fachbereich Wirtschaft

Prof. Dr. Olaf Passenheim , Ina Bühren, Katrin Vollmer,
Best Practice Projekt: Hochschuldidaktik neu gedacht: Kompetenzorientierung durch agile Praxisprojekte und Planspielentwicklung

 

Dr. Oberhauser & Schachtner Organisationsberatung

Christian Schachtner
Best Practice Projekt: Einführungskonzept zu New Work-Elementen in gemeinnützigen Organisationen

 

Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung (Österreich) Fachbereich für Pädagogik, Psychologie und Körperausbildung am Institut für OffiziersausbildungObstdhmfD

Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic
Best Practice Projekt: Feststellen und entwickeln von Schlüsselkompetenzen in der militärischen Hochschullandschaft Österreichs

 

Die Gewinner des KODE® Best Practice Awards 2018

Im Rahmen der Leitkonferenz KODE® Brush Up 2018 wurde am Samstag den 20. Oktober im feierlichen Rahmen die KODE® Best Practice Awards 2018 verliehen. In diesem Jahr waren sechs Projekte nominiert, aus denen die unabhängige Fachjury gleich vier Preisträger für drei Plätze ausgewählt hat!

Platz 1. ging an
Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Dekan der Fakultät für Sportmanagement an der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning

Prof. Dr. Thomas Apitzsch erhielt die mit 800 Euro dotierte Auszeichnung für die "Kompetenzidentifikation und Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern und Trainern des Nachwuchsleistungszentrums des Fußballbundesligisten 1. FC Nürnberg".

Das Best Practice-Beispiel verfolgt drei Ziele, die es stimmig zueinander in Bezug setzt:

  • Persönliche Entwicklung der Mitarbeiter/innen und Trainer, dann das Identifizieren und Fördern von Kompetenzen, die zum Erreichen strategischer Ziele des Nachwuchsleistungszentrums erforderlich sind sowie schließlich eine Grundlage zu schaffen für die Zertifizierung durch den Deutschen Fußballbund (DFB).
  • Der Kompetenzgedanke von KODE® ist der rote Faden in diesem Vorhaben, das wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso einbezieht wie die individuellen Sichtweisen der Mitarbeiter/innen und Trainer. Dabei kamen KODE® und KODE®X als Leitmethoden zum Einsatz.
  • Das Beispiel hat Benchmark-Charakter für andere Einrichtungen im Sport, ist innovativ und hat Zukunftsperspektiven. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®. Die Einbindung von Studierenden fördert, als willkommener Nebeneffekt, die anwendungsorientierte Verbreitung des Kompetenzgedankens.

 

 

1. Platz - Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Ich bin sehr überrascht und freue mich diese Auszeichnung bekommen zu haben. Es ist für uns als Hochschule eine tolle Anerkennung. Mein Dank gilt auch dem 1. FC Nürnberg und dem dortigen Trainerteam, das die Bedeutung von Kompetenzen erkannt und aufgegriffen hat."

-Prof. Dr. Thomas Apitzsch

Dr. Karl Kreuser begründete die Jury-Entscheidung bei der Preisverleihung damit, dass das Projekt von Dr. Apitzsch und dem 1. FC Nürnberg Benchmark-Charakter für andere Einrichtungen im Sport hat, innovativ ist und Zukunftsperspektiven aufweist. "Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®.", so das langjährige Jury-Mitglied.

 

Dr. Karl Kreuser, KODE® Best Practice Jurymitglied

"Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass damit eine Grundlage für ein Zertifizierungsverfahren geschaffen wurde. Das zeugt von der Qualität des Projekts und auch der Verfahren von KODE®."

-Dr. Karl Kreuser

Platz 2. ging an
Ina Bühren & Prof. Dr. Olaf Passenheim

Hochschule Emden/Leer, Fachbereich Wirtschaft

Der mit 400 Euro dotierte 2. Platz ging an Ina Bühren und Prof. Dr. Olaf Passenheim vom Fachbereich Wirtschaft an der Hochschule Emden/Leer, die für die "Kompetenzorientierung durch agile Praxisprojekte und Planspielentwicklung" ausgezeichnet wurden.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass die entwickelte Lernarchitektur der Hochschule Emden/Leer innovativ und beispielgebend für die Hochschuldidaktik ist.

