Akquisitionsstärke

Fähigkeit, andere für Produkte und Aufgaben zu werben

Kompetenzbegriff:

Identifikationsmerkmale und Kurzcharakteristika der Kompetenzkombinationen

Versteht und beeinflusst andere durch intensive und kontinuierliche Kommunikation
Erkennt wichtige Kundenbeziehungen und baut sie aus, sucht die Nähe zum Kunden und stellt sich auf Besonderheiten des Kunden ein
Berät und unterstützt durch spezifische Lösungsvorschläge den bestehenden Kundenstamm sowie potenzielle Neukunden und bezieht sie voll ein
Beendet Gespräche mit konkreten Vereinbarungen (weiteres Vorgehen, Termine...)

Erläuterungen:

Begriffsbestimmungen und Begriffsumfänge der Kompetenzkombinationen

Akquisitionsstärke bezeichnet allgemein die Intensität und Aktivität, mit der Erwerbungs- und Werbungsprozesse in sozialen Zusammenhängen durchgeführt werden.
Dabei kann es sich um den Erwerb neuer Produkte, die Anwerbung von qualifizierten Mitarbeitern (Personalmarketing), um die Erschließung von Kunden (Kundenwerbung) oder von notwendigem Wissen (Wissensakquisition) handeln.
Die Akquisition im und für den Verkauf nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Sie erfordert, Zielmärkte offensiv anzugehen und ein Gefühl für das Verhältnis von Akquisitionsaufwand und Akquisitionsnutzen zu entwickeln.
Akquisitionsstärke hat in der Dienstleistungsgesellschaft einen immer nachhaltigeren Einfluss auf den Unternehmenserfolg und wird zunehmend Gegenstand der Optimierung durch ein systematisches Prozessmanagement. Ein zunehmend wichtiger Bereich, der die Akquisitionsstärke in das Zentrum eines Berufsbildes stellt, sind z.B. die Call Center mit ihren Call Center Agents.

Kompetenzübertreibungen:

Alle aufgeführten Überziehungen sind – erweiterbare – Beispiele

Verhält sich anderen gegenüber zu bedrängend, zu sehr ergebnisorientiert...