KODE® im Gespräch: Peter Spiegel

Zukunftsforscher Peter Spiegel über Social Innovations

Peter Spiegel hat eine inspirierende Rede zur Rolle des neuen WeQ-Paradigmas für die künftige Bedeutung von Schlüsselkompetenzen und die Transformation in eine Weconomy gehalten. Im Interview mit Matthias Koprek erklärt der Zukunftsforscher, was Social Innovations sind und warum sie so wichtig sind.

Herr Spiegel, Ihr Thema sind Social Innovations. Können Sie uns erklären, was soziale Innovationen genau sind und wie sich diese von digitalen Innovationen unterscheiden?

Eine soziale Innovation ist eine Art von Innovation, die aus einer bestimmten Motivation hervorkommt. Nämlich wirklich etwas zu tun, dass die Menschen – auch jene die von der Gesellschaft abgehängt sind oder sich so fühlen – gestärkt werden und ein ganz anderes Selbstbewusstsein bekommen. Eine stärkere Rolle zur Bewältigung des eigenen Lebens. Zwei Beispiele, die man unter dem Innovationsbegriff normalerweise nicht zusammenbringen würde, machen das deutlich.

In Bangladesch hat Muhammad Yunus, Friedensnobelpreisträger, die Idee von Kleinstkrediten für die Ärmsten gehabt. Er hat das Bankenprinzip auf den Kopf gestellt. Bei seiner Bank bekommen nur Menschen einen Kredit, die nachweisen können, dass sie keine Sicherheiten haben. Bei uns bekommt keiner einen Kredit, der keine Sicherheiten hat. Es ist ein Bankensystem entstanden, das tadellos funktioniert. Die Ambition dabei war Menschen aus der Armut zu helfen. Das hat wunderbar funktioniert.

Ein anderes Beispiel ist Wikipedia. Da war die soziale Idee Menschen den Zugang zum Brockhaus zu geben, ohne dass sie dafür tausende von Euro bezahlen müssen. Plus viele andere Vorteile, wie das Weltlexikon jederzeit in der Hosentasche dabei zu haben.

Von dieser neuen Art von Innovationen gibt es tausende. Digitale, technische aber auch welche die völlig frei von Technik sind. Sozialtechniken und Design Thinking zum Beispiel. Die Genossenschaftsidee war auch mal eine soziale Innovation.

 

Sie haben über 200 solcher Innovationen untersucht und beobachtet. Welche davon hat Sie am meisten fasziniert, bewegt, inspiriert?

Immer die nächste, die ich entdecke (lacht). Es ist einfach so faszinierend, auf was für verrückte Ideen man da kommen kann. In Kolumbien gibt es ein vollkommen neues Bildungssystem. Die haben alles infrage gestellt. Aus einem ganz einfachen Grund: Weil sie mussten.

In halb Kolumbien herrschte über Jahrzehnte Terrorismus. Ein riesiges Problem. Deshalb ist kein Lehrer in die betroffenen Regionen gegangen und die meisten Lehrer sind auch nicht dortgeblieben. Kolumbien war ein fast lehrerfreies Land. Größer als Deutschland und es gab einfach keine Lehrer. Die mussten Bildung sowas von neu denken. Nachdem das Kultusministerium Änderungen am Bildungssystem vorgenommen hat, stellten sie fest, dass diese Zurückgebliebenen – im doppelten Wortsinne – den staatlichen Schülern im Durchschnitt um eineinhalb Jahren voraus waren. Wenn man neu denkt, kommt man auf fantastische Ideen. Unglaublich!

Wir müssen uns als erstes Mal vom Wissen befreien. Wissen ist eine schöne und gleichzeitig eine ganz schreckliche Sache. Je mehr Wissen wir erwerben, desto mehr meinen wir, das ist jetzt DAS Wissen. Um diese Wissensschätze bauen wir eine Mauer und verlieren die Fähigkeit, anders zu denken. Wir merken gar nicht, dass die Zeit voranschreitet und man an Themen und Probleme ganz anders herangehen kann, so wie Muhammad Yunus. Einfach mal alles auf den Kopf stellen und schauen, was dabei rauskommt. So radikal geht es.

 

Sie sagen, der Grund dafür, dass wir im Moment so viele soziale Innovationen haben, liegt am Bedürfnis nach mehr Gemeinwohlorientierung. Woran machen Sie das fest? Trifft das wirklich auf alle Bereiche der Gesellschaft zu?

Dieses Bedürfnis gibt es in allen Schichten der Gesellschaft. Das ist überhaupt nicht mehr auf die sogenannte Gutmenschenwelt beschränkt. Aber es ist gesellschaftlich noch nicht ganz durch. Offensichtlich nicht, wenn man sich die AfD und die tägliche Zeitung anschaut.

Wir leiden unter diesem aberwitzigen Unsinn, dass nur Konkurrenz uns voranbringt. Es gibt Menschen, die haben die gesamte Evolutionsgeschichte nicht nur beim Menschen, sondern auch in der Tierwelt beschrieben. Genau aus dem anderen Blickwinkel. Sie beweisen, dass Evolution nur durch Kollaboration stattfindet. Das ist der ganz große Treiber. Aber uns wurde immer eingeimpft, dass es Wettbewerb geben muss und so weiter. Das ist Schwachsinn, kompletter Humbug.

In Konkurrenzsituationen kann ich mir einen Vorteil verschaffen – keine Frage. Aber wenn gleichzeitig eine Kultur da ist, eine Gruppe von Menschen, die zusammenarbeitet, lernt mit ihren Fehlern umzugehen, dann können Sie mal vergleichen, wer weiterkommt. Es sind die kollaborationsorientierten Menschen. Geniale Menschen können Leistungen sehr wohl auch im Konkurrenzmodus erbringen, aber sie kommen dann irgendwann an einen Endpunkt. Und je komplexer die Welt wird, desto mehr geht das Pendel in Richtung Gemeinwohlorientierung. Die ist eigentlich der neue Egoismus. Das ist der intelligente Egoismus. Der andere ist der dumme Egoismus.

