Interview mit Prof. Dr. Lothar Schäffner zum KODE® Best Practice Award 2020

Prof. Dr. Lothar Schäffner ist KODE® Berater der ersten Stunde. Der Erziehungswissenschaftler, der seit 1976 am heutigen Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung der Universität Hannover lehrt, ist bereits zum siebten Mal Juror bei der Vergabe des KODE® Best Practice Awards. In diesem Interview blickt er auf seine Erfahrungen mit KODE® und seine Tätigkeit als Jury-Mitglied zurück, gibt Einblicke in die Auswahl der Preisträger und erklärt die Besonderheiten dieses Preises.

 

Wie lang beschäftigen Sie sich bereits mit KODE®?

Mit KODE® beschäftige ich mich seit den Anfängen dieses Instruments oder besser gesagt, dieser Sicht, die Menschen in Unternehmen und Organisationen wahrzunehmen und einzuschätzen. Nachdem ich meinen Kollegen Volker Heyse zu Beginn der 90er Jahre kennengelernt hatte, gehörte ich zu den ersten, die die Ausbildung als KODE®-Trainer machten.

KODE® wandte ich als Trainer in verhaltensorientierten Seminaren vor allem für Ingenieure und Führungskräfte an, die sich gerne an Daten und Fakten halten. Ziel war es, diese für Themen zu interessieren, die sich auf der Beziehungsebene verorten lassen und nicht zuvorderst auf ihrer Agenda standen.

Unter wissenschaftlicher Sicht habe ich mich vor allem um die Ermittlung von Kompetenzprofilen für bestimmte Berufe bemüht, so z. B. für Flugkapitäne oder für Ärzte sowie dem Kompetenzbedarf für bestimmte gesellschaftliche Handlungsfelder, wie z. B. dem Umgang mit Konflikten.

 

Was zeichnet für Sie ein würdiges Preisträgerprojekt beim KODE® Best Practice Award aus?

Für mich sind es vor allem Vorhaben interessant, die KODE® in seiner Anwendung hinsichtlich seines Nutzens für die Personalentwicklung anschaulich, originell, vielfältig und zukunftsgerichtet verdeutlichen.

Insofern sollten sie folgende Kriterien erfüllen:

  • den Kompetenzbezug
  • den Praxisbezug
  • die Qualität
  • den Innovationsgehalt
  • den Nutzen

und möglichst noch

  • die Mittelstandseignung.

 

Welcher ehemalige Preisträger oder welches preisgekrönte Projekt ist bei Ihnen in besonderer Erinnerung geblieben?

2018 war es mein Kollege Prof. Dr. Thomas Apitzsch von der Hochschule für angewandtes Management mit seinem Projekt mit dem Fußball-Bundesligisten 1. FC Nürnberg. Das hatte zunächst aber nichts mit der Frage der Qualität zu tun, sondern mit einer amüsanten Begleiterscheinung.

Als die Frage anstand, ob das Projekt von Herrn Apitzsch mit dem Fußballclub 1. FC Nürnberg preiswürdig sei, war gerade das Bundesligaspiel zwischen Nürnberg und dem Fußballclub Hannover 96 aus meiner Wahlheimat angesetzt. Ich sagte damals scherzhaft zu meinen Mitjuroren, meine Entscheidung hinge von dem Ausgang dieses Spieles ab. Und machte im Hinterkopf ein positives Votum von einem Sieg Hannovers abhängig.

Es kam jedoch anders. Mein Heimatverein verlor. Ein Reframing half mir dann aber doch, für das Nürnberg-Projekt zu stimmen. Es bestand in dem Hilfs-Argument: Wenn Nürnberg nun gewonnen hat, kann das nur an dem KODE®-Projekt liegen, das Herr Apitzsch dort umgesetzt hat.

 

Was haben Sie persönlich in Ihrer Funktion als Juror des KODE® Best Practice Awards gelernt?

Ich musste mich an eine andere Entscheidungsqualität als die übliche im Alltag eines Hochschullehrers gewöhnen. Ein Hochschullehrer kann seine Beurteilung grundsätzlich auf die jeweilige Einzelleistung beziehen und die Bewertung durch eine Note zum Ausdruck bringen. Eine Relation zwischen den einzelnen Bewertungen ergibt sich nur indirekt. Es wäre sogar möglich, alle Leistungen mit der gleichen Note zu bewerten.

Als Juror ist man nun aber gezwungen, nicht nur ein Ranking zu erstellen, sondern auch eine Auswahl zu treffen, welche die einen zu Preisträgern macht, die anderen aber ausschließt, obwohl deren Leistung ebenfalls gut ist. Dies machte mir die Arbeit nicht leicht. Zum Glück hatte ich mit Prof. Dr. Erpenbeck und Dr. Kreuser zwei Mitjuroren, auf deren Urteil ich mich schon seit vielen Jahren verlassen kann. Zusammen bekommen wir ein gerechtes Urteil dann meiner Meinung nach doch gut hin.

 

Welche Botschaft haben Sie an alle, die mit den Verfahren von KODE® arbeiten?

Beteiligen Sie sich an dem Award. Wenn Sie zu den Preisträgern gehören, gewinnen Sie auch an Renommee gegenüber Ihren Auftraggebern und Finanzträgern. Dies ist nicht unwichtig für Unternehmensbereiche, die für viele auf den ersten Blick nur Kosten aber keinen schnellen Gewinn einbringen.

Aber auch, wenn Sie nicht ausgezeichnet werden, hat Ihre Bewerbung einen enormen inneren Wert für diejenigen, die an dem Projekt mitwirken. Es ist ein Mittel, um einzelne Anstrengungen zu bündeln und Ihnen eine gemeinsame Gestalt zu geben. Und falls es in diesem Jahr nicht klappt, hat man so viel Erfahrung gesammelt, dass die Chancen bei einem nächsten Versuch stark wachsen. Also lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen.

Workshop KODE® Brush Up 2019

KODE® Brush Up 2019: Erkenntnisse & Impulse aus den Praxis-Workshops

KODE® Brush Up 2019

Erkenntnisse & Impulse aus den Praxis-Workshops

 

Beim diesjährigen KODE® Brush Up in Berlin standen den Teilnehmern vier verschiedene Praxis-Workshops zur Auswahl, die die Möglichkeit gaben, neue Impulse zu sammeln. In diesem Artikel haben wir die wichtigsten Erkenntnisse aus den Workshops für Sie zusammengefasst.

 

Praxis-Workshops

 

Günther Reifer und Gerrit van Doorn (Terra Institute GmbH)

System W: Achtsamkeit und Sinnorientierung im Unternehmen

Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie sich Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und Kompetenzentwicklung miteinander verknüpfen lassen. Um diese Frage zu klären, wurde viel über den Nachhaltigkeitsbegriff diskutiert.

Bei der Frage, wie Unternehmen nachhaltiger werden können, waren sich alle Workshop-Teilnehmer schnell einig: Organisationen selbst verändern nichts, sondern es sind die Menschen in Organisationen, die Veränderungen bewirken können. Unternehmen selbst haben häufig keine Kultur der Veränderung, weil sie viel zu sehr auf Effizienz getrimmt und ihren Stakeholdern verpflichtet sind.

Dabei ist die Fähigkeit zur Veränderung unverzichtbar, wenn Unternehmen in einer so schnelllebigen Welt wie der unseren wettbewerbsfähig und erfolgreich bleiben wollen. Mitarbeiter aller Hierarchiestufen leiden häufig an einem Mangel an Selbstwirksamkeit. Ihnen ist nicht bewusst, wie sehr ihr achtsames Handeln zu Veränderungen führen kann. Unternehmen müssen das Quer- und Umdenken ihrer Mitarbeiter fördern, damit sich neue, zukunftsfähige Geschäftsmodelle entwickeln und etablieren können.

Veränderung beginnt selten auf der Ebene der Unternehmenslenker (Top-down), sondern in der Regel im Kleinen – also von unten (Bottom-up). Wenn Mitarbeiter achtsamer sind und nachhaltiger agieren, kann eine Change-Kultur realisiert werden, die den Veränderungsprozess trägt. Um Mitarbeiter dazu zu bringen, spielt die Emotionalisierung eine zentrale Rolle. Visionen müssen sichtbar und im Idealfall haptisch sein. Denn die tägliche Konfrontation damit schärft die Selbstwirksamkeit auf allen Ebenen. Letztlich funktioniert Veränderung nur über Beteiligung und Partizipation.