Das Best Practice-Beispiel zeigt, wie Kompetenzentwicklung bei Studierenden in verschiedenen Modulen von Fallstudien, Planspiel und agiler Projektarbeit bewusst gemacht und initiiert werden kann. Leitgedanke dabei ist die für Kompetenzlernen unverzichtbare Voraussetzung der persönlichen Bezugnahme und Betroffenheit, die sogenannte „emotionale Labilisierung“. Methodisch unterstützt wird der selbstreflexive Lernprozess über zwei Semester vor allem durch KODE® Selbst- und Fremdeinschätzungen sowie ein persönliches Lerntagebuch. Auch im Alltagsleben erfahrene Kompetenzen werden einbezogen.
Besonders hervorzuheben ist hier der Schwerpunkt der Kompetenzentwicklung gegenüber der Kompetenzdiagnostik. Fallstudien und Planspiel dienen der Heranführung und Sensibilisierung, das Praxisprojekt mit regionalen mittelständischen Unternehmen schafft dann einen Handlungsrahmen, in dem Kompetenzen ausgebaut werden können.
Die Lernarchitektur ist innovativ und beispielgebend für die Hochschuldidaktik. Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut. Das Instrument KODE® wird im Prozess entwicklungsorientiert genutzt, was sehr zur Akzeptanz und zur Förderung des Kompetenzgedankens beiträgt.

 

2. Platz - Prof. Dr. Olaf Passenheim, Ina Bühren

Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut."

-Dr. Karl Kreuser

Platz 3.

teilen sich zwei Preisträger

Beide haben sie das militärische bzw. polizeiliche Anwendungsfeld gemein. Zum einen erhielt den dritten Platz des KODE® Best Practice Awards:

 

 

Natascha Aust,

Personaldezernat 13, Polizeidirektion Braunschweig

Natascha Aust, Personaldezernat der Polizeidirektion Braunschweig, erhielt den KODE® Best Practice Award für ihre neuen Wege in der Personalentwicklung bei der Polizei. In dem Best Practice-Beispiel von Frau Aust wird KODE® sowie KODE®X zur Individualisierung und Verbesserung der Fort- und Weiterbildungsarbeit der mittleren Führungsebene sowie zur kompetenzbasierten Personalauswahl eingesetzt. Als Folge eines schlüssig begründeten und erfolgreichen Vorgehens befassen sich zunehmend auch andere Polizeidienststellen des Landes Niedersachsen mit dem Kompetenzgedanken. Die Fachjury dazu:

 

Die aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklung stellt für Sicherheitsbehörden wie die Polizei eine besondere Herausforderung dar.

 

Dr. Karl  Kreuser, Jurymitglied, KODE® Best Practice Award

Die Arbeit von Natascha Aust ist eine Antwort auf den gesellschaftlichen Wandel bei der Polizei. Diese Intention und die Übertragbarkeit auf vergleichbare Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben waren besonders ausschlaggebend für die Verleihung eines 3. Platzes." -Dr. Karl Kreuser

Zum anderen:

 

ObstdhmfD Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic

Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung (Österreich)

Oberst Dr. Reinhard Slanic vom österreichischen Institut für Offiziersausbildung wurde für das "Feststellen und entwickeln von Schlüsselkompetenzen in der militärischen Hochschullandschaft Österreichs" ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit, dass dieses Best Practice die systematische Integration von KODE® in einen akademischen militärischen Personalentwicklungsprozess zeigt.

Mit dem Fokus „Militärisches Entscheiden in Extremsituationen“ zeigt dieses Best Practice-Beispiel die systematische Integration von KODE® in einen akademischen militärischen Personalentwicklungsprozess. Das Konzept weist eine eindeutige strategische Anbindung an den Auftrag der Theresianischen Militärakademie und ihrem Führungsmodell  auf, ferner ist der Zweck von KODE® im Prozess klar definiert. Wesentliche Bestandteile des Konzepts im Sinn des Kompetenzentwicklungsgedankens von KODE® sind strukturierte Entwicklungsplanung und -kontrolle sowie regelmäßige Begleitung durch Entwicklungsgespräche.  KODE® Selbst- und Fremdeischätzungen bieten dabei den methodischen Handlungsrahmen.