 

Wir brauchen einen Übergang von der Economy zur Weconomy, sagen Sie, und haben Ihr Institut dementsprechend in WeQ umbenannt. Können Sie mir sagen, was der Begriff Weconomy bedeutet und wieso dieser Transformationsprozess so wichtig ist?

WeQ sind die Wir-Qualitäten, die wir lernen müssen. Vor allem die Kompetenzen, die ja auch KODE® im Blick hat. Da stimme ich voll mit KODE® überein. Das ist die Zukunft! Das muss auf allen Ebenen durchgezogen und umgesetzt werden, also auch in der Ökonomie.

Die Frage, wo die Macht heute ist, beantworten 100 Prozent aller Menschen gleich. Sie ist in der Wirtschaft. Wir können machen, zappeln und protestieren. Was immer wir wollen. Wenn die Wirtschaft sich nicht ändert, dann wird sich maximal etwas für uns individuell verändern oder für eine kleine Community. Aber nicht für die Gesellschaft, nicht für die Systeme und nicht für die Logik, wie Wirtschaft funktioniert. Also muss das Umdenken in der Wirtschaft stattfinden. Die kollaborative Intelligenz muss entwickelt werden. Die Kompetenzen die dafür notwendig sind, sind vor allem zwischenmenschlicher Natur.

Aber auch der Umgang mit der künstlichen Intelligenz muss gelernt werden. Mit künstlicher Intelligenz lassen sich in Zukunft eigentlich alle technologischen Entwicklungen vorantreiben. Jetzt stehen wir vor der Bedrohung, dass künstliche Intelligenz uns beherrschen könnte. Das wäre keine gute Entwicklung. Die kollaborative Entwicklung muss deshalb dahingehen, dass wir lernen wie wir mit Menschen besser zusammenarbeiten, aber eben auch wie wir mit der Technik gut umgehen, um die Regentschaft des Menschen über die Technik nicht zu verlieren.

In der Tat ist es so, dass in der Wirtschaft immer mehr Unternehmensführer sehen, dass nicht die digitalen Kompetenzen das wirklich entscheidende sind. Letztlich ist es der Spirit, das Zwischenmenschliche und dieses Kollaborative, das darüber entscheidet, wie innovativ und kreativ man mit der digitalen Welt umgehen kann und auch wie verantwortungsvoll. Das Silicon Valley hat Design Thinking entwickelt, also diese Methode kollaborative Innovationen zu entwickeln. Das ist das wichtigste Momentum der Innovationsentwicklung und die eigentliche Bedeutung des Silicon Valley. Die digitale Seite war nur das Technische daran.

 

Das heißt, wir müssen in Unternehmen heute quasi zwei Entwicklungsstränge verfolgen: Einerseits den digitalen, aber wir müssen auch die Kompetenzen der Menschen entwickeln, die die Weconomy schließlich leben müssen?

Wer angesichts des Zerfallens der politischen Steuerbarkeit und des Zerfalls der Gesellschaft immer noch nicht verstanden hat, dass auch die Wirtschaft keine Zukunft hat, wenn wir nicht radikal etwas ändern, ist verloren. Wenn wir nichts ändern, werden alle gesellschaftlichen Systeme kaputtgehen. Es gibt keine Zukunft für die Wirtschaft, wenn es keinen Planeten gibt, der den Menschen noch einen Lebensraum bietet. Wir müssen zuerst die ökologischen Probleme lösen. Wenn wir das nicht tun, ist alles vorbei. Deswegen ist es im doppelten Wortsinn notwendig und zwingend, dass wir jetzt die Gemeinwohlorientierung verstehen und dass das der intelligentere Weg ist für Innovationsentwicklung, für Mitarbeiterführung, für gesellschaftliche Problemlösungen, für alles. Das ist Weconomy!

Im Dezember veranstalteten Sie in Berlin eine Konferenz zum Thema Weconomy, bei der unter anderem auch Prof. Dr. Werner Sauter, KODE GmbH mitgewirkt hat. Um was ging es an diesem Tag?

Das Ziel war es, mit dieser Veranstaltung eine Erstpräsentation zu machen, mit der wir Förderer für die Weconomy-Initiative zu gewinnen. Das ist das Hauptziel war: Leute aus der Wirtschaft und aus allen anderen Bereichen, die eine wichtige Rolle spielen, können und wollen, zusammenkommen und die Idee mittragen.

Wir spüren ganz deutlich, dass es in allen Sektoren eine starke Offenheit für einen solchen Transformationsprozess gibt. Auch in der Wirtschaft. Gerade hier entwickelt sich dieser Prozess aktuell sehr schnell. In der Wirtschaft muss ja jedes Unternehmen überleben, was ein großer Druck ist. Die Unternehmen merken ja auch, dass die alten Methoden gefährdet sind. Da kommt irgendwo eine komische disruptive Innovation um die Ecke und plötzlich ist man als Audi und Mercedes in Konkurrenz mit einem Digitalunternehmen. Deswegen öffnet sich die Wirtschaft erstaunlich schnell. Schneller als andere Sektoren.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Matthias Koprek für KODE®.

 

 

Die Initiative „Economy to Weconomy“

Am 3. Dezember 2018 wurde die Initiative, das Startmanifest und die nächsten Schritte für die praktische Transformation am Pariser-Platz zusammen mit den Partnern WeQ-Institute, KODE GmbH, Akademie Deutscher Genossenschaften und Unternehmensberatung Heiligenfeld & Pietzko vorgestellt.