Kompetenzmodelle müssen sich folglich an den Bedarfen der Zukunft ausrichten und nicht Lösungen für Probleme der Vergangenheit liefern.

 

Praxis-Workshops

 

Stephan Coester (KODE GmbH)

Position Finder: Werte- und Kompetenzmanagement

Im Rahmen des Workshops von KODE®-Geschäftsführer Stephan Coester wurde die Werte- und Kompetenzmessung auf Organisationsebene thematisiert, die mit dem neuen Position Finder möglich ist. Dabei wurden verschiedene Anwendungsszenarien durchgesprochen, die von der Standortbestimmung über das Werteleitbild bis hin zum Personalmarketing reichen. Auch bei der Übernahme von Unternehmen kann es sinnvoll sein zu schauen, ob die Kultur des Übernahmekandidaten zur bisherigen Organisation passt.

Vor allem aber bestand unter den Workshop-Teilnehmern Einigkeit darin, dass der Position Finder ein tolles Instrument ist, um den Blick nach innen zu richten. Also auf die Dinge, die ein Unternehmen selbst verändern kann, statt immer nur die Außenwelt für Umstände und Misserfolge verantwortlich zu machen. Der Position Finder hilft also aktiv, Verantwortung zu übernehmen.

Gleichzeitig kam aber auch die Frage auf, wie viel Transparenz bezüglich der Werte und Kompetenzen in einem Betrieb überhaupt gewünscht ist. Denn wenn Werte und Kompetenzen erst einmal bis in Detail sichtbar werden, wirft das zwangsläufig die Frage auf, was mit dieser Erkenntnis zu tun ist. Gerade dann, wenn die Ergebnisse schockieren und plötzlich Handlungsbedarf sichtbar wird. Hier bedarf es vor allem dem Engagement der Geschäftsleitung und die frühzeitige Einbindung der Führungskräfte.

Insgesamt kamen die Gruppen unabhängig voneinander zügig zur Diskussion darüber, was Werte eigentlich sind. Ein Beleg dafür, dass der Wertebegriff noch lange nicht so griffig und selbstverständlich ist wie der Kompetenzbegriff, von dem heute fast jeder eine Vorstellung hat.

Außerdem wurde hinterfragt, ob Wertekonzepte nicht immer auch stark geprägt sind von ihren Entwicklern, die darin unweigerlich Bedeutungsbilder zeichnen, die von ihren eigenen Werten geprägt sind. Und nicht zuletzt fand in dem Workshop ein intensiver Austausch darüber statt, wie sich Werte in der Praxis entwickeln lassen.

 

Praxis-Workshops

 

Werner Sauter (KODE GmbH)

Personal Learning Journey: Agile Werte- und Kompetenzentwicklung

Im Mittelpunkt des Workshops von Prof. Dr. Werner Sauter stand die sich wandelnde Rolle der Personalentwicklung, die die Bildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter bisher zentral geplant und vorgegebene hat und sich nun einer neuen Problemstellung ausgesetzt sieht: Wie können Menschen in Unternehmen auf die Zukunft vorbereitet werden, die wir heute selbst noch nicht kennen?

Das Ziel kann nicht mehr darin bestehen, das Personal zum Vorratslernen zu zwingen, sondern ihnen muss ermöglicht werden, sich ihre Kompetenzen selbstorganisiert anzueignen um die Herausforderungen der Zukunft eigenverantwortlich meistern zu können.

In der Gruppendiskussion waren sich alle Workshop-Teilnehmer einig, dass es dafür einen wirklichen Paradigmenwechsel in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung braucht. Weg von einheitlichen Curricula, die für alle Mitarbeiter gelten, hin zu individuellen Werte- und Kompetenzzielen, die die Voraussetzung für einen eigeninitiativ gestalteten Lernprozess sind.

Die große Herausforderung dabei ist, dass die Mitarbeiter allesamt aus einer fremdgesteuerten Lernkultur kommen. Es reicht deshalb nicht aus, ihnen ein neues Lernsystem zu präsentieren und darauf zu hoffen, dass es genutzt wird. Stattdessen braucht es eine Methode wie das Social Blended Learning, bei der die Teilnehmer gemeinsam einen selbstorganisierten Lernprozess planen und in einem Praxisprojekt bearbeiten. Wichtiger Bestandteil dabei sind regelmäßige Rückmeldungen von Lernpartnern und die Unterstützung durch erfahrene Lernbegleiter.

In der Diskussion wurde deutlich, dass insbesondere die Führungskräfte bei diesem zukunftsweisenden Lernkonzept eine zentrale Rolle einnehmen. Sie müssen das Konzept mittragen, indem sie mit ihren Mitarbeitern auf sie zugeschnittene Praxisprojekte vereinbaren, damit diese sich während des aktiven Tuns die für die Zukunft notwendigen Kompetenzen aneignen können.

Es ist deshalb durchaus sinnvoll, als Erstes bei den Führungskräften im Unternehmen anzusetzen. Im Idealfall machen sie ihre eigene Lernerfahrung mit dem Social Blended Learning, so dass sie den Erfolg am eigenen Leib spüren. Das steigert die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Umsetzung auf allen Hierarchieebenen im Unternehmen. Ein Prozess der Zeit, Ausdauer und Hartnäckigkeit voraussetzt.

Zwangsläufig keimte dabei in der Runde die Diskussion auf, ob das Corporate Learning in der Personalabteilung eigentlich noch richtig angesiedelt ist, oder ob es sich dann nicht schon um eine Gestaltungs- und Organisationsfunktion handelt, die den notwendigen Rahmen schafft.

 

Praxis-Workshops

 

Wiebke Bernhart und Klemens Fehrs (medac GmbH)

Impulse und Erfahrungen aus Best Practices

Wie bereits im vergangenen Jahr hatten die Teilnehmer im Workshop von Wiebke Bernhart und Klemens Fehrs die Gelegenheit, sich intensiv über konkrete Praxisprojekte auszutauschen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht zuletzt die Preisträger des KODE® Best Practice Award. Bernhart und Fehrs haben als Gewinner des zweiten Platzes tiefe Einblicke in das Kompetenzmanagement bei der Medac GmbH gewährt und die Fragen der Kollegen beantwortet.

Als zentrales Learning kristallisierte sich schnell heraus, dass bei der Auswahl der Kompetenzen darauf geachtet werden sollte, dass es sich auch um erfolgskritische Kompetenzen handelt. Denn neben dem individuellen Entwicklungserfolg der Mitarbeiter darf das übergeordnete Ziel des Geschäftserfolgs nicht vergessen werden. Dieses im Blick zu behalten hilft dabei, die Geschäftsführung von der Notwendigkeit der betrieblichen Kompetenzentwicklung zu überzeugen.

Die frühzeitige und konsequente Einbindung von der Geschäftsleitung und den Führungskräften entscheidet maßgeblich über den Erfolg der Maßnahme. Während die Unternehmensleitung der Personalentwicklung die nötige Rückendeckung geben muss, müssen Führungskräfte intensiv mit dem System vertraut gemacht werden, damit sie nicht das Gefühl haben, ihre Aufgabe bei der Kompetenzentwicklung an interne oder externe Berater delegieren zu können.

Um die Akzeptanz auf allen Hierarchiestufen zu steigern, sollten Personalverantwortliche die Anwendbarkeit in den Vordergrund stellen. Das Motto lautet hier: einfach, einfach, einfach. Nur ein verständliches und intuitiv umzusetzendes System erfährt die notwendige Akzeptanz, um im stressigen Unternehmensalltag auch angewendet zu werden. Deshalb hat sich Medac für ein simples 3x3-Kompetenzmodell entschieden und die Integration von KODE® in die bestehende HR-Software vorangetrieben.

Das von Medac entwickelte Kompetenzmodell erhebt ganz bewusst nicht den Anspruch, das Unternehmen und seine Stellen als Ganzes abzubilden, sondern setzt Schwerpunkte. Der Blick ist dabei auf die nächsten drei bis fünf Jahre gerichtet. Die Frage lautet: Welche Kompetenzen sind notwendig um die beschlossene Strategie in diesem Zeitraum zu verfolgen? Wer sich dem Thema Kompetenzmanagement auf diese Weise nähert, hat aus Erfahrung der Workshop-Teilnehmer schnell die Verantwortlichen und Entscheider an Bord.