Für das in sich stimmige Konzept, die bewusste Strategieanbindung und vor allem für die innovative Antwort auf die persönliche Entwicklung von militärischem Führungsnachwuchs, die auf vergleichbare Institutionen übertragen werden kann, wurde der 3. Platz  verliehen.

 

Dr. Karl  Kreuser, Jurymitglied, KODE® Best Practice Award

Das Konzept weist eine eindeutige strategische Anbindung an den Auftrag der Theresianischen Militärakademie und ihrem Führungsmodell auf."

3. Platz - ObstdhmfD Mag. Mag. Dr. Reinhard Slanic,Theresianische Militärakademie, Bundesministerium für Landesverteidigung & Natascha Aust, Polizeidirektion Braunschweig

Die Studierenden werden anstelle reiner theoretischer Lehre und Qualifikation in konkrete Handlungssituationen gebracht und zu individueller Kompetenzentwicklung angeregt. Die agile Methode Design Thinking transportiert das Prinzip der Selbstorganisation, auf dem KODE® aufbaut."

-Dr. Karl Kreuser

Zwei weitere Best Practice-Beispiele würdigte die Fachjury mit den Worten:

"Beste Praxis im Sinn der Bewertungskriterien"
  • Praxisbezug
  • Qualität
  • Innovation
  • Kompetenzentwicklungsgedanke

 

Norbert Schumann

Schumann DIE TALENTENTWICKLER

Optimierung bei der Besetzung und Auswahl von Führungspositionen auf der 2. Führungsebene

Am Beispiel eines Dienstleistungsunternehmens der Pflege- und Gesundheitsbranche mit ca. 400 Mitarbeitern zeigte Norbert Schumann, wie in einer Branche, die zukünftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, ein strukturiertes Auswahlverfahren für Führungskräfte mit KODE®/KODE®X etabliert werden kann, das sowohl strategische Anbindung als auch hohe Akzeptanz bei den Beteiligten hat.

Hervorzuheben ist dabei eine schlüssige Vorgehensweise. Besondere Würdigung verdient, dass der Kompetenzgedanke sowie KODE® als Instrument über das Projektziel hinaus als nützlich wahrgenommen und als Standard für die persönliche Weiterentwicklung von Führungskräften etabliert wurden.

 

Christian Schachtner

Dr. Oberhauser & Schachtner Organisationsberatung

Einführungskonzept zu New Work-Elementen in gemeinnützigen Organisationen

Christian Schachtner zeigte am Beispiel einer gemeinnützigen Einrichtung, die Schulungen und Expertenberatung anbietet, wie KODE®X-Kompetenzprofile im Verbund von innovativen Methoden der Strategiearbeit stimmig eingesetzt werden können.

Das Konzept setzt bei Innovationskultur und innerorganisatorischer Wertehaltung an. Damit folgt es einem Kerngedanken von KODE®. Erwähnenswert ist die erfolgreiche Umsetzung bei einer gemeinnützigen Organisation im Fokus des gesellschaftlichen Wandels und den Herausforderungen einer sich radikal verändernden Arbeitswelt.

Review – KODE® Brush Up 2018

Eine gelungene Barcamp-Premiere, eine inspirierende Keynote, lebhafte Diskussionen, stolze Preisträger und eine ausgelassene Jubiläumsfeier!

Am 19. und 20. Oktober trafen sich KODE® Berater, Personalexperten und Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beim KODE® Brush Up 2018. Die branchenübergreifend größte Veranstaltung zum Thema Kompetenzen und Kompetenzmanagement fand, wie schon in den vergangenen Jahren, in Nürnberg statt und bot dennoch eine Premiere. Erstmals wurde zum Auftakt ein Barcamp veranstaltet, das die Fragen, Probleme und Themen der Teilnehmer in den Mittelpunkt rückte.

 

Wie sehr die Idee eines Bar Camps den Nerv der Zeit traf, zeigte sich nicht nur anhand der Teilnehmerzahl. Immerhin ist ein Großteil der Gäste bereits Freitagmittag in den Design Offices über den Dächern von Nürnberg zusammengekommen, um sich intensiv auszutauschen. Das Besondere am KODE® Barcamp ist, dass die Teilnehmer selbst entscheiden können, welche Themen in den Sessions fokussiert werden. Genau genommen sind sie also gar keine Teilnehmer, sondern "Teilgeber".