Wollen auch Sie unternehmerisch oder Privat die Zukunft mitgestalten? Dann kontaktieren Sie uns oder direkt die WeQ Initiative. Wir nehmen Ihre Kontaktanfrage ernst und freuen uns über jeden neuen Wegbegleiter!

KODE® Brush Up 2018 Workshop Review: Serious Games – ein Weg der Kompetenzentwicklung?

Serious Games – ein Weg der Kompetenzentwicklung?

Der KODE® Brush Up ist die branchenübergreifend größte Veranstaltung zum Thema Kompetenzen und Kompetenzmanagement. Am 19. und 20. Oktober kamen Personalexperten, Wissenschaftler und Berater aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in Nürnberg auf dem KODE® Brush Up zusammen, um sich über die Zukunft der Kompetenz und – Werteentwicklung auszutauschen.

Im Laufe der vielseitigen Formate auf der Veranstaltung, hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit an fünf Workshops teilzunehmen. Im Folgenden fassen wir die spannenden Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Workshop „Serious Games – ein Weg der Kompetenzentwicklung?“ der Hochschule Emden/Leer & Hochschule Zittau/Görlitz zusammen.

Planspiele als Chance der Kompetenz- und Teamentwicklung

Sowohl in Unternehmen als auch im Kontext von Hochschulbildung und -didaktik wird sich dem Thema Kompetenzreflektion und - entwicklung unterschiedlich genähert. Im Workshop „Serious Games- ein Weg der Kompetenzentwicklung?“ wurde anhand eines auf unternehmensspezifischen Kompetenzanforderungen entwickeltes Planspiel der Gamification-Charakter als Möglichkeit zur Entwicklung von individuellen Kompetenzarchitekturen sowie Teamsettings vorgestellt.

Das Planspiel„ Greenergy“ wurde mit einem regionalen Energieversorger in Verbindung mit einem studentischen Projekt entwickelt und zielt darauf ab, die strategischen Unternehmensziele „Nachhaltigkeit“ und „Positionierung des Unternehmensimage“ durch vorher definierte Maßnahmenpakete positiv zu beeinflussen. Es zeigt, welche Auswirkungen Teamzusammenstellungen nach vorliegenden Kompetenzausprägungen haben und welche Einflüsse die Entwicklung jedes Einzelnen auf das Gelingen von Aufgaben im Team hat.

Mitspieler schlüpfen in eine Avatar-Rolle, die einer definierten Kompetenzarchitektur entspricht. Gemeinsam mit drei Mitspielern kommt so ein Bündel an unterschiedlichsten Kompetenzausprägungen für ein Team zusammen. Ein durch KODE®X zuvor festgelegtes Sollprofil zur Durchführung einer Maßnahme,  welche zur Erreichung eines der Unternehmensziele dient, verlangt die Existenz mindestens eines Teammitgliedes in jeder Kompetenz.

Sollten Mitspieler außerhalb des festgelegten Korridors liegen, ist durch das Ziehen einer „Kompetenzkarte“ erst einmal weitere Kompetenz zu entwicklen, bevor das Team die gewählte Maßnahme zur Zielerreichung beginnen kann.

 

Diese Tatsache lässt das gegnerische Team, welches eventuell andere Maßnahmen wählt oder über ein anderes Teamsetting an Kompetenzen verfügt, das Ziel  „Nachhaltigkeit“ oder „Positionierung des Unternehmensimage“ schneller erreichen.

Mitarbeiter in Unternehmen wie auch Studierende im Rahmen ihrer Hochschulausbildung können sich durch die Einbindung von Planspielen ihrer Kompetenzen und nötigen Entwicklungen in einer komplexen, fiktiven aber realitätsnahen Umwelt spielerisch bewusst werden. Auch fällt die Auswahl auf benötigte Kompetenz Soll-Profile zur Erreichung strategischer Unternehmensziele und passenden Maßnahmen nicht so schwer.

Der Workshop wurde als Iterationsschleife genutzt: Aufbauend auf dem Feedback der Teilnehmer zur Durchführbarkeit und Realitätsnähe werden einige Maßnahmen und Kompetenzkarten weiterentwickelt, um die „kompetenzorientierte Planspielschablone“ als Reflexions- und Entwicklungstool spezifisch für Unternehmens einsetzten zu können.

In einem waren sich die Teilnehmer das Workshops jedoch sicher: Ist ein Planspielszenario realitätsnah gewählt, liefert der spielerische Ansatz die geforderte emotionale Labilisierung, die eine Kompetenzentwicklung verlangt.

Werden Personen nicht nur zum spielen aufgefordert, sondern aktiv in den Entwicklungsprozess der Planspielerstellung mit eingebunden, findet die Auseinandersetzung und Reflektion über Teamzusammenstellungen nach Kompetenzausprägungen und die Eigene Kompetenzarchitektur darüber hinaus noch intensiver statt.

Unsere aktuellen Seminar-Angebote

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KODE® Brush Up 2018 Workshop Review: Agile Kompetenz- und Werteentwicklung

Agile Werte- und Kompetenzentwicklung statt „Vorratslernen“

Der KODE® Brush Up ist die branchenübergreifend größte Veranstaltung zum Thema Kompetenzen und Kompetenzmanagement. Am 19. und 20. Oktober kamen Personalexperten, Wissenschaftler und Berater aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in Nürnberg auf dem KODE® Brush Up zusammen, um sich über die Zukunft der Kompetenz und – Werteentwicklung auszutauschen.

Im Laufe der vielseitigen Formate auf der Veranstaltung, hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit an fünf Workshops teilzunehmen. Im Folgenden fassen wir die spannenden Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Workshop „Agile Kompetenz- und Werteentwicklung?“ von Prof. Dr. Werner Sauter zusammen.