Wiebke Bernhart empfiehlt, unbedingt ein Pilotprojekt zu starten, bevor das erarbeitete Konzept im gesamten Unternehmen ausgerollt wird. Dafür sollte nach Möglichkeit die anspruchsvollste Gruppe im Unternehmen gewählt werden. Ihr Feedback hilft dabei Probleme und Fehler zu identifizieren und das System zu verbessern, bevor sich die gesamte Belegschaft damit konfrontiert sieht.

Berater sollten sich darauf konzentrieren, die internen Verantwortlichen zu empowern, damit diese genügend Argumente haben, um mit der Geschäftsführung in den Dialog treten zu können.

 

 

 

 

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KODE Brush Up 2019

Rückblick: So war der KODE® Brush Up 2019 in Berlin

Rückblick: So war der KODE® Brush Up 2019 in Berlin

Erstmals in der Geschichte der Veranstaltung zog es den KODE® Brush Up nach Berlin. Am 17. und 18. Oktober trafen sich die Entwickler und Anwender der KODE®-Verfahren in den Design Offices am Humboldthafen, um sich über die Neuigkeiten bei KODE®, ihre Erfahrungen in der Praxis sowie den Stellenwert des Werte- und Kompetenzmanagements in Wirtschaft und Gesellschaft auszutauschen. Wie immer kam das Netzwerken dabei nicht zu kurz.

 

Den Auftakt der diesjährigen Leitkonferenz für Werte- und Kompetenzmanagement bildete das Get together am Donnerstag. Bei der Abendveranstaltung mit Spreeblick begegneten sich viele alte Bekannte, aber auch neue Gesichter. Nach der offiziellen Begrüßung durch Stephan Coester, geschäftsführender Gesellschafter der KODE® GmbH, hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, bei gutem Essen, leckeren Getränken und Musik vom DJ ins Gespräch zu kommen.

 

 

 

Verleihung des KODE® Best Practice Award

Im Anschluss stürmten die Nominierten für den KODE® Best Practice Award 2019 die Bühne, um den Gästen in knackigen Kurzpräsentationen ihre eingereichten Konzepte und Projekte vorzustellen. Prof. Dr. Lothar Schäffner übernahm als Jury-Vorsitzender die Moderation der Preisverleihung und brillierte dabei mit humorvollen Pointen.

Der mit 800 Euro dotierte 1. Platz ging an Reinold Zervas, der für die Vermittlung von Beratungskompetenzen an Menschen mit Behinderungen unter Zuhilfenahme von Peer Counseling ausgezeichnet wurde. Der 2. Platz – dotiert mit 400 Euro – ging an Wiebke Bernhart, Vibeke Carstens und Klemens Fehrs von der medac GmbH, die mit ihrer Best Practice zeigen, wie ein strategisches Kompetenzmanagement in einem Unternehmen eingeführt werden kann.

Oberst Dr. Reinhard Slanic von der Theresianischen Militärakademie in Wien verteidigte den 3. Platz, den er bereits im vergangenen Jahr belegte. Die Jury zeichnete ihn für sein Konzept zur Einheit von Kompetenzen und Tugenden in der Truppenoffiziersausbildung im Österreichischen Bundesheer aus.

 

 

 

Vorstellung von KODE®W

Am Freitag gab Stephan Coester nach der offiziellen Begrüßung der Teilnehmer einen ersten Einblick in das neu entwickelte Verfahren KODE®W, das die Grundlage für ein systematisches Wertemanagement bildet. Hervorgehoben hat der KODE®-Chef dabei insbesondere die Möglichkeit, die Werte sowohl auf der Mitarbeiter-, als auch auf der Team- und Organisationsebene zu messen.

 

Keynote von Prof. Dr. John Erpenbeck

In seiner anschließenden Keynote griff Prof. Dr. John Erpenbeck, der an der Entwicklung von KODE®W maßgeblich beteiligt war, das Thema auf und spannte einen Bogen zur Unternehmenskultur, die von den Werten geprägt wird, die die Mitarbeiter ins Unternehmen bringen. Außerdem thematisierte er die Rolle der Werteorientierung und gab bei dieser Gelegenheit Einblicke in den neuen KODE® WerteAtlas.

Zum Abschluss seines Vortrags schlug Prof. Dr. Erpenbeck den Bogen zu den Kompetenzen und zeigte auf, wie Werte in die Mitarbeiterkompetenzen einzahlen. Der wichtigste Satz der Keynote war für den Referenten selbst ein Zitat von Max Weber, das sich jeder Zuhörende gut merken sollte:

"Der Begriff der Kultur ist ein Wertbegriff."

 

Praxis-Workshops mit Experten

Nach einer ausgedehnten Netzwerkpause konnten die Teilnehmer des Brush Up zwischen vier verschiedenen Workshops wählen, wovon sowohl am Vormittag, als auch am Nachmittag reger Gebrauch gemacht wurde.

Während Günther Reifer und Gerrit van Doorn vom Terra Institute Achtsamkeit und Sinnorientierung im Unternehmen in den Mittelpunkt stellten, wurde im Workshop von Stephan Coester darüber diskutiert, wie Werte- und Kompetenzen unter Zuhilfenahme des neuen Position Finder von KODE® gemanagte werden können.

Prof. Dr. Werner Sauter stellte seinen Prozess für eine agile Werte- und Kompetenzentwicklung in Unternehmen dar und sprach mit Workshop-Teilnehmern über den Nutzen von Personal Learning Journeys. Als Zweitplatzierte gaben Wiebke Bernhart und Klemens Fehrs in einem Best-Practice-Workshop tiefe Einblicke in ihre systematische Nutzung von KODE®, beantworteten die Fragen der Teilnehmer und tauschten sich mit ihnen bezüglich ihrer Erfolge und Schwierigkeiten aus.

Nach Ende der zweiten Runde präsentierten die Workshop-Leiter die Ergebnisse und Impulse auf der Bühne, damit jeder Gast auch die Erkenntnisse aus den Workshops mit nach Hause nehmen konnte, die er nicht persönlich besucht hat.

 

 

 

Voller Erfolg dank hohem Praxisbezug

Nach der Verabschiedung durch Stephan Coester waren sich alle Teilnehmer einig, dass der diesjährige Brush Up ein voller Erfolg war und wieder einmal bewiesen hat, dass hier auf fachlich hohem Niveau diskutiert wird, ohne das der Praxisbezug verloren geht. Dazu trägt jedes Mal aufs Neue sicherlich auf der KODE® Best Practice Award bei. Aber auch der intime Rahmen sorgt dafür, dass die Besucher schnell ins Gespräch kommen und sich nicht scheuen, ihre Erfahrungen kundzutun und Erfolgsrezepte preiszugeben.

Stephan Coester rät deshalb bei seiner Verabschiedung:

"Merken Sie sich bereits jetzt fürs nächste Jahr den dritten Freitag im Oktober vor, um wieder beim Brush Up dabei sein zu können."

 

 

 

KODE® Best Practice Award 2019 – Die Nominierten

KODE® Best Practice Award 2019 – Die Nominierten

In wenigen Tagen findet der KODE® Brush Up in Berlin statt. Zur Tradition der Leitkonferenz für Werte- und Kompetenzmanagement gehört auch die Verleihung des KODE® Best Practice Award. Wir verraten Ihnen die Nominierten.

 

Wenn sich am 17. und 18. Oktober Beratern, Trainern und Partnern beim KODE® Brush Up in der Bundeshauptstadt treffen, dann geht es wie immer nicht nur um die Theorie, sondern vor allem auch um die Praxis. Mit dem KODE® Best Practice Award werden seit Jahren innovative Praxis-Konzepte und -Projekte ausgezeichnet, die allen KODE®-Anwendern als Beispiel und Inspiration dienen.

Auch in diesem Jahr hatte die unabhängige Fachjury, bestehend aus Prof. Dr. Lothar Schäffner, Prof. Dr. John Erpenbeck und Dr. Karl Kreuser wieder die Qual der Wahl. Während die Preisträger noch streng geheim sind, ist es an der Zeit, die Nominierten bekannt zu geben.

