Corporate Learning Strategie

KODE® Corporate Learning

Strategieentwicklung für Ihre betriebliche Bildung und Optimierung Ihrer Lernprozesse

Steigende Anforderungen an das Corporate Learning

Selten gab es eine Zeit, in der Unternehmen strategisch so stark gefordert wurden wie heute. Die Auswirkungen der digitalen Transformation auf Organisa­tionen und ihr Corporate Learning sind grundlegend. Je schneller Handlungsziele, Handlungsmethoden und das explodierende Wissen sich ändern, desto mehr werden Menschen gefragt sein, die mit diesen Herausforderungen optimal umgehen können.

Vorratslernen in Seminaren mit einem Wirkungsgrad von weniger als 10% kann diesem Bedarf nicht einmal annähernd gerecht werden. Die Digitalisierung erfordert grundlegende neue Ansätze des Arbeitens und Lernens. Gleichzeitig bietet die Digitalisierung die Möglichkeiten diesen neuen Anforderungen gerecht zu werden.

Entwicklung einer Corporate-Learning-Strategie

Zielgerechtes Handeln und Entscheiden im Bereich der betrieblichen Bildung erfordert einen klaren Orientierungsrahmen und entsprechende Leitlinien. Ein normativer Handlungsrahmen zeigt wesentliche Perspektiven auf, indem er die Diskussions-Ergebnisse der Neuausrichtung des Bildungsbereiches zusammenführt. Die daraus abgeleiteten Leitlinien dienen dazu, Entscheidungsträgern, Learning Professionals, Führungskräften und Mitarbeitern Orientierung zu geben, so dass die Lernprozesse im Unternehmen optimiert werden.

Warum und wozu?

Der normative Orientierungsrahmen orientiert sich systematisch an den strategischen Zielen sowie an den Werten und Prinzipien im Corporate Learning, baut auf den aktuellen pädagogischen Erkenntnissen aus der Analysephase sowie dem Experten- und Erfahrungswissen auf, berücksichtigt die relevanten Kontextfaktoren und ermöglicht bedarfsgerechte Lösungen, bei Vermeidung negativer Entwicklungen. Der normative Orientierungsrahmen eines Bildungsanbieters beantwortet damit die Frage nach dem „warum und wozu“.

Die Entwicklung dieses Rahmens erfolgt im Regelfall über die Definition der Vision, in der die Vorstellungen über die zukünftige Rolle kompakt formuliert werden, und der Ableitung der Mission, in der diese Orientierung konkretisiert wird.

Arbeits- und Lernwelten

Das Lernen in agilen Entwicklungsszenarien verändert alle unsere Lerngewohnheiten in dynamischer Form. Die Anforderungen an Bildungsplaner, Prozessbegleiter (Trainer, Tutoren, Coaches, Mentoren…) und vor allem an die Mitabeiter selbst verändern sich fundamental und mit wachsender Geschwindigkeit. Gleichzeitig wandeln sich Handlungs- und Lernroutinen, die teilweise über Jahrzehnte angeeignet wurden, aber nur sehr langsam.

Deshalb ist eine fundierte Expertise zu den Fragen, welche Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten, die aktuellen Entwicklungen der Informationstechnologie in der Arbeits- und Lernwelt für die Mitarbeiterentwicklung eröffnen, welche Trends im betrieblichen Lernen unter dem Aspekt der Entwicklung webbasierter Lerntechnologien zu erwarten sind, welche aktuellen Entwicklungslinien des Lernens sich abzeichnen und wie die Entwicklung von innovativen betrieblichen Entwicklungssystemen in naher und weiterer Zukunft gestaltet, realisiert und implementiert werden kann, erforderlich. Diese Expertise wird häufig nicht im eigenen Hause vorhanden sein, so dass auf externe Experten zurückgegriffen werden muss.

Die Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen bestimmen maßgeblich die Möglichkeiten zur Gestaltung innovativer Geschäftsmodelle der Bildung. Deshalb ist in dieser Phase zu entscheiden, welche Ressourcen und Systeme tatsächlich genutzt werden können. Neben den finanziellen und personellen Ressourcen der Projektarbeit sind bereits in dieser Phase vor allem auch die Abstimmung mit der Mitarbeitervertretung sowie mit dem IT-Bereich wichtig.

Auch das neue Rollenverständnis entwickeln wir in einem gemeinsamen Prozess mit Ihnen. In einem Kickoff-Workshop werden zunächst die zukünftige Rolle des Bildungsbereiches, das neue Leistungsangebot (Portfolio) sowie die grundlegenden Entwicklungsarrangements definiert. In einem weiteren Schritt werden die Wertschöpfungskette definiert, die Ertragssicherung konzipiert sowie die Kommunikation des Prozesses geplant.

Kernfragen des Wertemanagements sind vor allem:

  • Welche Veränderungen im Arbeitsprozess und damit im Corporate Learning stehen vor uns und wie gehen wir damit bei der Gestaltung der Entwicklungskonzeption um?
  • Wie lassen sich Werte und Kompetenzen erkennen, verstehen, entwickeln und kommunizieren?
  • Welche Entwicklungsarrangements benötigen Sie, um den Aufbau der Werte der Mitarbeiter im Sinne der Unternehmensstrategie auf allen Ebenen der Unternehmung selbstorganisiert möglich zu machen?
  • Welche Konsequenzen ergeben sich aus agilen Entwicklungssystemen für die Rollen der Mitarbeiter, des Bildungsbereiches und der Führungskräfte?
  • Wie können die Kompetenzen der Lernbegleiter und der Führungskräfte als Entwicklungspartner ihrer Mitarbeiter aufgebaut werden?
  • Wie kann der Veränderungsprozess zur Implementierung agiler Entwicklungssysteme gestaltet werden?