 

Die Arbeits- und Lernwelt im Rahmen der digitalen Transformation

Im Workshop „Agile Werte- und Kompetenzentwicklung“ tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen zu innovativen Konzeptionen der Werte- und Kompetenzentwicklung aus. Zunächst beschrieb Prof. Dr. Werner Sauter in seinem Impulsreferat die agile Arbeits- und Lernwelt im Rahmen der digitalen Transformation.

 

Was wir für die Arbeitswelt von morgen wirklich brauchen

Die Arbeitswelt wird in diesem Kontext immer mehr durch Agilität, die Fähigkeit, sich kontinuierlich an die komplexe, turbulente und unsichere Zukunft anzupassen, aber auch durch grundlegend neue Handlungsweisen sowie den zunehmenden Werte- und Kompetenzwettbewerb geprägt. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, gemeinsame Werte als Ordner selbstorganisierten Handelns und Kompetenzen aufzubauen, Prinzipien agilen Arbeitens in die Lernwelt zu übertragen und kulturelle Veränderungen im Sinne des „Agilen Mindset“ zu initiieren. Deutlich wurde, dass die bisher vorherrschende Form des „Vorratslernens“ angesichts dieser Herausforderungen durch eine Werte- und Kompetenzentwicklung abgelöst werden muss. Diese bedeutet, dass das Lernen zukünftig vor allem im Rahmen von Praxis- und Projektaufträgen in Verbindung mit Coaching (Lernbegleitung) und Co-Coaching (Lernpartnerschaften) erfolgen wird. Entsprechend der Nutzung der digitalen Medien im Arbeitsprozess werden diese auch im Lernbereich integraler Bestandteil der Lernkonzeptionen.

 

 

Nach einer Reflexion zu den Konsequenzen für das  Corporate Learning im eigenen Bereich der Teilnehmer folgte ein zweites Impulsreferat, in dem der Moderator die Konzeption des Social Blended Learning, das sich nach und zu einem Social Workplace Learning entwickelt, skizzierte. Damit wird Lernern immer mehr im Prozess der Arbeit stattfinden, Arbeiten ist gleich Lernen. Die Diskussion machte deutlich, dass dies einen digital gestützten Ermöglichungsrahmen erfordert, der das selbstorganisierte Lernen der Mitarbeiter optimal fördert. Die Rolle der bisherigen Personalentwicklung, die zentral individuelle Lernprozesse steuern will, wandelt sich zu einem Werte- und Kompetenzmanagement, das selbstorganisiertes Lernen der Mitarbeiter ermöglicht. Die Trainer wandeln ihre Rolle zum Lernbegleiter. Dies erfordert veränderte Kompetenzen, für die die KODE GmbH im Rahmen ihrer KODE Academy gezielte Entwicklungsmaßnahmen anbietet.

 

 

Unsere Angebote für Fach- und Führungskräfte

Corporate Learning Professional
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Entwickeln Sie in einem Social Blended Learning Arrangement mit Ihren Kollegen, anderen Teilnehmern und unseren erfahrenen Experten Ihre Kompetenz als Corporate Learning Professional zur Planung, Umsetzung und Implementierung von bedarfsgerechten Lernarrangements für die digitale Arbeitswelt.
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Corporate Learning Workshop
€ 950,-
Erfahren Sie in unserem Intensiv-Workshop im praxisbezogenen Austausch mit den anderen Teilnehmern und unserem Entwicklungs-Experten, wie Sie Ihre betriebliche Bildungskonzeption bedarfsgerecht gestalten und damit im Kompetenzwettbewerb der Zukunft bestehen können.
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Wertemanagement
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€ 950,-
Erfahren Sie in unserem Intensiv-Workshop im praxisbezogenen Austausch mit anderen Teilnehmern und unseren Wertemanagement-Experten, wie Sie Ihr betriebliches Wertemanagement initiieren, konzipieren, gestalten und erfolgreich implementieren können.
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Entscheidend ist nicht was wir wissen, sondern was wir können

Entscheidend ist nicht was wir wissen, sondern was wir können

Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2016 trafen sich am 26. und 27. Oktober 2018 erneut die unterschiedlichsten Akteure aus allen bildungsrelevanten Bereichen auf dem EduAction Bildungsgipfel. Allesamt Lehrende und Lernende, Bildungsforscher, Vordenker, Innovatoren und Praktiker sowie Akteure aus Wirtschaft, Verbänden, Stiftungen und Kommunen die an der Bildungswelt von morgen, dem Erwerb von agilen Zukunftskompetenzen und der Vermittlung von zukunftsrelevantem Wissen, arbeiten. Angereist waren in diesem Jahr 1400 Teilnehmer und mehr als 150 Referenten, um an den Veranstaltungen rund um das Motto: „Zukunftskompetenzen gemeinsam entwickeln“ teilzunehmen. Im Zentrum der Diskussionen stand die Frage:

 

Welche Fähigkeiten brauchen wir, um im Zeitalter digitaler Vernetzung agil, selbstwirksam und erfolgreich zu sein?

Prof. Dr. Andreas Schleicher, Direktor für Bildung der OECD läutete den Tag mit seinem Impuls zum weltweiten Umbruch in der Bildung und Fortbildung ein. In seinem Vortag beschrieb er eine Welt, die sich rasant verändert und verändert hat.

Wo wir vor genau zehn Jahren das Wissen der Welt noch in unseren Händen hielten, verschwimmen heute die Realitäten zwischen der virtuellen und der realen Welt. Mittlerweile sind wir alle vernetzt. Unzählige Dinge, die dadurch auf den ersten Blick vereinfacht wirken, sind bei genauem Hinsehen komplexer und schwieriger geworden. Als ein Beispiel greift Prof. Schleicher den Vergleich zwischen dem Nachschlagen in einem Lexikon und der Antwortsuche über Google auf. Während die niedergeschriebenen Zeilen in einem Lexikon wenig hinterfragt und als allgemein gültig für sich standen, muss sich der Suchende auf Google für die richtige Antwort entscheiden.