 

John Erpenbeck

Prof. Dr. John Erpenbeck

Prof. Dr. Lothar Schäffner

Prof. Dr. Lothar Schäffner

Karl Kreuser

Dr. Karl Kreuser

 

 

Die Nominierten für den KODE® Best Practice Award 2019:

  • Reinhard Slanic, Institut für Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie im Bundesministerium für Landesverteidigung Österreichs
    Projekt: Die Einheit von Tugenden und Kompetenzen in der Truppenoffiziersausbildung im Österreichischen Bundesheer

 

  • Reinold Zervas, Learning Consult
    Projekt: Vermittlung von Beratungskompetenzen an Menschen mit Behinderung - mit Hilfe der Schlüsselmethode Peer Counseling

 

  • Ewald Lichtenauer, Theresianische Militärakademie, Fachhochschule Militärische Führung Wiener Neustadt
    Projekt: Maßnahmen und Rahmenbedingungen für die kompetenzbasierte Curriculums-Erstellung zur Persönlichkeitsentwicklung von Studierenden am FH-Bachelor-Studiengang Militärische Führung

 

  • Wiebke Bernhart, Vibeke Carstens und Klemens Fehrs, medac GmbH
    Projekt: Systematisches Kompetenzmanagement mit KODE®X

 

Der erste Platz des Best Practice Award ist auch in diesem Jahr wieder mit 800 Euro dotiert, während dem Zweitplatzierten ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro übergeben wird. Der dritte Platz ist nicht dotiert.

Verliehen wird der Award in diesem Jahr im Rahmen der Abendveranstaltung am 17. Oktober. Nach der Prämierung der Gewinner und der Vorstellung ihrer Projekte, besteht im Rahmen des Get-together die Möglichkeit, sich mit den Preisträgern persönlich auszutauschen.

 

 

 

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Prof. Dr. John Erpenbeck im Interview zum KODE® Brush Up 2019

Was ist eine Unternehmenskultur und welche Bedeutung haben Werte?

Prof. Dr. John Erpenbeck im Interview

Prof. Dr. John Erpenbeck ist einer der Verfahrensentwickler von KODE® und Initiator des Brush Ups. Beim diesjährigen Brush Up in Berlin hält er eine Keynote, in der es unter anderem um die Kultur in Unternehmen geht, die von Werten geprägt wird.

Stephan Coester hat im Interview bereits angekündigt, auf dem Brush Up auch das neue KODE®W vorstellen zu wollen. Wie hilft das Verfahren, an dessen Entwicklung Sie maßgeblich beteiligt waren, bei der Optimierung der Unternehmenskultur?

Mit KODE®W können die Werte von Individuen, Teams und Organisationen gemessen werden. Das Spannende dabei ist, vor allem die Differenzen zwischen den Mitarbeiter- und den Unternehmenswerten zu analysieren. Denn wenn ein Mitarbeiter völlig andere Werte hat, als sie der Unternehmenskultur zugrunde liegen, dann wird er sich im Unternehmen zwangsläufig schwertun. Bei der Wertemessung können verschiedene Haltungen, zum Beispiel in Bezug auf Gesundheitsvorsorge und Mitarbeiterbindung und viele andere überprüft werden.

Das Unternehmen gewinnt mit KODE®W wertvolle Einblicke, indem es die Wertehaltung seiner Mitarbeiter erfährt. Diese Erkenntnisse können dann dafür genutzt werden, um die Unternehmenskultur zu beeinflussen. Der große Vorteil von KODE®W liegt in der Messung über die drei genannten Ebenen.

 

Herr Prof. Dr. Erpenbeck, beim diesjährigen KODE® Brush Up in Berlin halten Sie die Keynote mit dem Titel "Unternehmenskultur, Werteorientierungen und Kompetenzen". Was ist eigentlich eine Unternehmenskultur?

Der Kulturbegriff ist einer der am umfangreichsten diskutierten und am wenigsten klaren. Meiner Meinung nach hat Siegfried J. Schmidt es mit seiner Definition treffend zusammengefasst: "Kultur kann charakterisiert werden als Ausführungsprogramm für Sozialität auf der kognitiven, kommunikativen und sozial-strukturellen Ebene."

Die Kultur in Unternehmen entsteht durch die Wertehaltungen, die die einzelnen Mitarbeiter mitbringen und die sich im Unternehmen selbstorganisiert entwickelt. Eine Unternehmenskultur kann also nicht von außen auferlegt werden, indem beispielsweise Berater sie konzipieren und in schöne Worte hüllen. Die Selbstorganisation der Individuen führt dazu, dass jeder für sich Werte schafft, die sein Handeln bestimmen. Nicht nur im Privaten, sondern natürlich auch im Unternehmen. Kultur ist also ein Werteausdruck, auch die Unternehmenskultur.

 

Prof. Dr. John Erpenbeck

Zum Abschluss möchte ich Sie um die Vervollständigung des folgenden Satzes bitten: Der KODE® Brush Up ist für mich …?

… eine Veranstaltung, die mein Kollege Volker Heyse und ich erfunden haben, um die Kollegen, die KODE® benutzen, auf dem Laufenden zu halten, sie miteinander zu vernetzen, neue Ideen von Ihnen zu erhalten und um neue Ideen zu streuen.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Matthias Koprek für KODE®.

Prof. Dr. Werner Sauter im Interview zum KODE® Brush Up 2019


KODE® im Gespräch:

Prof. Dr. Werner Sauter im Interview zum KODE® Brush Up 2019

Im Interview erklärt Prof. Dr. Werner Sauter, was eine Personal Learning Journey ist und was Sie als Teilnehmer an seinem Workshop beim KODE® Brush Up 2019 zu diesem Thema lernen werden. Außerdem verrät der Vorstand der WeQ Alliance, warum sich im Vorfeld bereits die Teilnahme am WeQ Dialog lohnt.

 

Herr Prof. Dr. Werner Sauter, beim diesjährigen KODE® Brush Up in Berlin leiten Sie den Workshop "Personal Learning Journey: Agile Werte- und Kompetenzentwicklung". Was genau ist eine persönliche Lernreise?

Für die Antwort muss ich ein bisschen ausholen. Bisher war und ist das Corporate Learning durch fremdorganisierte Trainings und Lehrarrangements geprägt. Im Fokus standen bisher sehr stark der Wissensaufbau und der Aufbau von Fertigkeiten und Qualifikationen. Im Zuge der digitalen Transformation wird jedoch immer deutlicher, dass dieses Vorratslernen nicht mehr den Ansprüchen genügt, um die Mitarbeiter auf die zukünftigen Herausforderungen in der digitalen Transformation – die wir heute oftmals noch gar nicht kennen – vorzubereiten.

Das heißt, wir brauchen grundlegend veränderte Lernkonzeptionen, die sich von dieser Inhalts- und Fertigkeitsorientierung lösen. Stattdessen muss es eine Entwicklung hin zu Kompetenzen im Sinne der Handlungsfähigkeit geben. Also die Fähigkeit, offene Problemstellungen selbstorganisiert zu lösen zu können.

Damit ist ein Paradigmenwechsel des Lernens verbunden. Weil nämlich nicht mehr die Inhalte im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch als Ganzes. Er soll mit seinen ganzen Fähigkeiten, Denkweisen, Handlungsweisen und Werten entwickelt werden. Dafür brauchen wir erst einmal eine neue Form der Didaktik. Wir sprechen hier im Sinne von Rolf Arnold von der Ermöglichungsdidaktik.

Es geht also darum, selbstorganisierte Lernprozesse im Prozess der Arbeit zu ermöglichen. Und alles dafür zu tun, dass es dem Mitarbeiter gelingt, seinen selbstorganisierten Lernprozess erfolgreich zu gestalten. Deshalb sehen unsere kompetenzorientierten Lernarrangements schon heute so aus, dass wir mit einer Werte- und Kompetenzmessung auf Basis der Erfassung von Werten und Kompetenzen beginnen. Danach besprechen wir mit dem jeweiligen Mitarbeiter, in welchen Bereichen er sich besonders weiterentwickelten sollte. Also welche Werte und Kompetenzen er bei sich ganz gezielt aufbauen muss.