 

Zahlreiche Themenvorschläge für die
Barcamp-Sessions

Umso erfreulicher, dass diese Premiere auf Anhieb geglückt ist. Gleich zu Beginn konnte Prof. Dr. Werner Sauter, Senior Consultant der KODE® GmbH, zahlreiche Themenvorschläge für die zweimal vier Sessions entgegennehmen. Mehr als zeitlich und räumlich möglich, so dass Themen mit gemeinsamen Schnittmengen kurzerhand zusammengelegt wurden

Jeder der "Teilgeber" stellte seine Frage, sein.Problem oder sein Thema in wenigen Sätzen vor, so dass sich schließlich jeder Anwesende einer Session anschließen konnte. In überschaubaren Gruppen, die einen nachhaltigen Austausch ermöglichten, wurde jeweils 60 Minuten lang rege diskutiert. Am Ende des Nachmittags stellte jede Gruppe ihre Resultate dem Plenum vor – auch das typisch für ein Bar Camp.

Ausschließlich positive Stimmen zur
Barcamp-Premiere

Zumindest wenn es um das Barcamp selbst geht, fiel das Resümee der Besucher einhellig aus: Alle waren vom offenen Austausch in ungezwungener Atmosphäre begeistert. "Das Barcamp hat mir die Möglichkeit gegeben, Probleme zu diskutieren, die anderen auch haben. Dadurch erhält man viel mehr Anregungen – und vor allem auch Meinungen – als bei klassischen Vortragsveranstaltungen.", sagt Ina Büchner von der Hochschule Emden/Leer.

Silke Specht, Leiterin der Strategischen Personalentwicklung bei der Fraport AG, pflichtet dem bei und ergänzt: "Während der Session steuert jeder andere Aspekte bei und man kann viele verschiedene Anregungen mit nach Hause nehmen. Außerdem kommt man mit den anderen Teilnehmern gleich ins Gespräch und lernt sich besser kennen, was die gesamte Veranstaltung beflügelt."

20 Jahre KODE® – Anstoßen über den Dächern von Nürnberg

Genau das konnte man auch am Abend beobachten, als der Brush Up zum Anlass genommen wurde das 20-jährige Jubiläum von KODE® standesgemäß zu feiern. Beim Get-together haben Entwickler, Kunden und Weggefährten gemeinsam auf die Erfolgsgeschichte von KODE® angestoßen und es sich in stimmungsvoller Atmosphäre gutgehen lassen.

 

 

Am darauffolgenden Konferenztag gab Stephan Coester in seiner Eröffnungsrede nicht nur einen Rückblick auf die KODE®-Geschichte, sondern vor allem auch einen vielversprechenden Ausblick auf die Zukunft. Den versammelten KODE®- und KODE® X-Beratern wurde ein exklusiver Einblick in die Neuentwicklungen gewährt, an denen unter anderem Prof. Dr. John Erpenbeck, Prof. Dr. Werner Sauter und Dr. Karl Kreuser mitgearbeitet haben.

 

Inspirierende Keynote mit Blick in die Zukunft

 

Im Anschluss begeisterte Zukunftsforscher Peter Spiegel das Fachpublikum mit seiner Keynote zum Thema "WeQ – More than IQ".  Darin stellte er die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen im Rahmen der Transformation von der Economy zur Weconomy in den Mittelpunkt. Spiegel nannte in seinem Vortrag zahlreiche anschauliche Beispiele von Social Innovations, die ein Beleg dafür sind, warum wir uns derzeit von einer Wissensgesellschaft zu einer Kompetenzgesellschaft wandeln.

Zum Schluss gelang es Peter Spiegel allen Anwesenden Mut zu machen, die Angst vor dem Alter und den Herausforderungen der zunehmenden Globalisierung und Digitalisierung haben. Für ihn sei Alter lediglich eine Abkürzung für Alternativen, von denen man schließlich umso mehr habe, je älter man werde. Eine Definition, die bei allen Zuhörern für große Heiterkeit sorgte.