Der OECD-Direktor sieht die Notwendigkeit, dass die Gesellschaft sich der Digital Natives bewusst wird, denn unsere Jugend wächst in einer Welt auf, in der alles vernetzt ist und sich Vieles in digitalen Räumen abspielt.

 

 Die Hälfte der 15-Jährigen sagt, sie fühlen sich schlecht, wenn Sie nicht connected sind. Die virtuelle Welt ist für viele junge Menschen die reale Welt geworden.“

- Prof. Dr. Andreas Schleicher

Wissen in der Digitalisierung

Was unterscheidet uns Menschen von den Technologien unserer Zeit? Prof. Schleicher legte in seiner Keynote nahe, dass wir uns genau auf diese Aspekte und Unterschiede besinnen müssen, welche uns einzigartig machen. „Die Herausforderung heute ist nicht zweitklassige Roboter auszubilden, sondern erstklassige Menschen“. Es ist unabdingbar, dass wir ein tiefergehendes Verständnis für die Strukturen von Wissen entwickeln. „Kann ich wie ein Naturwissenschaftler, wie ein Historiker, wie ein Philosoph denken? Die Welt belohnt uns nicht mehr für das was wir wissen, Google weiß alles, die Welt belohnt uns für das was wir mit unserem Wissen tun können.“ Menschen vollzustopfen mit Fachwissen, welches schnell wieder seinen Wert verliert sollte nicht mehr das Ziel sein.

 

Soziale und emotionale Kompetenzen als Chance begreifen

Gegenwärtig und zukünftig benötigen wir in erster Line soziale und emotionale Kompetenzen am Arbeitsplatz, so Andreas Schleicher. Das bedeutet für Ihn, die Fähigkeit gemeinsam mit Menschen zu arbeiten, die anders sind und anders denken als man selbst. Um mit den Technologien, die immer vernetzter sind mithalten zu können, besteht die Notwendigkeit, dass sich auch die Menschen vernetzen und mit anderen Menschen zusammenarbeiten. Die eigene Selbstwirksamkeit, sollte dabei im Zentrum stehen, denn es werden handlungsfähige Menschen, die ihre kognitiven, sozialen und emotionalen Kompetenzen mobilisieren können erfordert.

 

Es geht nicht nur darum, was wir vermitteln, es geht darum jungen Menschen einen eigenen Kompass mitzugeben. Die Navigationsfähigkeit sich selber in dieser Welt zu finden.“

- Prof. Dr. Andreas Schleicher

KODE® Brush Up 2018 Workshop Review: Kompetenz- und Wertemanagement mit Konzept

Was sind Werte und warum brauchen Sie Wertemanagement für Unternehmen?

Der KODE® Brush Up ist die branchenübergreifend größte Veranstaltung zum Thema Kompetenzen und Kompetenzmanagement. Am 19. und 20. Oktober kamen Personalexperten, Wissenschaftler und Berater aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz in Nürnberg auf dem KODE® Brush Up zusammen, um sich über die Zukunft der Kompetenz und – Werteentwicklung auszutauschen und sich der Frage zu stellen was Werte und Wertemanagement für Unternehmen bedeutet.

Im Laufe der vielseitigen Formate der Veranstaltung, hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit an fünf Workshops teilzunehmen. Im Folgenden fassen wir die spannenden Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Workshop „Kompetenz- und Wertemanagement mit Konzept“ von Prof. Dr. John Erpenbeck und Roman Sauter zusammen.

 

Kompetenz- und Wertemanagement mit Konzept

Im Workshop „Werte- und Wertemanagement“ diskutierten die Teilnehmer unter Anleitung von Prof. Dr. John Erpenbeck und Roman Sauter darüber, was Werte sind und warum Wertemanagement für Unternehmen in Zeiten der Digitalisierung an Bedeutung gewonnen hat.
Prof. Dr. John Erpenbeck erläuterte in seinem Impulsvortrag wie sich Werte im Alltag zeigen und welchen Einfluss Werte auf das tägliche Handeln ausüben. Jeder Mensch wertet in nahezu jedem Augenblick seines Handelns. Er richtet sich, oft mehr ahnend als wissend, danach, welchen Genuss oder Nutzen, welches ethische Gefühl oder welche politische Bestärkung ihm sein Handeln zu vermitteln vermag.

 

 

 

Werte sind Ordner selbstorganisierten, kompetenten Handelns."

-Prof. Dr. John Erpenbeck

In der anschließenden Diskussion wurde festgehalten, dass die Begriffe der Werte nicht immer einfach zu fassen sind, da diese sich teilweise mit anderen überschneiden. Das heißt in der Praxis vermischen sich oftmals Begriffe wie Motive, Werte, Bedürfnisse und Kompetenzen. Geklärt werden konnte jedoch, dass Motive auf Emotionen ruhen, Bedürfnisse zu den Grundlagen von Werten gehören, und Werte Kerne von Kompetenzen sind.

 

Werte sind Kerne von Kompetenzen"

- Prof. Dr. John Erpenbeck

KODE®W - Ein Tool um Transparenz zu schaffen

Daraufhin folgte ein kurzer Impuls von Roman Sauter Thema Wertemanagement. Als Grundlage dienten die KODE®W Fragebögen, welche zuvor an alle Workshop Teilnehmer ausgeben wurden. An einem praktischen Beispiel zeigte Roman Sauter auf, wie die Wertemanagement Fragebögen im Unternehmen zum Einsatz kommen können. Dabei sind vor allem drei Ebenen auschlaggebend: Die Individual-, die Team- und die Organisationsebene. Organisationales Wertemanagement, das durch die obere Führung strategisch gesteuert und über ein Wertemanagement-Team unternehmensweit umgesetzt wird. Wertemanagement auf der Teamebene, das jeweils durch die verantwortlichen Führungskräfte verantwortet und Wertemanagement auf der Mitarbeiterebene, das durch die Mitarbeiter selbst organisiert wird.