Das ist natürlich eine fundamentale Veränderung gegenüber dem bisherigen Lernsystem. Bisher hatten wir ein Curriculum, wo quasi für alle Mitarbeiter die gleichen Ziele vorgegeben wurden, obwohl jeder ganz unterschiedliche Erfahrungen gesammelt hat und ganz unterschiedlich lernt. Jetzt formuliert jeder Mitarbeiter seine Werte- und Kompetenzziele auf Basis der Werte- und Kompetenzmessung selbst und vereinbart dann in einem Entwicklungsgespräch mit seiner Führungskraft, in welchen Praxisaufgaben oder Praxisprojekten er diese Werte und Kompetenzen ganz gezielt und individuell aufbauen kann.

 

Werner Sauter Workshop

Welche Rolle spielt dabei das Thema Social Blended Learning, für das Sie als Experte gelten?

Wir haben die Erfahrung gesammelt, dass sich viele Mitarbeiter mit dem selbstorganisierten Lernen schwertun, weil sie natürlich ihr ganzes Leben fremdorganisierte Lehrkonzepte gewohnt sind. Das sind Lehrveranstaltungen, in die man sich reinsetzt und in denen einem immer eine andere Person, ein Trainer oder ein Dozent sagt, was man tun soll.

Deswegen haben wir eine Konzeption entwickelt, die wir als Social Blended Learning bezeichnen. Nachdem die individuelle Werte- und Zielformulierung stattgefunden hat, starten wir mit einem Kick-off. Dafür bringt jeder Teilnehmer das mit seiner Führungskraft vereinbarte Praxisprojekt mit. Der Kick-off dient einem ganz bestimmten Zweck: Nämlich sicherzustellen, dass das selbstorganisierte Lernen tatsächlich erfolgreich gestaltet wird.

Das heißt also, in diesem Kick-off tun wir alles, um eine hohe Verbindlichkeit zu schaffen. Wir stellen die Lernkonzeption vor und leiten daraus ab, was wir für Spielregeln einhalten müssen. Wir bilden Lernpartnerschaften, um das Co-Coaching zu ermöglichen. Außerdem bilden wir Lerngruppen. Und wir vereinbaren Projekttagebücher, die wir in der Runde wöchentlich zur Diskussion stellen. Die Lernpartner treffen sich einmal in der Woche, quasi in nach einem wöchentlichen Sprint, um gemeinsam ihre Problemstellungen zu erörtern und Lösungen zu entwickeln.

 

Was konkret können die Teilnehmer in Ihrem Workshop lernen und mit nach Hause bzw. an den Arbeitsplatz nehmen?

Wir haben den Workshop so konzipiert, dass wir uns mit den Teilnehmern möglichst auf Augenhöhe austauschen. Deswegen beschränken wir uns auf relativ kurze und knappe Input-Beispiel, mit denen wir den Ansatz des Social Blended Learnings erläutern. Im Anschluss hat jeder Teilnehmer über Reflexion und Diskussion die Möglichkeit, seine ganz eigene Lösungsskizze zu entwickeln, kritische Fragen zu stellen und von den Erfahrungen der anderen Workshop-Teilnehmer, die vielleicht schon Konzepte umgesetzt haben, zu profitieren.

Die Idee ist, dass jeder Teilnehmer nach Ende des Workshops eine eigene, relativ konkrete, aber aufgrund der Kürze der Zeit natürlich nur skizzenhafte Vorstellung davon hat, wie seine Lernkonzeption in der Zukunft aussehen könnte. Das ist eine Skizze, die jeder für sich mitnehmen und die er dann in seinem eigenen Umfeld vorstellen, diskutieren und natürlich auch weiterentwickeln kann.

 

 

 

Vor dem KODE® Brush Up findet am Donnerstag tagsüber im Allianz Forum am Pariser Platz erstmals der WeQ Dialog statt. Warum lohnt es sich, vor dem Brush Up am Dialog teilzunehmen?

Es lohnt sich deswegen, weil wir ein Format gewählt haben, bei dem Mitglieder der WeQ Alliance und die anderen Entrepreneure sich mit ihrem eigenen Erfahrungswissen, aber auch mit ihren eigenen Herausforderungen und Fragestellungen einbringen. Dort gehen wir noch grundsätzlicher an die personellen Zukunftsthemen heran.

An diesem Tag wollen wir den Teilnehmern die Gelegenheit geben, quasi ihre eigene Reise durch das Thema Werte und Kompetenzen zu beschreiten. Deshalb lautet unser Motto auch: Werte sind die Kerne von Kompetenzen. Bei jeder Kompetenzentwicklung werden Werte verinnerlicht und priorisiert. Und deswegen muss man Werte- und Kompetenzentwicklung immer zusammen betrachten.

Wir haben den WeQ Dialog bewusst so gestaltet, dass wir mit minimalen Inputs auskommen. Wir beschränken uns auf Inputs von zehn, maximal fünfzehn Minuten. Die Reise beginnt damit, dass wir erst einmal die Herausforderungen des Corporate Learning in der Zukunft beleuchten. Danach tauschen wir uns mit den Teilnehmern über ihre Fragen, Ideen, Erfahrungen und Vorstellungen zum zielorientierten Management und zum Veränderungsbedarf im Corporate Learning aus. Dabei bauen wir immer wieder eine Phase ein, wo wir innehalten und wo jeder quasi über seine eigenen Empfindungen und Gedanken nachdenken kann.

In zweiten Schritt kommt die Phase des Bewusstwerdens, wo wir dann gemeinsam darüber nachdenken, wie sich das Corporate Learning der Zukunft strategisch positionieren muss.

Nur zum Hintergrund: Wir kommen ja alle aus einer Personalentwicklung, die die Idee hat, dass eine zentrale Abteilung die Lernprozesse aller, vielleicht sogar tausender Mitarbeiter im Unternehmen von der Zentrale aus steuern könnte. Jeder, der sich mit Werte- und Kompetenzentwicklung beschäftigt, der weiß, dass diese Steuerung nur durch die Mitarbeiter selbst erfolgen kann. Da sind wir wieder beim Thema Ermöglichungsdidaktik, also Ermöglichungsrahmen schaffen. Die Veränderung des Corporate Learnings weg von der zentralistischen Personalentwicklung hin zu einem Werte- und Kompetenzmanagement.

In der Phase des Bewusstwerdens wollen wir die Ziele für das Corporate Learning ableiten und gemeinsam schon mal eine erste skizzenhafte Mission des Corporate Learnings in der Zukunft entwickeln.

Der Nachmittag steht dann unter dem Motto "Entfalten neuer Energien". Da wollen wir dann gemeinsam darüber sprechen, was die Anforderungen und die Kriterien des zukünftigen Lernens sind. Wir steigen hier mit einer Round-Table-Diskussion ein, wo Experten erst einmal aus verschiedenen Blickwinkeln eine halbe Stunde zu diesem Thema sprechen. Danach sollen in einem kollaborativen Prozess auf Augenhöhe mit allen Teilnehmern erste Ansätze für das Lernen in der Zukunft gefunden werden. Wir werden hier konkrete Vorschläge einbringen, die die Teilnehmer dann auch in Folge des WeQ Dialogs im Rahmen der Collaborative Learning Journey weiterentwickeln können.

Natürlich stellen wir auch einen Vorschlag vor, wie man solche Veränderungsprozesse ganz konkret in Unternehmen gestalten kann, so dass am Ende jeder seine eigene Lösungsskizze für das Corporate Learning mitnehmen kann.

 

Welchen Beitrag leisten KODE® als Gründungsmitglied der WeQ Alliance und Sie ganz persönlich als Vorstandsmitglied zum WeQ Dialog?

Die KODE® GmbH ist eines der wichtigsten Gründungsmitglieder, weil die WeQ Alliance sich als eine Gemeinschaft von Unternehmen versteht, die tatsächlich sinnorientiertes Management im Sinne der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen erreichen wollen. Wenn man sich das zum Ziel setzt, dann setzt das zwingend voraus, dass man Werte- und Kompetenzentwicklung in den Mittelpunkt stellt.