 

Awards für vorbildliche Preisträger

 

Dr. Karl Kreuser, Jury-Mitglied der ersten Stunde, verlieh direkt im Anschluss an die Keynote die KODE® Best Practice Awards 2018. Die gläserne Trophäe für den 1. Platz, dotiert mit 800 Euro, überreicht er Prof. Dr. Thomas Apitzsch von der Hochschule für angewandtes Management. Apitzsch wurde für die Kompetenzidentifikation und Kompetenzentwicklung von Mitarbeitern und Trainern des Nachwuchsleistungszentrums des Fußballbundesligisten 1. FC Nürnberg ausgezeichnet.

Über den 2. Platz und damit 400 Euro durften sich Ina Bühren und Prof. Dr. Olaf Passenheim von der Hochschule Emden/Leer freuen, die ihre Studierenden mit KODE® in der Kompetenzorientierung durch agile Praxisprojekte und Planspielentwicklung schulen.

Den 3. Platz teilen sich Natascha Aust von der Polizeidirektion Braunschweig (Neue Wege in der Personalentwicklung bei einer Länderpolizei) und Oberst Dr. Reinhard Slanic vom Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie in Österreich (Feststellen und Entwickeln von Schlüsselkompetenzen in der militärischen Hochschullandschaft Österreichs).

 

Podiumsdiskussion zur Bedeutung von Werten und Kompetenzen

 

Bevor die gemeinsame Mittagspause für das Networking genutzt wurde, hat sich der von Stephan Coester moderierte KODE® Dialog die Frage gestellt, ob das Kompetenz- und Wertemanagement die Antwort auf eine agile Arbeitswelt sein kann. An der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion nahmen neben Keynote-Speaker Peter Spiegel und KODE®-Mitentwickler Prof. Dr. John Erpenbeck auch drei Praktiker aus der Wirtschaft teil, die mit dieser Frage tagtäglich konfrontiert sind.

Wiebke Bernhart schilderte ihre Erfahrungen als Director HR Marketing, People & Organizational Development bei einem internationalen Unternehmen für klinische Spezialpräparate. Dr. Matthias Reuter ist als Global Head of Customer Excellence and Global CRM bei Siemens beschäftigt und berichtete von den Herausforderungen eines Global Players mit weltweit rund 377.000 Mitarbeitern. Und Boris Jermer, Geschäftsführer der SPRACHKULTUR GmbH, gab spannende Einblicke in seine tägliche Arbeit als Berater und Trainer für Organisations- und Personalentwicklung, bei der er regelmäßig KODE® einsetzt.

Bereits im Dialog wurde deutlich, wie wichtig Werte – die Prof. Dr. Erpenbeck als Ordner von Selbstorganisation definiert – nicht nur für einen jeden Einzelnen, sondern auch für Gruppen, Organisationen und Institutionen sind. Als Kern von Kompetenzen ermöglichen sie es uns das Nichtwissen zu überbrücken und auch in neuen, offenen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen und zielorientiert zu handeln. Werte und Kompetenzen sind somit untrennbar miteinander verbunden und geben uns erst im Zusammenspiel die Handlungsfähigkeit, die in der modernen Arbeitswelt von kompetenten Akteuren erwartet wird.

Experten-Werkstätten mit zielorientierten Workshops

Nach einer ausgiebigen Stärkung fanden am frühen Nachmittag die KODE® Experten-Werkstätten statt. Die Gäste des Brush Ups hatten die Wahl zwischen fünf vielversprechenden Workshops, in denen das jeweilige Thema unter Expertenanleitung kollaborativ vertieft wurde. Mit dem KODE® Spiel und Serious Games lag einer der Schwerpunkte in diesem Jahr ganz klar auf der spielerischen Entwicklung von Kompetenzen – für Einzelpersonen und im Team.

Aber auch die KODE® Brücke, das Kompetenz- und Wertemanagement sowie die Kompetenz- und Werteentwicklung wurden praxisorientiert thematisiert. Somit hat sich das Thema Werte sowohl beim Barcamp als auch beim Brush Up wie ein roter Faden durch die Veranstaltung gezogen. Das unterstreicht, dass Kompetenzentwicklung ohne Werteentwicklung kaum möglich ist.