 

 

Als problematisch sahen die Teilnehmer, dass Wertemanagement in Unternehmen bisher überwiegend Top-Down stattfindet, was häufig auf der Ebene der Dokumentation, der Information und der Symbolik endet (Wieland 2004, S. 8). Das möchte KODE®W ändern und liefert mit seinem Tool und Konzept eine Lösung um Transparenz zu schaffen und um Wertemanagement, abgeleitet aus den Zielen der Organisation, auf allen Ebenen zu etablieren. Voraussetzung ist, dass die Befragung der Mitarbeiter anonym stattfindet. KODE®W stellt dabei Fragen zu den persönlichen Wertvorstellungen und zu den erlebten und zu den erwünschten Werten im Team und in der Organisation und gleicht diese mit den Soll-Werten der Organisation und des Teams ab. Die KODE GmbH bietet zu KODE®W  im Rahmen ihrer KODE Academy gezielte Entwicklungsmaßnahmen an.

Positives Feedback gab es von Teilnehmerseite besonders für die Praktikabilität, also die einfache Handhabung, die Verständlichkeit und den leichten Zugang zum Tool.

Unsere aktuellen Seminar-Angebote

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Wertemanagement
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Nur noch fünf Wochen bis zum Brush Up 2018!

Am 19. und 20. Oktober 2018 öffnet die Leitkonferenz KODE® Brush Up, dem Motto

„MIND THE GAP - Kompetenz- und Wertemanagement mit Konzept“

die Türen.

Im Fokus der zweitägigen Veranstaltung stehen aktuelle Schlüsselthemen aus dem Kompetenzmanagement, welche die Zukunft der Personal- und Organisationsentwicklung in der Transformation maßgeblich beeinflussen werden.

Die tiefgreifende Expertise unserer KODE® und KODE®X Berater bereichert durch inspirierende und innovative Vorträge hochrangiger Gäste, dem KODE®Dialog - ein hochkarätig besetztes moderiertes Podium, sowie die KODE® Experten Werkstätten bilden eine einmalige Plattform mit Vorreitercharakter.

 

Sichern Sie sich jetzt noch ihr Ticket!

 

Wir laden Sie herzlich dazu ein, mit uns zusammen einen Blick in die Zukunft des Kompetenz- und Wertemanagement zu werfen.

Das gesamte Programm und alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Bewerben Sie sich jetzt für den KODE® Best Practice Award 2018!

Haben Sie oder Ihr Unternehmen in den letzten drei Jahren ein Best Practice-Beispiel für gelungenes Kompetenzmanagement zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen auf den Weg gebracht? Oder mit einem Praxis-Konzept zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen neue Wege beschritten? Oder vielleicht ein überzeugendes neues unterstützendes Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzept für die Anwendung in Ihrer Branche entwickelt?

Nutzen Sie Ihre Chance und bewerben Sie sich jetzt noch für den KODE® Best Practice Award 2018!

 

Die Bewerbungsfrist endet am 16. September 2018!

 

Alle Informationen zur Bewerbung finden Sie hier.

Die Gewinner erhalten mit der Auszeichnung KODE® Best Practice Gewinner 2018 eine breite Unterstützung. Sie erhalten ein Online-Siegel, werden auf der KODE® Bestenliste auf der Website gelistet und in sämtlichen KODE® Brush Up Veröffentlichungen der KODE GmbH genannt.

Dotiert ist der 1.Platz mit 800,-€ und der 2. Platz mit 400,-€.

Leadership im Spannungsfeld des digitalen Wandels

Führungskräfte müssen sich der digitalen Transformation stellen

Viele Unternehmen wollen agil arbeiten und innovativ auf Veränderungen reagieren, sie verankern dies in ihren Leitbildern. Doch die unterschiedlichsten Herausforderungen torpedieren agiles arbeiten in vielen Großunternehmen. Mittlerweile greifen herkömmliche Managementmethoden oft zu kurz, denn sie lassen nötige Innovationen oft nicht zu oder verhindern gar, dass Mitarbeiter ihre Potenziale entfalten können. So verwundert es nicht, wenn der Wirtschaftsprofessor und Management-Experte Fredmund Malik feststellt:

 

Das klassische Management ist ein Auslaufmodell.“

Ein einzigartiges Führungskräftetraining

Für nachhaltige Veränderungen müssen Unternehmen umschalten, neu denken und zwar schnell. Die nächsten Jahre werden darüber entscheiden, ob Unternehmen am Markt weiterhin erfolgreich sind, neue Märkte erobern bzw. ihre „Nische“ finden oder ob sie letztlich verschwinden. Die KODE® Academy hat sich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und möchte Managern mit dem im Juni startenden KODE®L Leadership Programm ein einzigartiges Führungskräftetraining anbieten, welches Ihnen ermöglicht die zukünftig geforderten Führungskompetenzen nachhaltig zu entwickeln.