Beim sinnorientierten Management landet man ganz schnell beim Thema Werte. Und es gibt im Moment keinen anderen Anbieter, der das Thema Werte und Kompetenz so gut unterfüttert, wie es die KODE® GmbH tut. Denn wenn ich Werte und Kompetenzen managen will, dann muss ich auch eine Vorstellung davon haben, wie denn überhaupt die Ist-Werte im Unternehmen sind und welche Werte und Kompetenzen die Mitarbeiter jetzt und in Zukunft benötigen. KODE® bietet dafür natürlich die bewährten Instrumente von KODE® über KODE® X bis hin zu KODE® W. Ein Werteangebot der WeQ Alliance nennt sich zum Beispiel Position Finder. Diesen Position Finder können wir nur anbieten, weil wir KODE® mit im Boot haben.

Meine Aufgabe als Vorstand besteht darin, für die WeQ Alliance Mitglieder zu gewinnen, die gemeinsamen Aktionen zu koordinieren und zu gestalten und die Initiative voranzubringen. Thematisch ist mein Schwerpunkt die gezielte Werte- und Kompetenzentwicklung, für die ich Konzepte entwickle und umsetze. Unsere Erfahrungen bringen wir natürlich auch in den WeQ Dialog ein.

 

Zum Abschluss möchte ich Sie um die Vervollständigung des folgenden Satzes bitten: Der KODE® Brush Up ist für mich …?

… eine hervorragende Gelegenheit, um mit Experten, Beratern aber auch Unternehmen aus dem KODE®-Netzwerk ins Gespräch zu kommen und mich gemeinsam mit ihnen über weitere Entwicklungen, aber auch über Erfahrungen, Idee und Visionen im Kontext des Werte- und Kompetenzmanagements auszutauschen.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Matthias Koprek für KODE®.

 

KODE® Brush Up - Die Agenda

 

 

Get together und Verleihung KODE® Best Practice Award
Donnerstag, 17.10.2019

18:00 Uhr:

Anmeldung, Empfang und Aperó

18:45 Uhr:

Begrüßung durch Stephan Coester, Geschäftsführender Gesellschafter, KODE GmbH

19:00 Uhr:

Buffet und Networking

20:15 Uhr:

KODE® Best Practice Award: Prämierung der Gewinner und Vorstellung ihrer Projekte

21:30 Uhr:

Get together des KODE® Netzwerks

23:00 Uhr:

Verabschiedung

 

 

KODE® Experten-Werkstätten
Freitag, 18.10.2019

09:00 Uhr:

Anmeldung und Empfang

09:30 Uhr:

Begrüßung durch Stephan Coester, Geschäftsführender Gesellschafter, KODE GmbH

09:45 Uhr:
10:15 Uhr:

Kaffeepause und Networking

11:00 Uhr:

1. Runde der Praxis-Workshops

12:30 Uhr:

Buffet

13:30 Uhr:

2. Runde der Praxis-Workshops

15:00 Uhr:

Kaffeepause und Networking

15:45 Uhr:

Diskussion der Workshop-Ergebnisse

17:00 Uhr:

Verabschiedung

 

 

In den Networking-Slots stehen Ihnen das KODE®-Team und insbesondere der Software-Support für Fragen rund um die Verfahren sowie die KODE® Software zur Verfügung.

Stephan Coester

Stephan Coester im Interview zum KODE® Brush Up 2019

KODE® im Gespräch:

Stephan Coester im Interview zum KODE® Brush Up 2019

Stephan Coester, geschäftsführender Gesellschafter der KODE GmbH, verrät im Interview, welche bahnbrechenden Neuerungen KODE® auf dem diesjährigen Brush Up in Berlin vorstellen wird. Außerdem gibt er erste Einblicke in seinen Workshop zum Position Finder und erklärt, warum sich auch ein Besuch des vorab stattfindenden WeQ Dialogs lohnt.

 

Herr Coester, in diesem Jahr findet der KODE® Brush Up erstmals in Berlin statt. Warum ist die Wahl diesmal auf die Bundeshauptstadt gefallen und warum darf man sich das Event am 17. und 18. Oktober nicht entgehen lassen?

Wir nehmen den KODE® Brush Up 2019 zum Anlass, unseren Beratern, Kunden und Partnern unser brandneues Wertemessverfahren KODE®W zu präsentieren. Mit dem Verfahren sind wir nun in der Lage sowohl Kompetenzen, als auch Werte auf der Organisations-, Team- und Individualebene zu messen. Somit können wir Unternehmen, Institutionen und Organisationen aller Art mit KODE®W das wohl umfassendste und vollständigste System zum Werte- und Kompetenzmanagement bieten.

KODE® war ja schon immer ganz stark bei der Diagnostik und Entwicklung individueller Kompetenzen. Es gibt eine ganze Reihe von Beratern, die KODE® schon in der Vergangenheit eingesetzt haben, um Kompetenzen auch auf der Ebene der Teams zu diagnostizieren und darauf aufbauend Teamkompetenzen zu entwickeln. Auf dem diesjährigen Brush Up werden wir auch für KODE® ein neues Instrument vorstellen, das unseren Beratern diese Arbeit erleichtert. Mit dem neuen Organisationsfragebogen ist KODE® jetzt in der Lage, auch die organisationalen Kompetenzen zu erfassen.

Somit können wir mit KODE® und KODE®W nun alle Instrumente zur Verfügung stellen, die man braucht um eine Unternehmenskultur zu gestalten. Kultur ist ein Wertebegriff. Aber Werte an sich werden ja alleine noch nicht wirksam. Werte werden erst durch das Handeln wirksam. Und das Handeln der Menschen in einer Organisation wird über die Kompetenzen beschrieben.

Somit freue ich mich in diesem Jahr etwas wirklich ganz Neues und Bahnbrechendes präsentieren zu können, das unsere Berater in die Situation versetzt, ganz neue Geschäftsfelder zu erschließen. Diesen bedeutsamen Neuerungen möchten wir mit der Hauptstadt Berlin als Veranstaltungsort für den diesjährigen Brush Up eine angemessene Bühne bieten.

 

 

Der Freitag steht ganz im Zeichen der Experten-Werkstätten. Sie werden den Workshop "Position Finder: Werte- und Kompetenzmanagement" leiten. Warum ist Ihnen das Thema Werte- und Kompetenzmanagement so wichtig?

Ich denke, dass sich alle Fachleute einig sind, dass die Zeit des Wissenswettbewerbs vorbei ist. Wir befinden uns in einer Zeit des Werte- und Kompetenzwettbewerbs. Wenn ich mich in diesem Wettbewerb der Werte und Kompetenzen befinde und mein Unternehmen in diesen Zeiten erfolgreich steuern und führen möchte, dann ist es in erster Linie ganz wichtig festzustellen, wo ich mit meiner Organisation in Bezug auf Werte und Kompetenzen stehe.

Es gibt ganz viele Beratungsansätze, wo die Geschäftsmodelle von Unternehmen genau durchleuchtet werden und man eine genaue Standortanalyse in Bezug auf das Geschäftsmodell eines Unternehmens macht. Was aber viele dieser Modelle absolut vernachlässigen, sind die Menschen in Unternehmen. Dabei ist es hier genauso wichtig eine Standortanalyse zu machen. Genau das wollen wir mit unserem Instrument des Position Finders ermöglichen. Damit kann auf der Werte- und Kompetenzebene genau betrachtet werden, was wirklich wettbewerbsrelevant ist – nämliche Werte und Kompetenzen im Sinne des Werte- und Kompetenzwettbewerbs.

 

Was können die Teilnehmer in Ihrem Workshop lernen und mit nach Hause bzw. an den Arbeitsplatz nehmen?

Die Teilnehmer des Workshops werden genau verstehen, wie man die Position eines Unternehmens in Bezug auf Werte und Kompetenzen präzise bestimmen kann. Und natürlich auch, wie ich das Ganze zum Teil meines Beratungsangebots machen kann, um meine bestehende Beratung zu komplementieren.

Denn es geht ja um die Frage, wie ich in einer Unternehmung und seiner Kultur Werte und Kompetenzen prägen kann. Und wie kann ich davon ausgehend den Werte- und Kompetenzwettbewerb sowie die Unternehmenskultur gestalten? Von daher ist mir das Thema Werte und Kompetenzen gerade in der Kombination der Ist-Erfassung unglaublich wichtig. Denn ohne zu wissen, wo ich herkomme und welche Ziele ich habe, kann ich den Weg in die Zukunft nicht finden. Bei der Bestimmung der Ausgangssituation hilft unser Position Finder. Er beantwortet die elementare Frage, wo ich mit meiner Organisation in Bezug auf Werte und in Bezug auf Kompetenzen stehe.