Während des gemeinsamen Ausklangs bei Kaffee und Kuchen zeigten sich alle Teilnehmer des diesjährigen Brush Ups begeistert von der Mischung der ausgewogenen Tagesordnungspunkte und nicht zuletzt von der stilvoll eingerichteten Location in den Design Offices sowie vom aufmerksamen Service des Personals.

Man war sich einige, dass das fast schon traditionelle Treffen der KODE®-Familie auch im nächsten Jahr wieder zum Pflichtprogramm für alle gehört, die sich rund um das Thema Werte und Kompetenzen austauschen, vernetzen und weiterentwickeln wollen.

 

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KODE® im Gespräch – Thomas Apitzsch

Gewinner
des KODE® Best Practice Awards 2018

KODE® im Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Apitzsch

 

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung auf dem KODE® Brush Up 2018 in Nürnberg zeichnete die unabhängige Jury Prof. Dr. Thomas Apitzsch von der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning mit dem KODE® Best Practice Award aus. Erhalten hat Prof. Dr. Apitzsch die Auszeichnung für die Kompetenzidentifikation und Kompetenzentwicklung der Mitarbeiter und Trainer des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Nürnberg.

 

Herr Prof. Dr. Apitzsch, wie fühlt es sich an die Trophäe für den ersten Platz in den Händen zu halten? Was bedeutet der KODE® Best Practice Award für Sie persönlich und was bedeutet die Auszeichnung für Ihre Hochschule?

Zunächst einmal bin ich sehr überrascht und freue mich natürlich sehr diese Auszeichnung bekommen zu haben. Es ist für uns eine tolle Anerkennung. Ich bin sehr stolz auf meine Hochschule, die mir dieses Projekt ermöglicht hat. Dazu hat auch das Internationale Fußballinstitut beigetragen, das an unsere Hochschule angeschlossen ist. Es hat dabei geholfen den Kontakt herzustellen und hat das Projekt auch begleitet. Mein besonderer Dank gilt natürlich dem 1. FC Nürnberg und dem dortigen Trainerteam, das die Bedeutung von Kompetenzen erkannt und aufgegriffen hat und dieses Projekt seit mittlerweile drei Semestern mit uns durchführt.

 

Wie schwierig war es den Fußballbundesligisten von dem Projekt zu überzeugen?

Wenn du den entscheidenden Chef des Fußballleistungszentrums gewonnen hast, ist es nicht mehr schwer. Von Vorteil ist sicher auch, dass Herr Köllner während des laufenden Projekts zum Cheftrainer des 1. FC Nürnberg avanciert ist und dort ebenfalls einen sehr guten Job macht. Bisher mit ausgeglichener Bilanz in der Liga. Heute Nachmittag ist wieder ein Spiel gegen Hoffenheim, deshalb ist auch heute kein Vertreter des Vereins vor Ort.

Aber Herr Köllner ist von dem Thema Kompetenzen völlig überzeugt und lebt das Ganze auch als Cheftrainer. So muss beispielsweise jeder Spieler des 1. FC Nürnberg, der neu zum Verein kommt, einmal die historische Museumstour machen, damit er auch mehr oder weniger die DNA des Vereins versteht. Und die Kompetenzen miteinander zu leben ist tatsächlich ein Credo, welches der 1. FC Nürnberg versucht umzusetzen.

 

 

Die Auszeichnung soll sowohl als Anreiz für die Anwendung dienen, als auch den visionären Gedanken der Kompetenzentwicklung und des Kompetenzmanagements veranschaulichen. Welchen Anreiz und welche Motivation bietet Ihnen der KODE® Best Practice Award?

Aus dem Piloten heraus wollen wir tatsächlich auch ein Produkt für die Nachwuchsleistungszentren in Deutschland schaffen. Wir sind ja jetzt auf der ersten Ebene an den Mitarbeitern und Trainern. Wir haben aber natürlich auch die Spieler und Spielerinnen im Blick, die in diesen Nachwuchsleistungszentren tätig sind. So dass wir hier noch sehr viel Entwicklungspotential sehen.

 

Was denken Sie, wie offen sind die Vereine für ein solches Produkt?