 

Das KODE®L Leadership Programm

KODE®L verbindet KODE®, ein zukunftssicheres und wissenschaftlich fundiertes Verfahren, mit den aktuellen Herausforderungen von Führungskräften. So werden Führungskompetenzen entwickelt, die im Rahmen der globalen Transformation unabdingbar sind. Durch interaktive systemische Methoden ermöglicht KODE®L Führungskräften in Ihrem Umfeld besser zu agieren, Distanz zum Problem zu gewinnen und neue Blickwinkel einzunehmen. KODE®L zeigt Lösungsmöglichkeiten auf und unterstützt die Führungskraft neuen Herausforderungen aktiv und kreativ zu begegnen. Das einzigartige Format unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Manager Seminaren und ermöglicht einen gezielten Aufbau von Führungskompetenzen.

Die KODE GmbH erhält den TOP CONSULTANT 2018

Wir zählen nun zu den besten Mittelstandsberatern im Bereich Organisationsentwicklung Deutschlands.

In der Kategorie Organisationsentwicklung wurde dieses Ergebnis im Beratervergleich TOP CONSULTANT von der wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGBM) ermittelt. Grundlage der Auszeichnung ist eine wissenschaftlich fundierte Kundenbefragung. Im Rahmen des 5. Deutschen Mittelstands Summit in Ludwigsburg gratulierte Bundespräsident a. D. Christian Wulff Stephan Coester zu diesem Erfolg.

Christian Wulff überreichte die Trophäe

"Dieses Gütesiegel im 20. Jubiläumsjahr der KODE® Verfahren zu erhalten ist eine sehr große Anerkennung. Wir haben uns vorgenommen Menschen zu entwickeln und Unternehmen zu unterstützen um in der globalen Transformation handlungsfähig zu bleiben. Wir freuen uns also sehr über diese Auszeichnung“, sagt Stephan Coester, geschäftsführender Gesellschafter der KODE GmbH.

Wir sagen Danke!

Führendes Verfahren im Kompetenzmanagement

Die KODE® Consulting ist eine Sparte der KODE GmbH und eine hochspezialisierte Beratung, welche sich auf das Kompetenzmanagement, Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen und Organisationen fokussiert hat.

Mit KODE® und KODE®X stehen den Beratern von KODE®Consulting, die führenden Verfahren im Kompetenzmanagement zur Verfügung. In einer Vielzahl von Projekten unterstützt die KODE® Consulting Unternehmen, Behörden und Institutionen des öffentlichen Bereichs in der Umsetzung von Kompetenzmanagement-Projekten. Immer mit dem Ziel, die Kunden in einer relativ kurzen und intensiven Beratungsphase zu befähigen, die jeweiligen Elemente des Kompetenzmanagements eigenständig anzuwenden und weiterzuentwickeln.  Mit dem umfassenden Beratungskonzept zum Thema Kompetenzmodelle und Kompetenzmanagementsysteme, gehören die Berater der KODE® Consulting nach den Ergebnissen der WGBM zu den Besten Mittelstandsberatern in Deutschland.

Verdienter Sprung in die Riege der Top-Consultants

Professionalität, Kompetenz und natürlich zufriedene Kunden – das sind die zentralen Kriterien des Beratervergleichs TOP CONSULTANT. Der Wettbewerb wurde im Jahr 2010 von compamedia ins Leben gerufen. Seitdem dient die Auszeichnung mittelständischer Unternehmen als verlässliche Orientierungshilfe auf dem unübersichtlichen Beratermarkt.

„KODE® Consulting schaffte verdient den Sprung in die Riege der Top-Consultants“, so Bianka Knoblach, wissenschaftliche Leiterin der WGBM.

„Unser KODE® Beratungskonzept schließt alle Teile – von der Entwicklung eines auf das Unternehmen abgestimmten Kompetenzmodells bis hin zur erfolgreichen Implementierung des Kompetenzmanagement-Konzepts mit KODE® und KODE® X ein. Wir sehen uns als Partner auf Augenhöhe mit den Kunden und begleiten dessen Kompetenzmanagement-Projekte über den gesamten HR-Lifecycle hinweg“, fasst Stephan Coester das Erfolgsgeheimnis zusammen.

Große Konkurrenz auf dem Beratermarkt

Insgesamt befinden sich laut Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach, Leiter der wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung, rund 14.000 Mitbewerber auf dem Markt für Mittelstandsberatung. Die Auszeichnung bildet daher eine wichtige Orientierung, wenn es darum geht, den richtigen Partner und die nachhaltigsten Verfahren für die Personal und Organisationsentwicklung auszuwählen. Schließlich wurden für die Auswertung unterschiedlichste Referenzkunden aus dem Mittelstand und der Industrie befragt und zusätzlich Unternehmensdaten wie die geschäftliche und personelle Entwicklung unter die Lupe genommen.

Wer entscheidet über die Auszeichnung?

Welche Unternehmen mit dem TOP CONSULTANT-Siegel ausgezeichnet werden, entscheidet allein die wissenschaftlich Leitung des Wettbewerbs: Prof. Dr. Dietmar Fink und Bianka Knoblach. Die beiden Geschäftsführer der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Management und Beratung (WGMB) in Bonn befragen im Auftrag von compamedia Referenzkunden der teilnehmenden Beratungsunternehmen. Die Ergebnisse dieser Kundenbefragung werden anschließend gemeinsam mit weiteren Unternehmensdaten ausgewertet. Das TOP CONSULTANT-Siegel wird nur an Beratungshäuser verliehen, die hierbei ein sehr gutes oder gutes Ergebnis erzielen. In diesem Jahr werden insgesamt 111 Unternehmen ausgezeichnet, 142 Kandidaten hatten sich beworben. Dank seines wissenschaftlich fundierten Auswahlverfahrens sorgt TOP CONSULTANT für mehr Transparenz auf dem Beratermarkt.