 

 

Vor dem KODE® Brush Up findet am Donnerstag tagsüber erstmals der WeQ Dialog statt. Welche Themen werden dort in den Mittelpunkt gestellt und welchen Anteil hat KODE® als Gründungsmitglied der WeQ Alliance an dieser Veranstaltung?

Bei dem WeQ Dialog wollen wir mit Unternehmern und Unternehmensvertretern darüber diskutieren, wie WeQ in Unternehmen geht. Was heißt es ein WeQ-Unternehmen zu sein und wie kommt man dorthin? Werte und Kompetenzen haben einen ganz wesentlichen Anteil an der Neuausrichtung von Unternehmen, die weg von der Wettbewerbsökonomie hin zu einer partnerschaftlichen Ökonomie, also von der Economy (Ich-Bezogenheit) hin zu einer zukunftsfähigen Weconomy (Wir-Bezogenheit), wollen.

Eine solche Neuausrichtung spiegelt ebenfalls die Kultur eines Unternehmens wider. Warum machen wir Dinge, wie machen wir Dinge? Wie gestalten wir unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit in der Region, in unserer Branche? Wie stellen wir Nachhaltigkeit sicher? Genau diese Fragen wollen wir beim WeQ Dialog mit den führenden Köpfen von Unternehmen diskutieren.

Und welche Rolle spielt KODE® dabei? Ich persönlich bin der Überzeugung, dass es eine neue Art des Wirtschaftens braucht. Eine Ökonomie die einfach nachhaltiger ist und eine gesellschaftliche Orientierung besitzt. Und in der die Unternehmen einen starken gesellschaftlichen Beitrag leisten.

Indem wir Unternehmen dazu befähigen diesen Weg zu beschreiten und sie auf dem Weg begleiten, wollen wir von KODE® unseren Beitrag bei der Transformation von einer Economy hin zu einer Weconomy leisten. Deshalb sind wir Mitgründer der WeQ Alliance. Beim WeQ Dialog werden wir unser Know-how und unsere Erfahrungen einbringen. Da geht es neben Werten und Kompetenzen auch um das Thema Corporate Learning. Also wie werden Organisationen sowie Menschen in Organisationen in der Zukunft lernen.

 

Zum Abschluss möchte ich Sie um die Vervollständigung des folgenden Satzes bitten: Der KODE® Brush Up ist für mich …?

… das wichtigste Event des Jahres, weil sich dort die aktivsten Vertreter der KODE®-Community treffen um sich auf einem fachlich hohen Niveau über das Thema Werte- und Kompetenzmanagement auszutauschen.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Matthias Koprek für KODE®.

 

KODE® Brush Up 2019


KODE® Brush Up 2019

Jetzt Tickets sichern für die bundesweit wichtigste Veranstaltung zum Werte- und Kompetenzmanagement

 

Das flächendeckend größte Experten-Netzwerk zum Thema Werte- und Kompetenzmanagement trifft sich auch in diesem Jahr wieder beim KODE® Brush Up. Das erstmals in Berlin stattfindende Event gibt passend zum diesjährigen Motto – "Lernen der Zukunft" – wertvolle Impulse und thematisiert zukunftsweisende Visionen. Die Teilnehmer aus Wirtschaft und Wissenschaft erwarten lehrreiche Experten-Werkstätten, wertvolle Best Practices und viel Raum zum Austausch und Netzwerken.

 

Nachdem wir den KODE® Brush Up lange Zeit im Süden Deutschlands veranstaltet haben, zieht es uns in diesem Jahr in die Bundeshauptstadt, wo KODE® erst kürzlich eine Repräsentanz am Pariser Platz eröffnet hat. Erstmals findet die deutschlandweit wohl wichtigste Veranstaltung zum Werte- und Kompetenzmanagement am 17. und 18. Oktober 2019 in Berlin statt. Die Design Offices am Berliner Humboldthafen, die uns als zentrale Location in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof dienen, sind so brandneu, dass sie erst wenige Wochen vor dem Brush Up eröffnet werden.

 

Abendliches Get-together samt feierlicher Preisverleihung

 

In den stilvollen Räumlichkeiten beginnen wir am Donnerstagabend mit einem entspannten Get-together, in dessen Rahmen wir die feierliche Verleihung des KODE® Best Practice Awards vornehmen. Bei kühlen Getränken und feinen Köstlichkeiten haben Sie nicht nur die Gelegenheit zum Networking, sondern erfahren zudem die Neuigkeiten aus dem Hause KODE® aus erster Hand. So möchten wir Ihnen an diesem Abend beispielsweise das neue KODE® W als Grundlage für ein systematisches Wertemanagement vorstellen.

 

KODE Brush Up 2018

 

 

Lehrreiche Experten-Werkstätten mit Vordenkern

 

Der Freitag steht nach einer inspirierenden Keynote als Auftakt ganz im Zeichen der KODE® Experten-Werkstätten, die wie gewohnt von Vordenkern im Bereich der Werte-, Kompetenz-, Personal- und Organisationsentwicklung geleitet werden. Sie haben die freie Wahl zwischen vier verschiedenen Werkstätten und sind dazu eingeladen sich aktiv einzubringen:

 

System W – Sinnorientiertes Management

Lernen und Arbeiten findet heute auf dem Niveau eines vernetzten Planeten statt. Entwickeln Sie in einem kollaborativen Prozess mit anderen Teilgebern und unseren Experten Ihre eigene Konzeptionsskizze zur Ermöglichung eines sinnorientierten Managements.

Leitung: Günther Reifer, Terra Institute GmbH

 

Position Finder:
Werte- und Kompetenzmanagement

Erfahren Sie im praxisbezogenen Austausch mit anderen Teilgebern und unseren Experten, wie Sie Werte und Kompetenzen auf allen Ebenen – Mitarbeiter, Teams und Organisation – professionell erheben und bewerten können, um darauf aufbauend Ihr betriebliches Werte- und Kompetenzmanagement initiieren, konzipieren, gestalten und erfolgreich implementieren zu können.

Leitung: Stephan Coester, KODE® GmbH

 

Personal Learning Journey:
Agile Werte- und Kompetenzentwicklung

Erfahren Sie im praxisbezogenen Austausch mit anderen Teilgebern und unseren Experten, wie Sie Ihre eigene Konzeption des Corporate Learning für die Herausforderungen in der Zukunft, die wir heute noch nicht kennen und die wir mit Methoden und Tools bewältigen werden, die noch nicht entwickelt sind, initiieren, konzipieren, mit wirtschaftlichen und professionellen Lösungen gestalten und erfolgreich implementieren können.

Leitung: Prof. Dr. Werner Sauter, KODE® GmbH & Blended Solutions GmbH

 

Impulse und Erfahrungen:
Best Practices

Profitieren Sie von den Konzeptionen und Erfahrungen vorbildlicher Organisationen sowie unserer Partner und reflektieren Sie gemeinsam mit anderen Teilgebern und unseren Experten über die Möglichkeiten, diese Ideen, Konzepte und Erfahrungen auf Ihre eigene Organisation zu übertragen.

Richtungsweisende Erfahrungsberichte aus der Praxis des neuen Lernens von WeQ-Entrepreneuren

 

KODE Brush Up 2018

 

 

WeQ Dialog im Allianz Forum

 

Darüber hinaus findet am Donnerstag tagsüber erstmalig der WeQ Dialog statt. Als Gründungsmitglieder der WeQ Allicance sind wir in diese Veranstaltung stark involviert. Gern möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, auch an diesem Event teilzunehmen und Ihre persönliche Lernreise zum Corporate Learning der Zukunft im kollaborativen Austausch mit Kollegen, Experten und Visionären zu gestalten. Deshalb bieten wir ein vergünstigtes Kombi-Ticket an, das sowohl die Teilnahme am gesamten KODE® Brush Up als auch am WeQ Dialog im Allianz Forum am Pariser Platz ermöglicht.