Dr. Kreuser hat es schon in seiner Laudatio angedeutet: Es gibt auch im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens der Nachwuchsleistungszentren einen Pluspunkt, wenn beispielsweise Maßnahmen im Bereich der Personalentwicklung dokumentiert werden können. Von daher gibt es auch für die Vereine eine Motivation in diesem Bereich tätig zu werden. Zumal viele Institutionen dann auch merken, dass die strategischen Ziele, die sie sich selbst gesetzt haben, über Kompetenzentwicklungsmaßnahmen nachhaltiger erreicht werden. Gerade in der Arbeit mit dem 1. FC Nürnberg ist herausgekommen, das die Nachhaltigkeit im Handel auch auf Seiten des Clubs ein wichtiger Faktor ist.

 

Das hat auch der Deutsche Fußballbund erkannt …

Ja, die Anerkennung des Deutschen Fußballbunds besteht in der Lizensierung des Nachwuchsleistungszentrums. Und dabei ist natürlich Personalentwicklung ein Thema. Da geht es zwar auch um klassische Faktoren wie Infrastruktur, etc., aber die Investition in die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und Trainer ist auf jeden Fall ein in Zukunft immer wichtiger werdender Punkt. Auch für den Deutschen Fußballbund.

 

Das heißt, Sie sehen den Schwerpunkt in der Nachwuchsförderung? Oder ist das Thema Kompetenzentwicklung grundsätzlich auch für etablierte Sportler interessant?

Auch das ist denkbar. Dort ist es aber bisher noch nicht üblich, zum Beispiel mit Spielern auch mal ein Assessment zu machen. Aber nichts ist unmöglich. Das wurde uns ja auch heute in der Keynote von Peter Spiegel wieder deutlich gemacht.

 

Der Winter steht vor der Tür und damit auch die Winterpause. Mit welchen Sportlern haben Sie im Zusammenhang mit Kompetenzmanagement schon aktiv zusammengearbeitet und mit welchen haben Sie es noch vor?

Ich kann mir einige Sportler vorstellen, für die das interessant und hilfreich wäre, werde hier und heute aber keine Namen nennen. (lacht)

 

Welchen Stellenwert hat das Kompetenzmanagement in Ihrer Arbeit an der Hochschule – gerade mit Blick auf den Transformationsprozess von der Wissensvermittlung hin zur Kompetenzentwicklung.

Einen sehr hohen Stellenwert! Mein Credo ist immer: Ich höre und vergesse, ich sehe und behalte, ich tue und verstehe. Im Sinne von "tue und verstehe" versuche ich für die Studierenden immer Nähe zum Produkt zu schaffen. So sind wir im Rahmen von Projektmodulen sehr viel bei der Wirtschaft draußen, wo wir in Projekten auch schon aktiv mitarbeiten. Wir haben die Anwendungsorientierung ja schon im Namen: Hochschule für angewandtes Management.

Wir machen selber sehr viele Projekte gemeinsam mit unseren Studierenden. Evaluierungen zum Beispiel, die wir unter anderem bei der Biathlon-WM und bei der Vierschanzentournee durchgeführt habe. Aber wir führen auch Machbarkeitsstudien für die Veranstaltung von Rodel-Weltmeisterschaften durch. Wir sind mit den Studierenden also sehr viel im Feld. Und genau dort, in den Projekten, erwerben sich die Studierenden natürlich auch die notwendigen Kompetenzen für die Zukunft.

 

Der Wintersport scheint einer Ihrer Schwerpunkte zu sein. Grundsätzlich sehen Sie aber keine sportliche Disziplin, in der Kompetenzen keine Rolle spielen?

Absolut nicht. Kompetenzen sind in jeder Sportart unverzichtbar. Durch unsere regionale Nähe, auch zu den Alpen, haben wir persönlich natürlich viele Bezüge zum Wintersport. Wir haben auch viele Leistungssportler aus diesem Bereich, die bei uns studieren. Die Skifahrerin Viktoria Rebensburg, Skilangläufer Tobias Angerer und Skispringer Andreas Wellinger zum Beispiel, der jetzt sehr erfolgreich bei der letzten Olympiade war. Die machen bei uns ein duales Studium und können das sehr gut mit dem Sport verbinden. So haben wir also schon allein durch unsere Studierenden einen sehr hohen Bezug zu den jeweiligen Sportarten.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Matthias Koprek für KODE®.

 

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