Prof. Dr. Dietmar Fink sagt: Der Markt boomt. Deshalb verkauft sich im Moment fast alles und fast jeder – das gilt leider auch für zweifelhafte Anbieter. Das TOP CONSULTANT-Siegel macht in dieser Situation die Qualität eines Beratungsunternehmens auf den ersten Blick sichtbar und bietet Mittelständlern damit eine wertvolle Orientierungshilfe.“ 

KODE® Software Version 4.8.0 – Jetzt downloaden &  KODE® Software Jahreslizenz beantragen

KODE® Softwarepaket - Version 4.8.0.

Jetzt downloaden &  KODE® Software Jahreslizenz beantragen

Mit dem Release der Version 4.8.0.  ist die KODE® Software nun vollständig auf die Anforderungen der EU-DSGVO eingestellt. Daher ist es für lizenzierte KODE® Berater von größter Bedeutung, ausschließlich mit dieser Software-Version zu arbeiten. Die vorherigen Versionen werden nicht mehr unterstützt. Die Server, über die in der Vergangenheit die KODE® und KODE®X Fragebögen abgewickelt wurden, wurden am 24.05.2018 abgeschaltet. Diese entsprechen nicht mehr den Regelungen der EU-DSGVO. Aber auch inhaltlich haben wir die KODE® Software weiterentwickelt und viele Anregungen der Berater und unsere eigenen Erfahrungen in der praktischen Anwendung einfließen lassen.

 

Hier die Neuerungen im Detail:

  • Produktentwicklung - KODE®X
  • Produktentwicklung - KODE®
  • KODE® Software Lizenz
  • Freischaltung der KODE® Software Lizenz

 

 

Produktentwicklung - KODE®X

  1. Für den Online Fragebogen wird nun auch das neue Design der KODE® GmbH verwendet
  2. Das Kopieren von Anforderungsanalyse ist nun möglich (diese müssen aber dann „ausgewertet“ werden). Dies wurde oft von KODE®X Berater angeregt und stellt eine deutliche Arbeitserleichterung dar.
  3. Statt „Beurteilungsskala“ wird nun der Begriff „Einschätzungsskala“ verwendet
  4. Vor dem Erstellen der Online-Fragebögen muss der Berater einer Datenschutzerklärung zustimmen, da seine hinterlegten Beraterdaten zum Versenden der Zugangs-E-Mail genutzt werden und er an diese Daten eine Hinweismeldung bei ausgefülltem Fragebogen erhält. Zudem bestätigt er, das Recht am Erfassen dieser Daten seinem Probanden gegenüber zu haben.
  5. Für das Versenden der Zugangs-E-Mail kann der E-Mail-Text (ähnlich wie im KODE®-Modul) inhaltlich angepasst werden.
  6. Der Proband kann nach dem Login ein persönliches Kennwort vergeben und muss vor dem Ausfüllen des Online-Fragebogens der Datenschutzerklärung zustimmen. Solange der Proband den Fragebogen nicht abschließt, kann er sich jederzeit erneut einwählen und die Beantwortung fortsetzen. Der Berater kann dabei die Anzahl der beantworteten Fragen jederzeit über den Status der Online-Fragebögen einsehen. Nach dem Abschließen des Online-Fragebogens kann dieser empfangen und über das Einheiten-Depot des Dongles ausgewertet werden. Auch das Löschen der Zugänge ist darüber jederzeit möglich. Die Erfassung erfolgt (je nach Anforderungsanalyse) in deutscher oder englischer Sprache.
  7. Berater erhalten nun eine Fertigstellungsmail (wenn Fragebogen ausgefüllt ist)
  8. Die Statusanzeige wurde optimiert (rotes Schloss als Indikator für offene KODE®X-Fragebögen, ...)
  9. Mit der Umstellung des KODE®X-Moduls genügt die KODE® Software nun der am 25. Mai 2018 in Kraft tretenden EU DSGVO.

 

Produktentwicklung KODE®

  1. KODE® Auswertungen können nun aus anderen Mandanten in den aktuellen Mandanten geholt werden. Dies ist z.B. notwendig, wenn zunächst eine Einschätzung für einen Bewerber erfolgte und diese nun in den „Firmenmandanten“ geholt wird. Für die Übertragung (Verschiebung) entstehen keine Kosten).
  2. KODE® Kompetenzbilanz. Die Anzeige der Bögen wurde angepasst, um eine schnelle und einfache Auswertung der Kompetenzbilanz gemäß der Broschüre „Kompetenzbilanz“, welche Grundlage der KODE® Lizenzausbildungen ist, zu unterstützen.
  3. Das KODE®-Interview kann nun auch für die vier Meta-Kompetenzprofile (Führungskompetenz, interkulturelle Kompetenz, Selbstentwicklungskompetenz, Vertriebs- und Verhandlungskompetenz) angewendet werden (z. B. für die KODE®-Brückenauswertung)

 

KODE® Software Lizenz  

Für die Nutzung der KODE® Software ist seit dem 01.07.2018 eine Lizenz erforderlich. Diese ist ab Bestellung jeweils für 12 Monate gültig. Ab diesen Zeitpunkt wird bei jedem KODE® Software Programmstart Ihre Lizenz abgerufen und geprüft.

Über das KODE® Software Lizenz Bestellformular können Sie die Jahreslizenz der KODE® Software für 250 € beantragen. Ihre Lizenz wird automatisiert geprüft und läuft dann, ab dem 01.07.2018, für 12 Monate. Das Abonnement verlängert sich jährlich automatisch, sollten Sie es nicht vier Wochen vor Ablauf schriftlich kündigen.

 

Freischaltung der KODE® Software Lizenz

 

Die Dongle-Seriennummer ist im Allgemeinen am Dongle eingraviert (siehe Foto oben). Die exemplarische Dongle-Seriennummer lautet im Beispiel 2-3108089. Alternativ kann die Dongle-Seriennummer nach der Anmeldung an der Software und über die Depot-Funktion auslesen werden (siehe rote Umrahmung).