Neben unseren über 1.300 lizenzierten Beratern sind selbstverständlich auch alle anderen Interessenten herzlich eingeladen, sich in familiärer Atmosphäre auf einem fachlich hohen Niveau auszutauschen, zu vernetzen und weiterzubilden. Die Tickets für den Brush Up können Sie ab sofort hier erwerben.

KODE Best Practice Award 2019

Herausragende Kompetenzmanagement-Projekte gesucht!

KODE® Best Practice Award

Jetzt Unterlagen einreichen!

 

Haben Sie oder Ihr Unternehmen in den letzten drei Jahren ein Best Practice-Beispiel für gelungenes Kompetenzmanagement zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen auf den Weg gebracht? Oder mit einem Praxis-Konzept zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen neue Wege beschritten? Vielleicht haben Sie aber auch ein überzeugendes neues unterstützendes Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzept für die Anwendung in Ihrer Branche entwickelt?

 

 

 

Auch in diesem Jahr vergibt KODE GmbH während des KODE® Brush Up wieder den KODE® Best Practice Award und prämiert die Sieger in den einzelnen Kategorien!

Die Gewinner dürfen die Auszeichnung KODE® Best Practice 2019 tragen, erhalten ein Siegel, werden auf der Bestenliste 2019 gelistet und in sämtlichen Veröffentlichungen der KODE GmbH genannt.

 

 

Prämiert werden:
  • Best Practice Beispiele für gelungenes Kompetenzmanagement zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen im Mittelstand
  • Unterstützende Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzepte für die Anwendung im Mittelstand
  • Praxis-Konzepte zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen

 

Sonderpreise:
  • Einbindung von KODE® oder KODE®X in die das Geschäftsmodell eines Beratungs-, Coaching- oder Trainings-Unternehmens
  • KODE®- oder KODE®X Außendarstellung und Vermarktung

 

KODE Best Practice Award

Was kann ich gewinnen?

Der 1. Platz wird mit 800,-€ und der 2. Platz mit 400,-€ prämiert.

 

Wann und wo erfolgt die Bekanntgabe der Sieger?

Während dem jährlich stattfindenden KODE® Brush Up werden die Gewinner des KODE® Best Practice Awards bekanntgegeben und prämiert.

Merken Sie sich jetzt den Termin der Preisverleihung vor!

 

Mehr im KODE® Blog

 

 KODE® Brush Up 2018 Review > Weiterlesen

Vorsitzender Juror des KODE® Best Practice Awards, Prof. Dr. Lothar Schäffner, im Gespräch > Weiterlesen

Gewinner des KODE® Best Practice Awards 2018, Prof. Dr. Thomas Apitzsch, im Gespräch > Weiterlesen

 

KODE® Best Practice Award

Ein Blick hinter die Kulissen des KODE® Best Practice Awards

Ein Blick hinter die Kulissen des KODE® Best Practice Awards

KODE® im Gespräch mit Prof. Dr. Lothar Schäffner

Prof. Dr. Lothar Schäffner ist Vorsitzender Juror des KODE® Best Practice Awards und spricht im Interview über die Arbeit der Jury und die Anforderungen an die Teilnehmer.

 

Prof. Dr. Lothar Schäffner, Vorsitzender der Fachjury des KODE® Best Practice Award

Herr Schäffner, Sie sind schon lange in der Jury des KODE® Best Practice Award aktiv und prämieren gelungene Kompetenzmanagement Projekte zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen, Unterstützende Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzepte sowie Praxis-Konzepte zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen.

 

Was muss ein Juror einer so hochkarätigen Veranstaltung mitbringen?

Er muss zunächst einmal über Sachkenntnisse verfügen über den grundsätzlichen Gegenstand, um den es eigentlich geht. Im konkreten Fall also um die Kompetenzdiagnostik und die Kompetenzentwicklung. Dann ist es von Vorteil, wenn er Erfahrung in der Bewertung von Arbeiten hat, an denen andere lange gearbeitet haben. Zum Glück konnte ich als Hochschullehrer solche Erfahrungen machen.

 

Was ist für Sie das Besondere am KODE® Best Practice Award?

Das Besondere liegt darin, eine Konzeption, die in höchster Qualität entwickelt wurde, in die Praxis umzusetzen und zwar so, dass einerseits die Kompetenzträger, also die Menschen und andererseits die Unternehmen davon einen Gewinn haben. Individuelle Kompetenzen und institutionelle Anforderungen in Passung zu bringen, so wie es KODE® vermag. Der Award lässt uns an den Ideen und den Erfolgen der anderen teilhaben und wirkt so als wertvolle Anregung.

 

Wie auch Prof. Dr. John Erpenbeck und Dr. Kreuser, sind als Jury Mitglied tätig .  Wie ist das Verhältnis zu den anderen Juroren?

Die Zusammenarbeit mit den beiden anderen Jury-Mitgliedern ist bestens. Wir haben uns gewissermaßen gesucht und gefunden.

 

Wo haben Sie Prof. Erpenbeck, der auch in der Jury sitzt kennengelernt? Wann haben sie ihre gemeinsame Arbeit aufgenommen?

Ich habe zunächst Prof. Heyse kennengelernt. Er hat mich Anfang der 90er Jahre während meines zwischenzeitlichen Ausfluges in ein großes Unternehmen, der über 5 Jahre dauert, aufgesucht, weil ihn die Verbindung zwischen wissenschaftlicher Orientierung und Umsetzung in der Praxis interessiert hat. Dies ist ein Ansatz, der meines Erachtens sich mit seinen Vorstellungen deckt. Über diese Verbindung bin ich dann KODE® Berater geworden und habe auf den entsprechenden Veranstaltungen auch Prof. Erpenbeck kennen und schätzen gelernt. Das hat auch zu einer Zusammenarbeit in der Betreuung und Bewertung von Dissertationen geführt.

 

Wie sehen Ihre Aufgaben  eines fachlichen Jurors genau aus?

Wir alle überprüfen die einzelnen Projekte vor dem Hintergrund der Kriterien, die in der Ausschreibung formuliert sind, und versuchen dann in einem intensiven Gedankenaustausch zu einem Ranking als Ergebnis zu kommen.

Manchmal beraten wir auch Interessenten im Vorfeld. So hat es sich durchaus als sinnvoll erwiesen, ein noch nicht ganz abgeschlossenes Projekt auf einen späteren Durchgang zu verweisen. Es kann aber auch sein, KODE® Beratern zu empfehlen, sich mit dem einen oder anderen Projekt zu bewerben.

 

Sie tragen eine große Verantwortung, schließlich entscheiden Sie mit, wer mit dem KODE® Best Practice Award nach Hause geht.

Das ist richtig, deshalb bemühen wir uns, ein möglichst abgesichertes Urteil zu fällen und dies gelingt nur in einem intensiven Austausch zwischen den Jury-Mitgliedern

 

Wann wurde die Award Verleihung ins Leben gerufen? Wie hat sich der KODE® Best Practice Award seit dem Start aus Ihrer Sicht entwickelt?

Auf alle Fälle nach meiner Geburt! Da müssten Sie besser die Initiatoren, die fast gleichaltrigen Professoren Heyse und Erpenbeck fragen.

 

Welcher ist Ihr häufigster Rat, den sie den Teilnehmern im Laufe der Jahre gegeben haben?

Sich die Kriterien genau auszusehen. Vielleicht ein schon geplantes Projekt in eine Struktur zu bringen, die diesen Kriterien entspricht.

 

Und was geben Sie denen mit, die es nicht unter die Nominierten geschafft haben?

Wenn man mal nicht ganz vorne war, beim nächsten Mal wieder versuchen! Jeder Teilnehmer ist ein Gewinner!

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Gabriele Schiffelmann für KODE®.

 

 

 

Haben Sie oder Ihr Unternehmen in den letzten drei Jahren ein Best Practice Projekt für gelungenes Kompetenzmanagement zur Entwicklung von Schlüsselkompetenzen auf den Weg gebracht? Oder mit einem Praxis-Konzept zur Feststellung und Entwicklung von Schlüsselkompetenzen neue Wege beschritten? Oder vielleicht ein überzeugendes neues unterstützendes Ausbildungs-, Beratungs- und Trainingskonzept für die Anwendung in Ihrer Branche entwickelt?

 

 

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